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Mutbürger-Stammtisch XIV

21.12.2011 17:01 |  von Anneliese Rohrer

Der nächste Mutbürger-Stammtisch findet am 16. Jänner 2012 um 17 Uhr im Burg Kino in Wien statt. rungen, Bildung und Bürokratiereform vorliegen. Die Organisatorin der "Lichterkette" 2009, Romy Grasgruber, hat zugesagt, über den Einsatz der neuen Technologien bei Vernetzungen zu reden.

Beim nächsten Treffen im Jänner sollte es wirklich zur (konkreten) Sache gehen. Es wäre erfreulich, könnten die ganzen Unkenrufer, die immer schon um die Sinnlosigkeit des Bürgerengagements in Österreich gewusst haben, eines Besseren belehrt werden.

Weil das Zauberwort "Vernetzung" ist, habe ich die Organisatorin der "Lichterkette" 2009 gegen Rassismus, Mag. Romy Grasgruber gebeten, zum Treffen zu kommen. Sie hat zusammen mit einer Studienkollegin nur über Social Media Tausende zum Parlament gebracht. Die Sicht der Jungen sollte auch für die 50 plus Interessierten gewinnbringend sein.

In Vorbereitung des Treffens am 16.Jänner hier ein paar Rückmeldungen:

Karl Kriechbaum (Bildung) schreibt:

Liebe Politik-Engagierte,
bei unserem Meeting am 14. Dez. haben wir vereinbart, Ideen und Realisierungsmöglichkeiten in Bezug auf Veranstaltungen (Meetings, Demos, Diskussionen, Vorträge, Präsentationen, Medienkontakte, Vernetzungs-, Internetaktivitäten ...) zu überlegen und bei unserem nächsten Treffen am 9. Jänner zu besprechen.
Es soll ein kleiner Kreis bleiben, um möglichst Konkretes entwickeln zu können.
Hier die 'offizielle' Einladung dafür:
Meeting 'Veranstaltungen', Montag, 9. 1. 2012, 18h, Johann-Strauß-G. 28, Büro Kriechbaum
Bitte um kurze Nachricht bezüglich Teilnahme.

Hier einige Vorschläge, die an Dr. Günther Voith (Bürokratiereform) ergangen sind:

Hauptproblem in Österreich sind die schwere Eliminierbarkeit gewohnter Verhaltensstadien. Nicht umsonst heißt es "der Balkan beginnt schon ab Wien". Der Beamtenstatus und den zum Schaden des Staates agierenden Interessensverbänden (Parteien, Gewerkschaft, Verbindungen usw.), trägt sehr zur Ineffizienz im öffentlichen Bereich bei. Um Missbräuche einzudämmen, wären dienstrechtliche Konsequenzen für Entscheidungsträger angebracht, sowie die volle Transparenz der Entscheidungsvorgänge.

Weitere Aktivitäts- und Aktionsmöglichkeiten:

Vor allem auf der Internet- und Mail- Basis lässt sich einiges bewirken. Die Informationsaktivität unterliegt dabei kaum einer Beschränkung, sofern man sich an Mindestnormen hält. Die aktive Beteiligung in geeigneten Foren dient nicht nur der Informationsverbreitung, sondern ist besonders geeignet für kritische Diskussionen und des Meinungsaustausches.

Die Benutzung von Printmedien ist schon wesentlich schwieriger. Am leichtesten sind Leserbriefe unterzubringen, jedoch wird für die Publikation aus einer großen Anzahl eine gezielte Auswahl vorgenommen. Artikel und Beiträge zu aktuellen Problemen haben dagegen noch geringere Chancen auf Veröffentlichung. Das soll jedoch nicht von einem Versuch abhalten.

Eine weitere Variante des politischen Agierens ist die persönliche Aktivität um Korrekturen und Verbesserungen im öffentlichen Bereich zu erreichen. Dazu meine letzte Erfahrung in der Praxis. Einem denkenden Bürger missfällt so manches was ihm im Alltag begegnet. Schweigen und ignorieren ist leider österreichische Gepflogenheit. Zu agieren wäre eigentlich Pflicht. Lesen Sie dazu die beiden Worddateien Landesamtsdirektor und Schreibtischtäter.

 

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11 Kommentare
1 1

Alles klar.

Grasgruber hat mehr Wutbürger hervorgebracht, als die lustigen Mutbürgerchen sich vorstellen können. Bringt's ein paar Kerzerln mit und einen minderjährigen rumänischen Bettler zum Streicheln, damit sich die Grasgruber wohlfühlt.

Gast: UKW
08.01.2012 11:00
0 0

Man merkt förmlich wie es gärt unter den "Mutbürgern"

4 Postings vom 21. Dezember bis heute ist schon beachtlich. Wobei. Einer davon war nur ein wenig schusselig und hat sich mit seinem zweiten Posting selbst korrigiert. Also sind es nur drei.

Antworten Gast: wasduauch
08.01.2012 12:22
0 0

Re: Man merkt förmlich wie es gärt unter den "Mutbürgern"

Sie haben Recht. Wird einfach nur hochgepauscht.
Erfolgschance unter 5%

modestus
24.12.2011 12:32
0 3

spindelegger

unser bundesobmann hat den wut-mutbürgern in der weihnachtsansprache eine absage erteilt.
nicht zu unrecht...beckmesser, besserwisser und muppetlogenabonennten sollten besser mitarbeiten. die bestehenden formationen bieten sich an. dass das etwas mehr einsatz erfordert liegt auf der hand. wutbürgern von aussen ist da schon weniger aufwändig.
am ende wird die österreichische vereinsmeierei die wutbürger vereinnamen
inclusive präses und kassier

Antworten Gast: Saiffenstayn
09.01.2012 09:00
0 0

Re: spindelegger ... Mitarbeiten

Haben sie schon einmal in einer Partei und speziell in der ÖVP mitgearbeitet ??

Hände falten Goschn halten

auf die Rotn Schimpfen (sind eh nicht da)

Plakatieren Zettel verteilen

eiigenen Politiker immer loben (auch bei noch so schnellem Wechsel immer den aktuellen Obmann lobhuddeln)

und bitte net, eigene Ideen haben, wir wissen eh was wir wollen und für wem, und sind mit dem Spannungsfeld von Tradition und Innovation eh schon restlos überfordert ...

Beiträge Zahlen und Spenden ...

keine schlechte Stimmung verbreiten und keine sorgen von sich und andeen "vortragen" wollen ...

und sonst nix !!!

Antworten Antworten Gast: mclh
13.01.2012 00:21
0 0

Re: Re: spindelegger ... Mitarbeiten ... DERZEIT BLOSS NICHT

die övp ist längst als treibende, zukunftsorientierte kraft mit moralischer und wirtschaftskompetenz abgetankt. die intelligenten und weitsichtigen sind untergetaucht. der moralische untergang wurde mit dem anwerben von khg auch für den grössten und blindesten anhänger evident. dass leute wie busek nun wieder ihre stimme erheben, ist ein zeichen der fassungslosigkeit über den zustand der partei. die capos der övp haben nicht mal die grundlegendsten führungsqualitäten intus. mittlerweile sage ich: haltet euch fern von frondiensten für die övp, solange diese leute am ruder sind.

Antworten Antworten modestus
09.01.2012 11:45
0 0

Re: Re: spindelegger ... Mitarbeiten

natürlich habe ich mitgearbeitet...jahrelang
das goschehalten bezieht sichj auf den parlamentsclub...ob das wirklich stimmt ...????? kann ich nicht sagen, das war gegen den molterer gerichtet und is keinesweg VP.usus
kritik an der anderen reichshälfte...ja natürlich...lobhudeln der linken ..erwarten sie doch nicht wirklich
plakatieren, zettel verteilen..etc..gehört zum polizischen alltag der mittleren ebene..egal welcher partei.
lobhuddeln des obmanns ist jedoch unüblich. innerhalb der partei gibt es harsche kritik wenn nötig, aber auch zustimmung wenn berechtigt. nach aussen ist die geschlossene front selbstverständlich. manche vp-granden im ausgedinge halten sich zwar nicht daran, aber im grossen und ganzen funktioniert das
schlechte stimmung verbreiten ist ihrer ansicht nach konstruktiv??
ihre darstellung der innerparteilichen abläufe entspricht einem gewissen klischee..die voraussetzung dazu ist halbwissen und frust

Antworten modestus
24.12.2011 12:33
0 2

Re: spindelegger

upps
..vereinnahmen...

Gast: j.schumacher
22.12.2011 17:30
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und im vorprogramm vor der veranstaltung

und im vorprogramm vor der veranstaltung im burgkino spielts die schönen filme "falling down" und "ein mann sieht rot".

Antworten Gast: UKW
08.01.2012 11:05
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Re: und im vorprogramm vor der veranstaltung

Vielleicht würde es etwas helfen, wenn ihr 100-Euro-Scheine vor der Veranstaltung verteilt?

Aus Steuermitteln natürlich, schließlich dient euer Stammtischchen ja dazu von den wahren Problemen abzulenken. Dann würde auch zu einem Kraut-und-Rüben-Stammtisch, der alles behandelt und nichts, jemand kommen.

Gast: Aufbruch
21.12.2011 17:46
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Ad Worddateien Landesamtsdirektor und Schreibtischtäter

Wo findet man diese?

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Die Autorin

  • Anneliese Rohrer
    geboren 1944, war von 1974 bis 2005 bei der "Presse" als innenpolitische Journalistin, Ressortleiterin Innen- und Außenpolitik tätig. Seit 2009 ist sie Kolumnistin bei der "Presse".

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