Fiedler: "Gewisse Schlawinermentalität" in Österreich
21.09.2011 | 11:59 | (DiePresse.com)
chat-nachleseFranz Fiedler, Ex-Rechnungshof-
25 Kommentare
Wer im Kleinsten...
10 Wer im Kleinsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Kleinsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.11 Wenn ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu waret, wer wird euch das Wahre anvertrauen?
12 Und wenn ihr mit dem fremden Gut nicht treu waret, wer wird euch das Eure geben?
13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
EVANGELIUM
Lukas 16; 10-13
GOTTES des
HERRN
CHRISTUS JESUS
WORT.
Das Problem dabei ...
Den wenigsten ist doch bewusst, wann Korruption beginnt ... hier sollte wesentlich mehr sensibilisiert werden. Ist der Kaffee für die Krankenschwestern schon Beeinflussung oder nicht? Der Schmattes für den Portier? Trinkgeld für den Boten? Eine Spende für die Kaffeekasse des Kunden? Weihnachtsgeschenke für gute Kunden?".. Schlawinermentalität ... in Österreich .."
Vorwiegend doch östlich von Pressbaum.fein ausgedrückt-die schlawinermentalität kostet den österreichern viel. der soziale wohlstand und frieden sollte aber im interesse aller sein.aber es ist leider nicht so.
je katholischer umso korrupter
Profunde Fragen ud Antworten.
Ich hätte mir konkretere Anmerkungen zum Thema- Problematik der reinen Ex post Prüfungen durch den Rechnungshof,
- Aussagfähigkeit von Wahrnehmungsberichten des Rechnungshofs, insebsondere anhand der Wahrnehmungsberichte" BUWOG" bzw " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften "
- Beurteilung der Causa " BUWOG" bzw " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " nach dem heutigen Wissenstand
- Entwicklung neuer Modelle zur Lösung der aufgezeigten Probleme,
etc. erwartet.
Aber es stand ja nur eine Stunde zur Verfügung. Vielleicht sollte man derartige Chats auf eine breitere Basis stellen.
Wir arbeiten an neuen Lösungen und werden diese umgehend der Öffentlichkeit vorstellen.
http://so-for-humanity.com2000.at
BeamtenSenf
Fiedler war sein ganzes Leben lang Beamter. Trau ihn durchaus zu, dass er darin ehrlich seine Erfüllung fand. Aber wie es in der Wirtschaft zugeht, hat er keinen blaßen Schimmer.Franz Fiedler, Ex-Rechnungshof-Präsident und nun Chef des Beirates von Transparency International in Österreich, beantwortete die Fragen der User zum Thema Korruption.
Wie nicht anders zu erwarten, wurde die ua Frage nicht behnadelt. Es war wohl zu wenig Zeit vorhanden. Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit, diese und andere Fragen öffentlich zu diskutieren.Posting Dr. Lederbauer vom 21.9.2011 9.05 Uhr
Was sagen Sie angesichts der neuesten Erkenntnisse über den " Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften " zu folgender Passage im Wahrnehmungsbericht des Rechnungshofs:
"Eine Veräußerung wäre dann wirtschaftlich, wenn die sich aus der geringeren Staatsverschuldung ergebende Zinsersparnis höher wäre als der Einnahmenausfall des Staates aus den abgeführten Gewinnen seiner Wohnbaugesellschaften".
http://so-for-humanity.com2000.at
schlawinertum
oesterreich ist eine langsam von innen heraus verfaulende missg*burt.oesterreich war von anfang an als korruptions selbstbedieungtsladen geplant.
seit ich im ausland lebe muss ich mich nicht mehr jeden tag beim blick in die zeitung aergern. erst jtezt wird mir wirklich bewusst wie korrupt dieses land ist.
mfg
Re: schlawinertum
Sehe ich auch so!!Daher wanderte ich nach Doppelstudium mit meiner auslaendischen Frau aus nach Asien. Habe nichts bereut!!
Kann es nur jedem empfehlen,
Tschuess Oesistan!
Tschuess Idiotistan!
Tschuess Beamtistan!
Tschuess Korruptistan!
...ein Auslandsoesterreicher
Re: Re: schlawinertum
Hi,nullo Problem Fluege bereits von Koffertraegern ueberbucht...
Sende Gruesse!
Re: Re: schlawinertum
Hoffentlich hat nicht verdrängtes Heimweh Euch in dieses Forum geführt.Sind ja das Land von Freud......
Re: Re: schlawinertum
Bin auch vor mehr als 10 Jahren ausgewandert! Es gibt noch Plätze auf der Welt, wo man auch ohne "gute" Freunde aus den PArteien ein Geschäft aufbauen kann. Was sich in Österreich abspielt ist nicht mehr mit Worten beschreibbar. Meine Heimat wird von Politbürokraten zugrunde gerichtet, und es regt niemanden, und das ist eigentlich das traurige daran, auf!endlich authentischer journalismus
warum gibt man sich den orf mit seinen nachrichtenmagazinen und seinen tendenziösen interviews, wenn herr und frau österreich viel direkter und oft auch provokanter und sogar "besser vorbereitet" und insbesondere mit mehr stil fragen?Ob er zwischen den öff.Aufträgen an Unternehmen
und den "Rückflüssen" welcher Art auch immer an Parteien bzw. polit. Entscheidungsträgern und deren Freunde ein Unterschied besteht ZU jenen öff. Aufträgen, die an PARTEIEIGENE Unternehmen bzw. an Unternehmen an denen eine Partei beteiligt ist, das hat Fiedler leider nicht beantwortet bzw. die Presse nicht vorgelegt.Die GRÜNEN kritisieren und wollen untersuchen, wie sich das mit dem Eurofighterkauf oder mit der Telekom und den damaligen polit. Entscheidungsträgern, die diesen öff. Auftrag an diese Unternehmen vergeben haben verhält, ABER wieso interessiert die GRÜNEN nicht, dass die SPÖ in Wien öff. Aufträge sogar an parteieigene Unternehmen vergibt bzw. an denen sie Beteiligungen hält?
Bei allem Respekt und aller Notwendigkeit ALLES zu durchleuchten und transparent zu machen und diese vermuteten Korruptionsfälle aufzuklären, sollte man aber nicht dort anfangen, wo dies seit Jahrzehnten "institutionalisiert" der Fall ist, und zwar BEVOR man eine gemeinsame Regierung eingeht?
Wie kann ein Politiker an eigene Unternehmen Aufträge vergeben???? Fehlt da nicht jeder moralische Anstand??? In letzter Konsequenz kann man nie ausschließen, dass eine Partei stiller Teilhaber an unzähligen Unternehmen ist und Aufträge vor allem dorthin gehen, wo sie beteiligt ist und dadurch Steuergeld über diesen Weg in die Parteikasse fließen!
Wann kommt endlich ein Verbot, dass Parteien an Unternehmen beteiligt sind und vor allem eines, dass dorthin ein öffentl. Auftrag gehen kann?!
Schlawinertum
Er drückt sich wie immer gewählt und höflich ausund hat auch das Vertrauen des Großteils der Bevölkerung. Er wäre eine wahre Wohltat als BK für Land und Leute und hätte das Zeug dieses verkorrumpierte Land wieder ehrbar zu machen. Doch zum Leidwesen vieler will er es nicht sein.
Schluss mit
weisungsgebundenen Staatsanwälten wäre ein erster kleiner, nicht unwichtiger Schritt in Richtung Glaubwürdigkeit unserer Justiz.Das ist ein Zeugnis für die Parteien!
Es ist ein verheerendes Zeugnis für die Parteien, weil diese die volle Kontrolle über die Gesetzgebung gehabt haben und noch immer haben. Die meisten Probleme kommen, auch nach Meinung des Hr. Fiedler durch eine mangelnde Gesetzgebung.Auch die heutige Problematik der Lobbyisten bei der Gesetzgebung wird klar und auf die geplanten neuen Reglungen verwiesen. Heute ist es doch so, dass in Österreich die Interessensvertreter (also Lobbyisten) einen direkten Zugriff auf die Gesetzgebung haben und schon immer hatten. Und, genau diese Lobbyisten haben ein Recht geschaffen, welches wiederum die Korruption begünstigt.
Es kommt aber auch deutlich heraus, dass die Parteien einer wesentlichen Verantwortung nicht nachkommen. Die Posten der Entscheidungsträger wurden mit fragwürdigen Personen besetzt und auch die Entsendung der Parlamentarier ist in voller Parteienverantwortung.
Weil Österreich aber ein Parteienwahlrecht hat und alle Partei bei diesen wesentlichen Aufgaben versagen, so kann die notwendige Heilung von Österreich durch demokratische Prozesse auch nicht erfolgen.
Es kann so aber nicht weiter gehen, es bedarf also anderer Maßnahmen, weil die Parteien auch keine Ansätze zur Besserung zeigen.
Re: Das ist ein Zeugnis für die Parteien!
Sie werden doch keiner autoritären Lösung,dasWort sprechen.oder wie?
Re: Re: Das ist ein Zeugnis für die Parteien!
Unklar was Sie unter Autoritäten verstehen. Meiner Meinung nach sind die Entscheidungsträger immer auch irgendwie Autoritäten sonst könnten deren Entscheidungen ja niemals durchgesetzt werden.Diese Entscheidungsträger, Ihrer Definition nach vielleicht Autoritäten, müssen doch endlich auch auf Basis der Menschenrechte entscheiden und jede Diskriminierung, auch positive Diskriminierung, unterlassen. Positive Diskriminierung ist doch, dass man sicher selber das Recht so dreht, dass die Schweinereien plötzlich straffrei sind.
Ich selber verstehe Demokratie nicht nur als Wahlrecht, sondern auch als hohe Verpflichtung für sie gewählten Parteien und deren Entscheidung zu den Verantwortlichen auf den wichtigen Schaltstellen der Macht. Eine Verpflichtung gegenüber allen Österreichern, welche heute leider nur noch als Recht zum Abkassieren in eigener Sache gesehen wird.
Leider ist das auch das Problem mit den Autoritäten, also den gewählten Parteien. Sicher ist, dass das Recht wieder mehr vom Volk ausgehen muss und fürs Volk gemacht werden muss. Die Lobbyisten mit direkten Zugriff zur Gesetzgebung können das sicher nicht.
Re: Re: Re: Das ist ein Zeugnis für die Parteien!
Verstehe ,Sie meinen basisdemokratischen Ansätze(Schweiz)Re: Re: Re: Re: Das ist ein Zeugnis für die Parteien!
Könnte eine Lösung sein. Es würde aber auch genügen wenn die Parteien endlich Ihrer Verantwortung nachkommen würden und im Sinne Österreichs regieren....
eine genaue Abgrenzung der Tathandlungen mit einfachen Beispielen zB waere wuenschenswert geht es um Geld oder Vorteile, direkte oder indirekte Vorteile, ueber wieviel bande duerfen die Vorteile ankommen?"Gewisse Schlawinermentalität"
Der Fiedler ist halt ein Diplomat.gibt es diese ominöse korruption erst seit ein paar jahren?
oder ist man einfach ein gelernter österreicher im wegschauen?fragen über fragen. ;-)
Franz Fiedler: Über Schlawiner und Korruption
Biografie des Chatgastes Franz Fiedler war von 1992 bis 2004 Präsident des Österreichischen Rechnungshofes. Zwei Jahre lang leitete er den Österreich-Konvent. Seit 2006 ist der 67-jährige Jurist Präsident des Beirates von Transparency International in Österreich, wo er sich dem Kampf gegen die Korruption verschrieben hat.
