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Körperlich inaktiv: Todesursache Bewegungsmangel

18.07.2012 | 06:03 |   (DiePresse.com)

Der "Couch-Potato-Lebensstil" erhöht laut einer aktuellen Studie das Krankheitsrisiko und kostet jährlich rund fünf Millionen Menschen das Leben.

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Ein Drittel der erwachsenen Weltbevölkerung ist körperlich inaktiv. Laut einer am Mittwoch von der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie kostet dieser "Couch-Potato-Lebensstil" jährlich rund fünf Millionen Menschen das Leben. Drei von zehn Menschen über 15 Jahren bewegten sich nicht ausreichend, bei den 13-bis 15-Jährigen seien es sogar vier von fünf.

Körperlich inaktiv ist der Studie zufolge, wer nicht mindestens fünfmal die Woche einer gemäßigten oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen Tätigkeit nachgeht. Demnach ist Inaktivität bei Frauen häufiger als bei Männern und nimmt im Alter zu.

Die Folge: Diabetes und Krebsfälle

Eine zweite Studie verglich den Einfluss körperlicher Aktivitäten auf verschiedene Krankheiten. 2008 war demnach mangelnde Bewegung für mehr als 5,3 Millionen der weltweit insgesamt 57 Millionen Todesfälle verantwortlich. Inaktivität verursacht den Forscher zufolge sechs Prozent der Fälle von koronarer Herzkrankheit, sieben Prozent der Typ-2-Diabetes sowie zehn Prozent der Brust- und Dickdarmkrebsfälle.

Damit sich die Menschen ausreichend körperlich betätigen, statt ständig mit dem Auto zu fahren oder vor dem Computer zu sitzen, empfehlen die Wissenschaftler die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen, den Schulsport stärker zu fördern und mehr Trainingsplätze kostenlos zur Verfügung zu stellen.

(APA/AFP)

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76 Kommentare
 
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Gast: Don123
20.07.2012 12:14
3 0

Hallo?

Geht es nicht eher um den guten Willen, dass man versucht sich und seine Nachkommen gesund zu halten, bzw ein gutes Beispiel zu sein?
Eigentlich sollte man sich verpflichtet fühlen sich gesund zu halten, um Krankheite vorzubeugen.
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und nur weil ein paar dekadente Marionetten es nicht schaffen ein paar mal in der Woche auf Burger, Pizza und Cola zu verzichten haben wir so hohe Ausgaben im Gesundheitsbereich.
Der Staat sollte mal ein paar Fast Food Lokale zusperren, weil die Menschen anscheinend zu bequem und zu dekadent sind um sich um ihre Gesundheit zu kümmern.

Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen!

Gast: fugazi
18.07.2012 18:14
2 0

...

wenn wir durchhalten und lange genug daran arbeiten, brauchen wir bald das haus nicht mehr verlassen.

wir können dann alle von zu hause aus arbeiten, essen bestellen, onlineschulen für kinder, alles!

und von bäumen und landschaften gibts eh plakate und dvds.


Gast: E.T.
18.07.2012 15:54
5 0

Verstehe das Problem nicht ganz

Es ist nicht vollkommen egal, wie wer lebt ?
Sollte nicht unser Ziel sein uns wohl zu fühlen und ein halbwegs glückliches Leben zu führen. Egal ob schlank, mollig, als Sportler oder Couchpotatoe, als Vegetarier oder Allesesser.
Die Argumente Dicke kosten dem Staat, kann nicht so ganz stimmen - was Kosten Sportunfälle, was kosten Therapien für psychische Störungen, was Kosten Verkehrsunfälle, etc......
Unser Leben kostet Geld - egal wie wir leben.
Oder wieder ein Thema um vor wirklichen Problemen abzulenken.

Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Das Problem ist, dass ich als körperlich aktiver Mensch, dann ihre durch Inaktivität verursachten Krankheiten etc. mitbezahlen muss.

Re: Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Das gilt aber umgekehrt genauso. Wir zahlen auch alle, wenn Sie sich beim Sport verletzen.

Antworten Gast: yoshi1
18.07.2012 21:52
5 0

Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Man braucht keine Statistiken um sich denken zu können, dass sich Sport- und Arbeitsunfälle in den allermeisten Fällen nicht länger als einige Monate hinziehen.
Krebs/Diabetes/Kreislauferkrankungen/.. gehen hingegen jahrelang oder gar bis ans bittere Ende.

Soll ich das Bild weiter malen?

Re: Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Naja, das stimmt auch nicht so ganz, weil der Verletzte nach dem Unfall bzw. der Verletzung wahrscheinlich weitersportelt und das Verletzungsrisiko weiter besteht.

Wahrscheinlicher ist eher, dass wir hier eine Pattsituation haben und Sportler genau gleichviel kosten wie Unsportliche.

Antworten Antworten Antworten Gast: pol Beobachterin
19.07.2012 11:11
1 0

Re: Re: Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Zahlen dazu wären interessant.

Glaube aber, dass in Summe der Normalgewichtige (sportlich oder unsportlich- wahrscheinlich aber eher bewegungsfreudig) das Ziel und "am kostengünstigsten" ist.

2 0

Re: Re: Re: Re: Verstehe das Problem nicht ganz

Auch der sportliche wird irgendwann alt und krank. Nur vielleicht halt später. D.h. selbst wenn er in den gewonnen Jahren gar nicht krank wäre, dann hätten wir nur die Zinsen gewonnen - ökonomisch betrachtet. Alles unter der Annahme die Krankheiten, die letztlich letal werden, wären mit den gleichen Kosten verbunden. Aber warum sollte das nicht so sein? In Wahrheit aber wird er zB 85 statt 75 - alles in der Pension und im Pensionsbezug versteht sich. Rein ökonomisch also nicht gut. Das rein öonomisch kann ich da gar nicht oft genug schreiben - natürlich ist das nur ein Randthema. Aber es wird ja immer behauptet, dass die Prävention und Bewegung und Gewichtsreduktion und ... auch ökonomisch so wichtig wären.

Studien


Glaube nie Studien, die du nicht selbst gefälscht hast! Sport ist nicht so wichtig wie all das Klump das wir ohne nachdenken in unseren Allerwertesten schieben.

Antworten Gast: pol Beobachterin
19.07.2012 11:13
2 0

Re: Würd´ mich jetzt schon interessieren...

Was tun Sie denn da rein? ;-)

2 1

Hmm

Soll jeder machen was er will, ich geh gern laufen und mach regelmäßig Sport.
Anderen macht das keinen Spaß, soll so sein, zwingen kann man sie nicht dazu...
(inb4 "Wir zahlen alle für deren Behandlung")

Re: Hmm

In einem kommu... äh sozialistischen Land, in dem man die Versicherung wie vieles andere aufgezwungen bekommt, gilt das Argument "wir zahlen alle..." schon aus Prinzip nicht.

Erst werden mir die Zwangsbeiträge für ein Versicherungsprodukt, das ich so vielleicht gar nicht will, abgeknüpft und dann soll ich noch laufen gehen, damit ich den Leuten, die mich dazu zwingen, nicht zu teuer werde? Geht's noch?

In diesem System lebt jeder wie er will und aus. Gebt mir meine Steuern und Abgaben auf mein Konto, dann verzichte ich gerne auf staatliche Leistungen.

Antworten Gast: E.T.
18.07.2012 15:55
1 0

Re: Hmm

Wenn Sie sich beim Laufen verletzen, wer zahlt das dann ?

Re: Re: Hmm

E.T. hallo: der will und wird ja nie laufen, das ist ja der punkt. er will die aliquoten steuern auf die hand, pfeift auf jede ärztliche behandlung und würde sich mit dem mehr an kohle vielleicht auch noch mehr dreck reinziehen.

ist vielleicht gar kein schlechtes modell. entlastet die pensionskassen.

Re: Re: Re: Hmm

Auf Behandlungen verzichten würde ich nicht. Aber eines ist amtlich: Mit der weltrekordträchtigen Steuerquote, die wir in Österreich hinblättern müssen, bekommt selbst ein Angestellter mit Durchschnittsgehalt am freien Markt mindestens die doppelte Leistung in jedem Bereich. Das ist Volksschulmathematik: Eine Versicherungsgemeinschaft der Zahlenden hat pro Person mehr zur Verfügung als eine Versicherungsgemeinschaft der Zahlenden und Schmarotzer. Die Allgemeinheit müsste halt nur einmal akzeptieren, dass Leute, die absichtlich nichts leisten, dann halt keine ärztliche Versorgung haben. Behinderte sollten die einzige Ausnahme bilden, denn Arbeit gibt es für alle. Wer mir da widerspricht, dem schicke ich sofort eine Liste mit min. 10 Firmen, wo am Montag begonnen werden kann - keine Qualifikationen notwendig.

Re: Re: Re: Re: Hmm

und wie ist das mit den asylwerbern?

Re: Re: Re: Re: Re: Hmm

Ohne Sozialstaat existiert das Problem nicht. Wenn hier nichts kostenlos verteilt wird, könnte man jeden hier leben und arbeiten lassen, denn es würden nur die bleiben, die gebraucht werden, oder die tatsächlich nicht in ihre Heimat können. Keine jahrelangen Asylverfahren, in denen man sich das bequeme Leben als Österreicher "verdienen" muss.

Gast: gast45
18.07.2012 14:59
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ganz einfach ..

kein alkohol, kein zucker, kein fleisch, letzte mahlzeit um 5 uhr abends ... jeden tag in der früh eine stunde sport (aber ordentlich , nicht nur ein bisserl herumhüpfen :-) ... ist übrigens auch billig, weil man noch immer die anzüge tragen kann, die man mit 20 gekauft hat .. doppelreiher mit spitzrevers kriegt man nur mehr um sündteures geld von hugo boss und damals haben sie gerade mal 1000 schilling gekostet :-)

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Re: ganz einfach ..

Wer will so leben?

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Re: Re: ganz einfach ..

und da meine ich noch nicht mal mit einem Bekleidungsstück der Marke BOSS.

Re: ganz einfach ..

Ganz ehrlich? Das klingt stinklangweilig ;).

Was nützt mir mein langes Leben, wenn ich mich darin langweile? Es sei denn natürlich, es wäre mein Ziel, mich zu Tode zu langweilen....

0 0

. . . fast perfekt

Es wär' so einfach, den Kindern ein gesundes Leben zu ermöglichen.
Aber was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Antworten Gast: E.T.
18.07.2012 15:45
1 0

Re: ganz einfach ..

Also das ist nicht positiv.
Wie lange soll die Allgemeinheit denn Ihre Pension zahlen, wenn Sie soooo gesund leben !
Das ist ja richtig unsozial.....

Antworten Antworten Gast: gast45
18.07.2012 17:12
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Re: Re: ganz einfach ..

Also wenn es darum geht
Da könnte ich auch 300 jahre
Alt werden. Aber wer will das schon:-)

0 1

Re: ganz einfach ..

Kein Alkohol (bzw. in Maßen) - ja!
Kein Zucker (in Maßen auch ok) - ja!
Kein Fleisch - Sehr, sehr fragwürdig, gibt so viele Studien dazu, kann wahrscheinlich keiner beantworten. Viele Proteine sind allerdings gut (mehr als die empfohlenen 50g am Tag!)
Letzte Mahlzeit um X Uhr - genau wie "Wie oft am Tag essen?" falsch, wann, wie oft und wie viel pro Mahlzeit gegessen wird ist im Grunde egal, einzig auf die Kalorienbilanz kommt es an (wobei gesund essen und auf spätes essen verzichten dazu positiv beitragen kann)...

Fazit: Viel zu komplexes Thema mit viel zu vielen Studien und viel zu vielen Faktoren... Letztendlich wird es von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

 
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