21.05.2013 00:07 Merkliste 0

Entzündung durch Fett: Gefährliche Krankheiten

11.08.2012 | 18:01 |  von Veronika Schmidt (Die Presse)

In Österreich sind knapp 20 Prozent der Erwachsenen adipös, also fettleibig. Forscher nutzen Moleküle der Zellkommunikation als Ansatzpunkt für Medikamente, die Folgeerkrankungen von Fettleibigkeit vermeiden sollen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

In Bibione am Strand, im Gänsehäufel oder auf Kreta: Wo sieht man sonst so viele nackte Haut wie beim Badeurlaub? Dabei wird einem so richtig bewusst, wie stark die Fettleibigkeit in unseren Breiten zugenommen hat. In Österreich sind knapp 20 Prozent der Erwachsenen adipös, also fettleibig. Nicht nur, dass sich diese Menschen dem Risiko aussetzen, im Bad von Kindern angestarrt zu werden, viel beunruhigender ist das Risiko für schwere Folgeerkrankungen: Adipositas führt in vielen Fällen zu Typ-2-Diabetes, im Volksmund fälschlicherweise „Altersdiabetes“ genannt, und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

„Man weiß seit einiger Zeit, dass bei beiden Krankheitstypen Entzündungen im Körper eine Rolle spielen“, erklärt Thomas Stulnig von der Med-Uni Wien. Als ehemaliger Leiter des EU-Projekts „Tobi“ (Targeting Obesity-driven Inflammation) und nun Leiter des Christian-Doppler-Labors für kardiometabolische Immuntherapie sucht Stulnig seit vielen Jahren mit namhaften Kooperationspartnern nach Ansätzen, wie man diese Entzündungen stoppen kann.


Fett sendet Signale. Es ist das Fettgewebe selbst, das Signale aussendet, die solche Entzündungen steuern. „Vielen Menschen ist es nicht möglich, die Fettleibigkeit von sich aus mit Diät und Bewegung zu verringern. Eine dauerhafte Gewichtsabnahme kann oft nur durch chirurgische Eingriffe erreicht werden. Daher suchen wir Botenstoffe, die bei adipösen Menschen produziert werden und die Entzündungen verursachen, und wollen diese hemmen. So soll bei fettleibigen Menschen das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindert werden“, sagt Stulnig. Ein großer Erfolg des Tobi-Projekts war, dass man wichtige Moleküle (Lipide und Proteine) identifizieren konnte, die in der Kommunikation zwischen Fettzellen und Entzündung eine Rolle spielen.

„Dabei wurde auch ein mögliches Zielmolekül für neue Medikamente entdeckt: Unser Partner Genfit, Pharmaentwickler aus Frankreich, führt hier die Forschungen weiter: Aktiviert man dieses Molekül, hat es eine antientzündliche Wirkung im Fettgewebe“, so Stulnig.


Biobank als wertvoller Schatz. Außerdem blieb die vom Tobi-Konsortium erstellte „Biobank“ auch nach Auslaufen des Projekts (Mitte 2011) bestehen. „Das ist ein Schatz, von dem man weiterhin zehrt“, schwärmt Stulnig. Denn hier sind über 250 Gewebe- und Blutproben von Patienten gesammelt, die äußerst gut charakterisiert sind: Das heißt, man kennt Alter, Geschlecht, Krankheitsverlauf, Vorgeschichte der Patienten (freilich anonymisiert) und dazugehörige Stoffwechsel- und Entzündungsparameter, die für die Mediziner und Wissenschaftler wichtig sind.

„An diesen wertvollen Materialien kann man nun herausfinden, welche Zytokine (Botenstoffe, Anm.) wesentlich sind, welche Veränderungen in der Genexpression mit den Entzündungen zusammenhängen und welche Faktoren für die Verschlechterung des Stoffwechsels bei Adipösen ausschlaggebend sind“, zählt Stulnig auf.

Auch von Kindern und Jugendlichen liegen reichlich Blutproben in der Biobank auf, an ihnen kann man vergleichen, wie sich die Fettgewebsentzündung bei Erwachsenen und Adoleszenten unterscheidet. „Erkrankungen, die früher nur Erwachsene betroffen haben, wie Typ-2-Diabetes, treten bei Adipösen jetzt auch schon im Jugendalter auf“, sagt Stulnig. „Das ist ein großes Problem, das es früher praktisch nicht gegeben hat. Und auch für diese Gruppe wollen wir es schaffen, die Gefahr für die Folgeerkrankungen von Adipositas zu verringern.“

Das im Vorjahr gegründete Christian-Doppler-Labor an der Med-Uni Wien zielt nun darauf ab, Impfstoffe zu entwickeln, die zur Prävention und zur Therapie eingesetzt werden können, um fettleibigen Menschen ein gesünderes, längeres Leben zu ermöglichen.


Diabetes und Herzinfarkt. Gemeinsam mit dem Firmenpartner Affiris, einem Wiener Biotech-Unternehmen, das auf Impfstoffe spezialisiert ist, suchen die Forscher nach Molekülen, die Diabetes und Herzinfarkt beeinflussen.

„Es gibt einige Parallelen zwischen den Entzündungsvorgängen, die zu Diabetes führen, und jenen, die die Atherosklerose, die Arterienverkalkung, hervorrufen und dadurch zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen“, so Stulnig. „Interessant sind genau die Moleküle, die in beiden Krankheitsgruppen eine Rolle spielen, denn Typ-2-Diabetiker sterben in erster Linien an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“

Das Doppelrisiko für Diabetes und Herzinfarkt zeigt sich auch im „metabolischen Syndrom“, das viele übergewichtige und adipöse Patienten betrifft. „Da die Hälfte aller Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen stirbt, hoffen wir, mit unseren Forschungen einen großen Beitrag zur Gesundheit vieler Menschen zu leisten.“

Steuerung

Warum macht zu viel Fett krank?
Das erforscht auch Marcel Scheideler an der TU Graz (Institut für Genomik und Bioinformatik). Sein Team entdeckte Mikro-RNAs, die mit ein Grund sind, warum Adipositas oft Diabetes und Folgeerkrankungen auslöst.

Mikro-RNAs sind kleine Moleküle in der Zelle, die die Aktivität von Genen regulieren und auf Umwelteinflüsse reagieren.Scheidelers Team fand erstmals eine Mikro-RNA, die die Bildung von Fettzellen im Menschen bremst, und eine, die die Fettzellenbildung fördert. Beide könnten als Ansatzpunkt für Medikamente gegen Adipositas und Diabetes dienen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

24 Kommentare
Gast: Marsmensch
15.10.2012 16:15
0 0

was mir aufgefallen ist

Jedem seine Krankheit, sonst hat ja keiner was zu erzählen, der Arzt verdient nichts und es gibt Mitleid statt Neid.
Weiter Profitöre sind bestimmte Bücher. Die Regale für Gesundheit, Ernährungsberatung, Lebensberatung und Wellness sind die längsten von allen in den Buchläden.

2 2

Unsere Lebensmittel im SUPERMARKT waren noch nie so gesund wie heute!

Allerdings verdienen heute die Menschen im Schnit so viel Geld, dass sie jeden Tag zu viel und zu einseitig essen können!
Die Auswahl trifft der Kunde. Die Einkäufer bestimmen, wqas ins Wagerl gelegt wird.
Um sich gesund, Gesundheit erhaltend zu ernähren, bedarf es heute weniger Aufwand als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Ohne Bioschmäh, ohne Naturwahn und ohne Chemieangst. Es genügt der Supermarkt.

Antworten Gast: ComeOndoYoubelieveIT
23.08.2012 09:13
0 0

Re: Unsere Lebensmittel im SUPERMARKT waren noch nie so gesund wie heute!

also wenn sie glauben, dass die standard-lebensmittel heute "so gesund wie nie" sind, dann haben sie aber von den ständigen lebensmittelskandalen noch nie was gehört oder? und es ist ihnen wohl auch nicht aufgefallen, dass ca 90% aller waren im supermarkt heute total industriell verarbeitet sind, und weiters dürfte ihnen in diesem zusammenhang anscheinend nicht zu ohren gekommen sein, dass bei der verarbeitung dieser lebensmittel teilweise die ärgsten mittelchen zu anwendung kommen. ganz zu schweigen davon, dass wir mit zucker bombadiert werden.

was stimmt ist, dass das angebot so gut ist wie noch nie - und immer alles verfügbar ist. aber damit war's das dann auch schon.

Gast: Quieklebendiger
12.08.2012 23:53
1 4

Die richtige Ernährung ist bestens bekannt

Doch man steuert diese nicht. Zu viele verdienen am Grossen Fressen der Mastmenschen. Zucker und Alkohol gehören massiv besteuert. Jede Härtung von Fetten muss verboten werden. Wer Gemüse als zu teuer einschätzt ist ein Narr. Im Vergleich zu Fleisch ist es spottgünstig und es sättigt wunderbar. Man muss sich nur vor Augen halten, wie gesund unser Mastschwein ernährt wird: Leinsamen, Sojabohnen, Hanfsamen, Kukuruz, Weizenkleie. Pferde und Hunde bekommen Reiskeimöl und rotes Palmöl. Wir geben ihnen das Beste was die Natur zu bieten hat, und wir stopfen uns rafinierte Lebensmittel in den Bauch und wundern uns dass diese nicht sättigen, uns krank und träge machen. Seit mehreren Jahren kaufe ich nur mehr das beste und gesündeste ein, und siehe da, der Speck geht weg und die Brieftasche ist voller. Statt 4 dicke Scheiben Pressschinken nur 1 dünne Scheibe San Daniele. Statt Gauda im Kilopack, Scheibchen vom 1jährigen Almkäse. Statt tellergrosse Schweinsschnitzel, ab und zu ein saftiges Almrind. Statt Faschiertem einfach nur Bohnen. Statt Sacher eine Papaya. Statt Nockerl einfach kurz frittierten Salat. Statt Fertiggewürz, Fleur de Sal und grünen Pfeffer. Und ein feines Öl darf ruhig 100 €/L kosten. Statt Alkohol ein Tee um 200 €/kg. Alles Feine kann sein. Und dabei spart man noch Geld. Wer bei Sinnen ist, der verweigert sich als Kundschaft der Lebensmittelindustrie und geht ins Reformhaus und zum Wochenmarkt anstatt zur Tiefkühlgalerie im Supermarkt oder dem nächsten Drive-In.

Re: Die richtige Ernährung ist bestens bekannt

Was für ein Unsinn
"Man muss sich nur vor Augen halten, wie gesund unser Mastschwein ernährt wird: Leinsamen, Sojabohnen, Hanfsamen, Kukuruz, Weizenkleie."

Was glauben sie warum man Mastschweine damit füttert damit diese in kurzer Zeit Gewicht zulegen und weil es billig ist, die setzen nur wenig Fett an weil sie jung sind sobald die um die 100kg haben setzen sie auch nur mehr Fett an und man muss sie möglichst schnell schlachten.

Es spricht wenn es um eine gesunde Ernährung geht überhaupt nichts gegen viel Geflügel, Fisch oder Milchprodukte wenn man diese verträgt.
Rotes Fleisch sollte man halt nicht zu oft pro Woche essen, dass man bei mehren Stück Torte pro Tag oder wenn man jeden Tag paar Krüger trinkt ohne Sport zunimmt sollte jeden klar sein.

1 1

Re: Die richtige Ernährung ist bestens bekannt

Naturwahnhaftiger Biot!

Chemotherapie wirkt kontraproduktiv – sie veranlasst gesunde Zellen zur Förderung des Krebswachstums

Es stellt sich heraus, dass die Chemotherapie gesunde Zellen angreift und sie zur Bildung eines Proteins veranlasst, das das Tumorwachstum beschleunigt.

Dieses Protein, das die Wissenschaftler als »WNT16B« bezeichnen, wird von Krebszellen in der Umgebung aufgenommen und veranlasst diese, »zu wachsen und auf andere Zellen überzugreifen, vor allem aber macht es sie unempfindlich gegen eine erneute Therapie«, sagt Peter Nelson vom Fred-Hutchinson-Krebsforschungsinstitut in Seattle. Er ist Koautor der Studie, die dieses Phänomen ans Licht brachte. Nature Magazine brachte einen Bericht über die Studie.
Dieses Protein erklärt, warum Krebstumoren nach einer Chemotherapie aggressiver wachsen. Im Wesentlichen verwandelt die Chemotherapie gesunde Zellen in WNT16B-Fabriken, die wie am Fließband diesen »Aktivator« ausstoßen, der das Krebswachstum beschleunigt.



Die Ergebnisse der Studie wurden bei Prostata-, Brust- und Eierstock-Tumoren bestätigt. Wissenschaftler bezeichnen die Entdeckung, dass Chemotherapie kontraproduktiv wirkt und das Tumorwachstum beschleunigt, als »völlig unerwartet«.

Wie NaturalNews seit zehn Jahren erklärt, ist die Chemotherapie medizinischer Schwindel. Anstatt die Immunantwort des Patienten zu stärken, schwächt sie das Immunsystem, so dass die Tumoren zurückkehren.

Sie ist ein Gift praktisch ohne medizinischen Wert – mit Ausnahme von vielleicht ein oder zwei Prozent von Krebs-Fällen.


Antworten Gast: nur neugierig
12.08.2012 18:55
3 0

Re: Chemotherapie wirkt kontraproduktiv – sie veranlasst gesunde Zellen zur Förderung des Krebswachstums

Mit dem Artikel hat das genau was zu tun?

Herlzichen Dank

an die EU mit Ihrem Lebensmittelgesetz ,das aber keines ist,außer ein Freibrief für die Gangsterindustrie!

Die Überbevölkerung gehört weg-das Pensionsproblem löst sich von selbst.................Danke EU!

Antworten Gast: uev uev
15.08.2012 23:28
0 0

es gibt kein EU-Lebensmittelgesetz

und ich frage mich, warum Sie hier immer wieder denselben Blödsinn posten.

Vielleicht wäre es ratsamer

Die Schraube bei der Nahrungsmittelindustrie anzusetzen. Was man heute als Nahrungsmittel kaufen kann ist oft wie schlechtes Mastfutter. Überzuckert und übersalzen, damit die Leute mehr davon essen. Warum erlaubt man diese Giftmischerei? Warum kennzeichnet man nicht solche Kalorienbomben und gesundheitsschädliche Nahrungsmittel deutlicher?
Warum ist nicht verarbeitetes einfaches Gemüse heute teuerer als Mast-fertigpampe?

0 0

Re: Vielleicht wäre es ratsamer weniger zu poltern sondern das Ettikett zu lesen!

Wer nichzt lersen will, muss fühlen!

Re: Vielleicht wäre es ratsamer

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht bis auf die Gemüsepreise: es stimmt nicht, dass frisches Gemüse teuer sei.

Es ist nur dann teuer, wenn außerhalb der Saison gekauft wird, weil es dann importiert werden muss.

Derzeit bezahlt man für Gurken, Paradeiser, Salat, Erdäpfel, Zucchini ein paar Cent. Gestern habe ich 5 kg heurige Erdäpfel um knapp 2,50 EUR gekauft.

Das Problem ist, dass heutzutage alles schnell-schnell gehen muss. Deshalb greifen eben viele zu Fertiggerichten und zu Tiefkühlware als zu frischem Gemüse, das man eben noch waschen, putzen und zubereiten muss. Tiefkühlgemüse ist eben teuer, vor allem wenn man zu Markenprodukten greift.

Ein großes Problem ist auch die Faulheit: immer mehr Menschen wollen nicht kochen und verkünden auch noch stolz, dass sie nicht kochen können. Klar kommt es teuer und ist es nicht gesund, wenn man ständig Essen auswärts bestellen muss oder nur mehr von Fertiggerichten lebt.

mein tipp

Nach dem Essen gehen - im Altersheim gemessen: wer nach dem Essen geht (sogar so langsam wie 90jährige) senkt sofort den Blutzucker, der mitverantwortlich für Fettleibigkeit ist.
Dr. Brucker lesen "Der Tod kommt aus der Küche" und mal von Zucker, Diätprodukten und Weißmehlprodukten weitgehend wegbleiben.

Selbst ist der Mensch

Wir brauchen keine medizinische Studien sondern Aufklärungsarbeit in Bezug auf Ernährung und erschwinglichen Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln ... nur was wäre die Folge ... 80% der Supermärktflächen wären sinnlos verstellter Platz.

Gast: Kaspar Hauser
11.08.2012 19:27
2 2

Selbst ist der Mann

Eine Forschung in der Richtung, dass Menschen erfahren was sie selbst tun können um ihr Fett loszuwerden, oder besser gar nicht erst anzulegen wäre viel effizienter. Aber da würde die Medizin nichts dran verdienen, also forscht man erst gar nicht in der Richtung.

Antworten Gast: TH31
12.08.2012 09:43
0 0

Re: Selbst ist der Mann

Es gibt überaus viel Forschungsergebnisse in diesem Bereich (Sportwissenschaft, Diätologie, Ernährungswissenschaft, Sportmedizin, etc.). Alles auf einschlägigen Wissenschaftssuchseiten (z.B. pubmed) auffindbar.
Das Grundproblem aller dieser Ergebnisse ist, dass vom Betroffenen eine Lebensstilveränderung verlangt wird, die viel schwieriger zu bewerkstelligen ist als einfach ein paar Tabletten zu schlucken!
Damit bedient die Pharmaindustrie nur die Bequemlichkeit ihrer Kunden...
Wissen über einen "natürlichen Weg" ist ausreichend vorhanden!

Antworten Gast: Martin_S
12.08.2012 02:03
1 0

Re: Selbst ist der Mann

Ganz einfach: Weinger fressen! Und natürlich sind alle anderen schuld... Sie Schwachmatiger!

0 1

Re: Selbst ist der Mann

Was soll in diese Richtung geforscht werden, FDH und Sport sind schon laenger bekannt.
Aber Zitat Artikel:
„Vielen Menschen ist es nicht möglich, die Fettleibigkeit von sich aus mit Diät und Bewegung zu verringern."

Antworten Antworten Gast: Demokierkratie
12.08.2012 09:57
1 0

Re: Re: Selbst ist der Mann

Ach so! Und weils da steht, glauben Sie's, oder wie?

Re: Re: Selbst ist der Mann

Genau das ist der Punkt.

Es gibt leider eben auch Stoffwechselerkrankungen (zum Teil auch durch falsche Lebensweise selbst verschuldet). Menschen mit solchen Krankheiten helfen normale Diäten bzw. simples FDH einfach nicht mehr, weil der Körper darauf nicht mehr wie ein gesunder Körper reagiert. Im Gegenteil: der Stoffwechsel wird sofort heruntergeschraubt mit dem Erfolg, dass man immer weniger isst und dennoch zu- oder zumindest nicht abnimmt.

Solche Menschen gehören in die Hände von Experten, die erstmal herausfinden, was diesen Menschen genau fehlt und wo man ansetzen muss. Oft ist es ganz simpel, nur wissen muss man es.

Einfaches Beispiel: Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen haben oft auch Probleme mit dem Zuckerstoffwechsel. Sie können Kohlenhydrate nicht verarbeiten und diese werden zu Fettpolstern. Simple Maßnahme: Kohlenhydrate reduzieren. Aber das muss man erst einmal wissen. Und genau daran krankt es. In Österreich gibt es kaum Spezialisten für solche Erkrankungen und wenn dann jemand nicht abnimmt, wird er noch angepflaumt für seine (scheinbare) Disziplinlosigkeit.

0 0

Re: Re: Re: Selbst ist der Mann

Es fehlt in ihren Ausführungen noch die Lichtdiät!

Re: Re: Re: Re: Selbst ist der Mann

Was ist die Lichtdiät?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: NFY G
15.08.2012 23:29
0 0

Auch so ein

Blödsinn.

Schlagzeilen Gesundheit