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Gesunde Nahrung: Der große Bioirrtum

04.09.2012 | 17:57 |  Von Martin Kugler (Die Presse)

Biologisch produzierte Nahrung hat laut einer aktuellen Studie der US-Universität Stanford praktisch keine gesundheitlichen Vorteile. Dennoch gibt es eine Reihe von guten Gründen, zu Biolebensmitteln zu greifen.

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Wien. Forscher der renommierten US-Universität Stanford haben 237 Studien über Biolebensmittel genau unter die Lupe genommen und kamen zu dem Ergebnis, dass es für die Gesundheit kaum Unterschiede zu Nahrungsmitteln aus konventioneller Landwirtschaft gibt. Damit werden frühere große Studien, etwa eine britische aus dem Jahr 2009, bestätigt.

1 Gibt es Unterschiede zwischen Bio- und konventioneller Produktion?

Beim Gehalt an Nährstoffen und Vitaminen besteht kein grundsätzlicher Unterschied. Viel wichtiger als bio oder konventionell sind laut Studienautorin Dena Bravata unterschiedliche Produktionsmethoden, Wetterbedingungen oder der Reifegrad. Keine Unterschiede zwischen bio und konventionell gab es auch bei der Belastung mit gefährlichen Bakterien.

In einigen Details gibt es aber Unterschiede: Bioprodukte enthalten seltener Rückstände von Pflanzenschutzmitteln; bei konventionell gehaltenen Tieren kommen mehr antibiotikaresistente Bakterien vor, die schwer behandelbare Infektionen auslösen können; der Phosphorgehalt ist bei bio höher (was für Menschen mit Mangelerscheinungen positiv ist); und bei Biomilch wurde ein höherer Gehalt der gesunden Omega-3-Fettsäuren gemessen.

2 Wie umfassend ist die aktuelle Studie?

Analysiert wurden praktisch nur die Lebensmittel selbst. Es gibt kaum aussagekräftige Studien, wie sich eine unterschiedliche Ernährung langfristig auf die Gesundheit auswirkt. Das lässt sich nur schwer untersuchen, da es kaum Menschen gibt, die sich ausschließlich bio ernähren – und wenn, dann ist auch ihr Speisezettel anders zusammengesetzt. Keine wissenschaftlich gesicherten Aussagen kann man derzeit über Auswirkungen auf Kinder machen.

3 Woher kommt dann die Meinung, dass bio gesünder sei?

Kein seriöser Wissenschaftler – und auch die wenigsten Umweltgruppen – haben jemals behauptet, dass Biolebensmittel per se gesünder sind. Dennoch ist das Hauptmotiv der Konsumenten zum Kauf von Bioprodukten laut einer AMA-Umfrage „gesunde Ernährung“ (gefolgt von „keine Chemie“, „besserer Geschmack“ und „bessere Qualität/Kontrolle“). Erklärt wird die Diskrepanz dadurch, dass die Lebensmittelwerbung sehr gern mit idyllischen Bildern einer intakten Umwelt spielt – und viele Menschen (fälschlicherweise) „Natur“ mit „gesund“ gleichsetzen.

4 Haben Biolebensmittel abseits der Gesundheit dennoch Vorteile?

Es gibt viele gute Gründe, zu Produkten aus biologischer Wirtschaftsweise zu greifen. So ist bei ihnen garantiert, dass keine gentechnisch veränderten Pflanzen zum Einsatz kommen, die Standards in der Tierhaltung sind höher. Auch die Umwelt wird geschont: Herkömmliche Landwirtschaft verbraucht viel Energie – etwa für Maschinen oder synthetische Düngemittel – und Wasser, zudem werden die Böden stark belastet. Typischerweise – aber nicht zwingend – sind Biolebensmittel regionaler Herkunft, sie werden also nicht so weit transportiert.

Viele Konsumenten sind außerdem überzeugt, dass Biolebensmittel besser schmecken. Geschmack ist immer subjektiv, doch zum Beispiel bei Milch oder Obst gibt es objektive Sensoriktests, die das bestätigen.

5 Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung von Biolebensmitteln?

Das Segment wird immer größer – und zwar weltweit. In den USA ist der Biomarkt im Vorjahr um zwölf Prozent gewachsen, in Deutschland um neun Prozent. Europaweit werden mit Biolebensmitteln derzeit 19,6 Milliarden Euro umgesetzt. Der Marktanteil ist in Österreich mit sechs Prozent einer der höchsten weltweit, die Pro-Kopf-Ausgaben dafür sind z. B. mehr als doppelt so hoch als in Frankreich.

Biolebensmittel sind deutlich teurer. Landwirte können daher höhere Erlöse erzielen, der Ertrag pro Hektar ist aber um bis zu ein Drittel niedriger. Die mehrjährige Umstellungszeit ist für die Bauern eine Durststrecke. Zum Ausgleich bekommen sie in Österreich höhere Förderungen. Eine Steigerung des Bioanteils ist erklärtes Ziel der heimischen Agrarpolitik. Diese Spezialisierung hat wirtschaftlich durchaus Sinn, wie die steigenden Exportzahlen etwa bei Biomilch belegen.

Lexikon
Biologische Landwirtschaft ist ein Überbegriff für verschiedene möglichst naturschonende Produktionsmethoden, die auf chemische Düngemittel und (weitgehend) auf Pestizide verzichten. Ein Hauptziel ist der langfristige Aufbau von Humus im Boden, dadurch steigt die Fruchtbarkeit – und CO2 wird gebunden. Bei weiterverarbeiteten Bioprodukten sind viele Zusatzstoffe verboten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.09.2012)

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213 Kommentare
 
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Gast: Frage an alle
13.09.2012 14:38
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Weiß das jemand?

Wird die genetische Information einer Pflanze im Verdauungstrakt komplett vernichtet oder gelangen Fragmente davon in den Körper?

Kann es sein, daß sich dieser an die Nahrung quasi "erinnert" bzw. über Millionen Jahre angepasst hat?

Wäre es weiters möglich, daß für einen Skandinavier zB Bananen krebserregend wirken, für einen Afrikaner nicht?

Wie verhält sich gentechnisch veränderte Nahrung im Magen/ Darm?

Wäre echt interessant zu wissen..

Gast: Peter Zukka
12.09.2012 14:21
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Mehrgehalt an Nährstoffen und Vitaminen ???

Das hat doch nie irgendwer behauptet. Bei Bio geht es um den Umweltschutz, da können 10.000e Tonnen Agrarchemie eingespart werden, die Land und Leute verpesten.

Antworten Gast: Valentin Bählamm
12.09.2012 19:01
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Re: Mehrgehalt an Nährstoffen und Vitaminen ???

Allein, die Mär von der Einsparung hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Wenn irgend etwas dauernd wiederholt wird, so wird es nicht wahrer. Wir dürfen wohl annhmen, dass kein kapitalistischer Normalbauer mehr Geld als notwendig in die Hand nimmt und nicht mehr arbeitet als notwendig, und daher nicht tonnenweise Insektizide und Pestiziede mühsam ausbringt.
Fest steht, dass das gesamte Marketing für Biogemüse darauf aufgebaut ist, konventionellen Landbau generell, die Betonung liegt auf generell, schlecht zu machen. Dies weil eben kein wirklicher Vorteil da ist. Alle die sich normal ernähren, werden zu Sündern erklärt. Die Erbsünde wird neu erfunden von den Bioreligionsführern.

Antworten Antworten Gast: Golgo Wuttinger
13.09.2012 17:15
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Fahren Sie mal

im Sommer ins Marchfeld oder ins Eferdinger Becken. Mit Gasmaske, sonst kommen Sie dort zwischen den spritzenden Bauern sofort um.

Antworten Antworten Gast: iKnow
13.09.2012 09:56
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Re: Re: Mehrgehalt an Nährstoffen und Vitaminen ???

Sorry, aber ihr Kommentar ist einfach nur trotzig.
In der momentanen Situation haben wir kaputte Böden, verseuchtes Grundwasser und weltweites Bienensterben!!! Das ist zu einem Großteil auf die Aswirkungen der konventionellen Landwirtschaft zurück zu führen. Biologischer Anbau zeigt deutlich auf, das es auch ohne Kunstdünger und Pestizide zu berwerkstelligen ist, ausreichend Nahrungsmittel zu produzieren - das allerdings nachhaltig. Sprich: es findet kein Raubbau an kommenden Generationen und der eigenen Gesundheit statt. Allein, wenn man sich kurz mal ausdenkt, was an Geld im Gesundheitswesen eingespart werden könnte, wenn Pestizid-Belastungen wegfallen gibt es an biologischer Landwirtschaft keinen Weg vorbei.

Antworten Antworten Antworten Gast: You know nothing
17.09.2012 22:36
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you just belive - not more -


Gast: Auf der Durchreise
12.09.2012 12:58
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Aha...

"3. Woher kommt dann die Meinung, dass bio gesünder sei?
Kein seriöser Wissenschaftler – und auch die wenigsten Umweltgruppen – haben jemals behauptet, dass Biolebensmittel per se gesünder sind."

Na dann fress ich jetzt Gemüse mit höheren Pestizidrückständen, weil es ja angeblich eh wurscht ist...

Gast: Heli Retzek
09.09.2012 20:05
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Meinungsmarketing pur

ich habe nachrecherchiert und meine Recherchen zusammengefasst auf einer eigenen Seite: http://www.homeopathy.at/meinungsbetrug-um-bio-essen/

Klassischer Ablauf:

erschütternde Daten über Pestizidbelastung im Essen erscheint
Presse gibt dies weiter
Verbraucher reagiert verunsichert

Meinungsmarketing startet
Studie wird produziert die über fantastische Kanäle weltweit herumgereicht wird und andere Aussage in Verbraucherbewusstsein implementiert:

Bio ist dumm, betrug, abzocke, bringt nichts.

Meinungsmarketing.

Presse spielt brav mit, genau wie bei Vitaminen, Hormonen, Homöopathie usw usf.


Antworten Gast: iKnow
13.09.2012 10:04
0 0

Re: Meinungsmarketing pur

Heli, heli, heli...

"Studie wird produziert die über fantastische Kanäle weltweit herumgereicht wird und andere Aussage in Verbraucherbewusstsein implementiert:"

Sorry, das ist nicht einmal ein deutscher Satz - vielleicht liegts am Pestizid-Konsum?

Ich kontere hiermit:
Die "konventionelle" Landwirtschaft und die Lebesmittelindustrie ist das absolut Böse. Ohne Gewissen den Konsumenten und nachfolgenden Generationen gegenüber. Monokulturen und Raubbau wohin man schaut und der Konsument wird als Testvieh missbraucht (letzter Auswuchs: Bubble-Tea).
Sie stehen wohl drauf, Konservierungsmittel und fragwürdige Geschmacksverstärker zu konsumieren? Haben Sie Kinder? Haben Sie ein Gewissen?
Ich rate den Tellerrand mal gründlich zu erweitern!

Antworten Gast: Molekül im Kubiklichtjahr
11.09.2012 16:10
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Re: Meinungsmarketing pur

Was ich noch vergessen habe, werter Dr. Rtezek! Homöopathen, Bioten und sonstigr dem Natur-, Komplementär-, Alternativ- und Ganzheitlichkeitswahn Verfallenen rechtfertigen ihre Spinntisierei immer mit Verschwörungstheorien. Eine Standardmethode, der sich auch die Impfgegner bedienen. Übrigens ihr Homöopathiekollege Dr. Pohl singt jetzt Antiimpflieder auf CD. Echt steil, welche Kollegen von der Ärztekammer vertreten werden. Demnächst wird dann noch die biblische Schöpfungsgeschichte zum Heilgebäude hochstilisiert. Diese Naturromantik, die sich erst auch dem Boden der Aufklärung und der damit verbunden Erfolge überhaupt erst bilden konnte, ist ja an sich nur möglich, weil die Menschen vergessen haben, wie grauslich und indifferent die Natur uns gegenüber eigentlich ist. Erst al man gelernt hatte, die Natur draussen zu halten, gings mit der Lebenserwartung steil bergauf.
Haben Sie nicht aufgepasst in Bromatologie, was es so mit der Ernährung auf sich hat? Haben Sie schon jemals eine Pestizid und Insektizidbelastung nachgewiesen? Bitte aber nicht mit dem Pendel oder der Bioresonanz. Mit diesen Methodsen gelingt es jedem Scharlatan die gewünschten und zur Behandlung passenden Ängste aufzuspüren und honorarwirksam zu behandeln. Die Patienten glauben von etwas geheilt zu werden, woran sie gar nicht, bzw. nur ihrer Vorstellung nach gelitten haben.

Antworten Gast: Molekül im Kubiklichtjahr
11.09.2012 07:56
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Re: Meinungsmarketing pur

Lieber Dr. Retzek!
Wenn Sie glauben, dass Sie mit Hömöopathie heilen können, dann ist das ihr Bier. Selbstverständlich ist diesev Heilerei gesetzlich gedeckt. Ansonsten bitter im Notfall keine Homöpathen holen.

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halal und koscher für ungläubige.

Der Mensch kommt und kommt nicht von Heiligkeitszertifikaten weg.
Nun hat die Ama den religiösen Teil des Essens an sich gerissen. Wie wäre es mit einem Wasserzertifikat oder einem Luftzertifikat. Am geilsten wäre Granderluft. Herr lass Hirn vom Himmel regnen.

Antworten Gast: Valentin Bählamm
13.09.2012 07:35
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und Grandersegen überall... halal und koscher für ungläubige.

Wasserzertifikat? Das ist schon allgegenwärtig! Denken Sie bitte an den Johann Grander und seine jesuale Eingebung. Jesustechnik in jedem Haushalt, in jedem Wellnesshotel in zahlreichen Lebensmittelbetrieben und auch Ingenieure schwören unf glauben an Granderwasser!!!!

Die Wissenschaft spricht,

und die Gläubigen geifern.

Es ist immer noch dasselbe, Aufklärung hin oder her...

Es möge jeder "Bio" kaufen, wenn ihm sein Geld nicht zu schade ist, schlechter sind die Produkte meist nicht, aber das moralische Getue der Gläubigen nervt einfach zu sehr - ganz gleich ob das Objekt des Glaubens nun "Gott", "Allah" oder "Bio" heißt - einzig in der Metaphysik haben die klassischen Religionen noch die Nase vorn.

Analysiert wurden praktisch nur die Lebensmittel selbst

Wenn essbare Pflanzen mit Pestiziden besprüht werden, oder genetisch so verändert sind, dass sich Insekten, Bakterien etc. nicht mehr davon ernähren können, dann frage ich mich schon ob das für Menschen gesund sein kann.

Außerdem finde ich, kann man einer Studie, die allein die Produkte getestet hat, nicht dermaßen viel Wahrheit zuschreiben kann. Immerhin fehlen die Langzeitstudien, die zeigen würden, wie die Produkte auf den menschlichen Körper wirken.
Contergan wurde ja anfangs auch als bedenkenlos erklärt, hatte aber eine katastrophale Auswirkung auf Neugeborene.


Gast: Bioeffekt
07.09.2012 09:37
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Wer hat die Studie bezahlt?

DAS ist prinzipiell immer meine erste Frage. Dann ist fraglich, welche Messkriterien angelegt wurden. Von einem z.B. Redox-Potential konnte ich nix entdecken. Aber allein das Fehlen von Pesitziden macht WELTEN aus. Für mich eine fragliche Studie - noch fraglicher: die Überschrift in diesem Artikel

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Bioprodukte enthalten seltener Rückstände von Pflanzenschutzmitteln; bei konventionell gehaltenen Tieren kommen mehr antibiotikaresistente Bakterien vor, die schwer behandelbare Infektionen auslösen können; der Phosphorgehalt ist bei bio höher (was für Menschen mit Mangelerscheinungen positiv ist); und bei Biomilch wurde ein höherer Gehalt der gesunden Omega-3-Fettsäuren gemessen.

Und WIE kommen Sie jetzt zum Schluß es wäre gleich "gesund"?

Ein ehemaliger leitender Mitarbeiter eines Gentechnik-Konzerns

der gerade die Veröffentlichung des Buches "Monsanto - Wer Macht über die Ernährung der Menschheit hat..." vorbereitet hatte, beging Selbstmord. Auf seinem PC fand man einen zuvor getippten Abschiedsbrief in dem er darlegte, dass er seinen Hang zur Pädophilie und dem zwanghaften Drang Lügengeschichten erfinden zu müssen nicht mehr ertragen konnte und daher entschied, dass die Welt ohne ihn besser zurecht komme. Die 10.000 Exemplare des Buches, das er in seinem Abschiedsbrief selbst als "krankhaftes Lügenkonstrukt" bezeichnete, hatte er zuvor im Hintergarten verbrannt. Im letzten Satz seines Abschiedsbriefes erklärte er, dass er wie alle Verschwörungstheoretiker an einem krankhaften Drang zu lügen leide.
Er rief noch die Polizei bevor er sich mit 20 Messerstichen in den Rücken selbst richtete.

Re: Ein ehemaliger leitender Mitarbeiter eines Gentechnik-Konzerns

Also selbst wenn diese Geschichte wahr wäre und Monsanto wirklich die dümmsten Verschwörer seit Graf Bobby sind, dann wäre das immer noch kein Argument für Bio.

Antworten Gast: nureingast
06.09.2012 23:21
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Re: Ein ehemaliger leitender Mitarbeiter eines Gentechnik-Konzerns

eine google suche enttarnt diese geschichte als frei erfunden

Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

ist dass gentechnisch veränderte Pflanzen ebenso Pestizidarm wie Bioprodukte sind jedoch konventionell angebaut werden und auch einen wesentlich höheren Ertrag liefern als Bio. (in Kanada gilt gentechnisch veränderte Baumwolle bspw. als Bioprodukt zu recht)

Antworten Gast: xom
06.09.2012 15:46
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Re: Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

in den ersten vier jahren konnte bei einem groszangelegten test mit gentechnisch veraenderten pflanzen weniger pestizid verwendet werden. mittlerweile (nach sieben jahren) hat sich der pestizid-einsatz vervierfacht und ist damit doppelt so hoch wie der in der konventionellen landwirtschaft. zudem kommt noch, das div. studien probleme mit gen-futterpflanzen nachweisen (entzuendungen im verdauungstrakt, u.ae.). so bio ist gentechnik also wohl nicht!

Re: Re: Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

Also ich habe bei ncbi keinen Inhalt solcher Art in der Studie gefunden(bin mir nichtmal sicher ob eine der 3Stidien überhaupt davon handelten). Wäre nett wenn sie die Quelle Posten könnten, von ncbi, da diese Plattform sicherstellt, dass die Information unverfälscht wiedergegeben wurde.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
06.09.2012 17:58
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Re: Re: Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

"mittlerweile (nach sieben jahren) hat sich der pestizid-einsatz vervierfacht und ist damit doppelt so hoch wie der in der konventionellen landwirtschaft."

Aha.

Quelle?

Antworten Antworten Antworten Gast: xom
06.09.2012 21:29
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Re: Re: Re: Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

department of agriculture, studienautor charles benbrook aus dem jahr 2009.

Antworten Gast: Hasta-La-Vista
06.09.2012 10:23
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Re: Was der Artikel unterm Tisch fallen lässt

Bei GMO Produkten werden Unmengen an Gift auf den Acker gekippt. Round-up-Ready tötet alles Leben ausser das GMO Produkt. Es muss immer mehr Round-up-REady auf den Acker gekippt werden, damit es wirkt.

 
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