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Österreicher verhüten oft, aber wenig effektiv

13.09.2012 | 12:33 |   (DiePresse.com)

Verhütungsreport 2012: Viele Österreich greifen zu Verhütungsmethoden, die nur mittelmäßig bis wenig wirksam sind.

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Verhütung ist für die große Mehrheit der Österreicher (77 Prozent) beim Thema Sex ganz selbstverständlich. Bei der Wahl der Methode ist die subjektive Einschätzung im Hinblick auf die Wirksamkeit aber häufig falsch: Oft werden mittelmäßig bis wenig wirksame Methoden fälschlicherweise als sehr wirksam eingeschätzt. Das geht aus dem am Donnerstag vom Wiener Gynmed Ambulatorium präsentierten Verhütungsreport 2012 hervor. Zwölf Prozent der befragten Frauen im Alter von 16 bis 49 Jahren waren bereits einmal ungewollt schwanger, drei Prozent schon mehrmals.

Am häufigsten verhüten die Wiener (83 Prozent) und Salzburger (82 Prozent), am wenigsten die Vorarlberger (69 Prozent) und die Burgenländer (67 Prozent).

"Mäßig sichere" Verhütung auf Platz Eins

"Es ist überraschend, wie wenig die wirklich wirksamen Methoden angewandt werden", kommentierte Gynäkologe Christian Fiala die Ergebnisse. Die Pille (54 Prozent) und das Kondom (58 Prozent) sind nach wie vor die Verhüttungsmittel erster Wahl. Allerdings werden von 100 Frauen, die nur mit Kondom verhüten zehn bis 20 schwanger. Die Pille liegt in diesem Ranking gleich dahinter, acht von hundert Frauen werden trotz Gebrauchs schwanger. Deutlich seltener werden aber Verhütungsmethoden angewandt, die als "sehr wirksam" gelten, wie etwa die Hormonspirale, die 3-Monatsspritze, die Kupferspirale oder das Implantat. Rund 60 Prozent verhüten mit Methoden, die nur mäßig wirksam sind, sagte Martin Mayr vom Marktforschungsinstitut Integral.

Mittelmäßige und wenig wirksame Methoden kommen fast genauso oft zur Anwendung wie die wirksamen bzw. sehr wirksamen. "Aufpassen" (Coitus interruptus) findet bei elf Prozent anklang, "Tage zählen" bei neun Prozent der Befragten und "Selbstbeobachtung" bei acht Prozent.

23 Prozent verhüten nicht

Fast ein Viertel (23 Prozent) der befragten Männer und Frauen im Alter von 16 bis 49 Jahren gab an, nicht zu verhüten. Die Gründe: kein Sex (neun Prozent), unfruchtbar (fünf Prozent), bereits im Wechsel (drei Prozent), Kinderwunsch (3,5 Prozent) und jeweils rund ein Prozent nannte gleichgeschlechtlichen Sex, Schwangerschaft oder Stillen.

(c) APA

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Auch das Wissen über Details der Verhütungsmethoden ist laut Fiala gering. "Die meisten Befragten können lediglich die Pille und das Kondom beschreiben", sagte der Gynäkologe. Über sichere hormonelle Langzeitmethoden kann die Hälfte der Befragten keine Auskunft geben - das zieht sich durch alle Altersgruppen.

15 Prozent schon einmal ungewollt schwanger

Weitere Ergebnisse des aktuellen Verhütungsreports: Jede fünfte Frau hat bereits nach einer Verhütungspanne die "Pille danach" genommen. 15 Prozent der 16- bis 49-jährigen Frauen waren bereits einmal ungewollt schwanger, rund die Hälfte davon hat sich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden.

Zielgruppe der Befragung waren 1.060 Männer und Frauen im Alter von 16 bis 49 Jahren. Die Erhebung wurde im Mai 2012 durchgeführt.

(APA)

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47 Kommentare
 
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Gast: mehrKupferSpiraleninVätern
15.09.2012 14:26
0 0

so geht enthaltsamkeit ganz *autsch* leicht

enthaltsam werden aus den zwei Menschen - relativ wahrscheinlich - niemals Eltern werden, oder?

Gast: kauftsmehrLiebe
15.09.2012 13:20
0 0

Väter-voran!

ich fresse kein Arzneimittel, wenn ich nicht krank bin; da ich kein Roboter bin, möchte ich kein Kupfer in meinem Innersten (Herren hier bitte vor!); für Implantate fühle ich mich zu hübsch.

Gummi passt immer und schützt vor Krankheiten!die Pille-danach ruiniert nur für einige Tage meinen Körper und kann innerhalb von 2 Minuten aus dem Badezimmer geholt werden, ohne dass überhaupt 1 "unser" ensteht.
wenn ich den Mann liebe UND ER MICH:
bekommen wir - mindestens -1 kleines Baby.
nur - finden Sie heute 1 Mann, der sich noch 1 Familie wünscht! bitte melden, ich suche schon seit 32 Jahren!

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Re: Väter-voran!

Und mit welchem Alter haben Sie begonnen zu suchen? :-)

Die meisten Männer ab 30 wollen keine Kinder weil sonst hätten sie schon längst welche. Also nicht gleich fragen, sondern später schmackhaft machen. Oder einen älteren Mann, die haben oft dann noch den Drang dazu.

Antworten Gast: Wasserlaeufer
16.09.2012 19:05
1 0

Re: Väter-voran!

Herr Chef!

"Bei dem was sie mir zahlen
kann ich aber keine Familie gruenden".

"Einmal werden sie es mir danken"!

darauf der Herr Chef.

Gast: GastiDer
14.09.2012 07:31
4 3

15% der Frauen haben also schon

ihre ungeborenen Kinder gemeuchelt.

Ich dachte nicht, dass es so schlimm sei. Einfach nur furchtbar. Man fuehlt sich direkt unwohl in dieser Gesellschaft.

Antworten Gast: Fráu Holle
15.09.2012 13:06
1 0

Re: 15% der Frauen haben also schon

15 dividiert durch 2 ist 7,5% !!

Gast: der glückliche Hans
14.09.2012 03:22
1 5

Und der wichtigste Punkt fehlt!

Und der wichtigste, zuverlässigste und absolut empfehlenswerte Punkt zur Verhinderung der Übertragung von Krankheiten oder unerwünschter Kinder fehlt:

die ENTHALTSAMKEIT!

100 %ig wirksam!
Fehlerquote 0 % !

Ich kann allen nur empfehlen:
Pfeift auf die Chemie und Konzerninteressen, wer keine Kinder will, entscheidet sich für Enthaltsamkeit.

Krankheitsübertragung: Wenn beide (zukünftigen) Eltern bis zur Ehe enthaltsam leben, dann ist die Krankheitsübertragungsrate auch eher gering.

Antworten Gast: mehrKupferSpiraleninVätern
15.09.2012 14:21
0 0

autsch

enthaltsam werden aus den zwei Menschen - relativ wahrscheinlich - niemals Eltern werden, oder?

Qualitätszeitung?

Also bitte, dass das Kondom als "mäßig wirksam" eingestuft wurde liegt rein an "Bedienungsfehlern" und nicht an der Unsicherheit des Verhütungsmittels. Von dem einmal abgesehen ist das Kondon auch der einzige Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Irgendwie wird es so dargestellt als würden die Österreicher zu dämlich sein um zu verhüten, aber es wurde nicht nachgefragt, warum welche Verhütungsmittel bevorzug werden.
Sämtliche Hormonpräperate (Implantat, Spirale, Pille, ...) sind für einige nicht verträglich, haben Nebenwirkungen, beeinträchtigt die Periode, etc. "Aufpassen" würde ich persönlich nicht als Verhütung sehen und sterilisieren muss man sich ja auch nicht gleich (ausser der Kinderwunsch hat sich erledigt). Ich finde diesen Beitrag total irreführend und es herrscht Informationsmangel! Sehr oberflächlich und einseitig.

Gast: ROTFRONT
13.09.2012 20:31
0 0

Die besten Verhüter sind die Beamten! Die schützen sich seit Jahrhunderten erfolgreich gegen Arbeit!

Eine Verhütungsleistung besser als die Spirale!
Hab' noch nie eine probiert, aber bein Defender hat so Dinger als Federn vorne.

Beim Sex bin ich absolut antikatholisch:

immer mit Gummi und nie mit Minderjährigen.

Was dieser Artikel leider völlig verschweigt, sind die sexuell übertragbaren Kranheiten

Meistens geht es nicht nur darum, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, sondern sich auch vor etwaigen Krankheiten zu schützen. Und da ist nunmal das Kondom das Mittel erster Wahl.

4 0

Was ist so schwer daran.

Auf einer fremden Baustelle trägt "Mann" einen Schutzhelm
.

Antworten Gast: Seelsorger
13.09.2012 18:26
2 1

Re: Was ist so schwer daran.

Aber nur bei mit und nicht wider die Natur!

Gast: nina blum
13.09.2012 17:14
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Die Vasisektomie oder wie das heißt, das finde ich auch mäßig wirksam

weil dann trotzdem noch die Männer im Internet ihre "geistigen Kinder" verbreiten können.
So Ansichten wie: Frauen haben es einfach, ohne Bier kein Leben auf der Erde, Strahe ist gut und so
Besser man hüpft nacher von der Kredenz. Aber Kopf voran!

Re: Die Vasisektomie oder wie das heißt, das finde ich auch mäßig wirksam

Sie sind wahrlich "begnadet"
Obacht!!!
das Kind kommt vom Heiligen Geist, oder wie´s die Küchenhilfe im Internat und Mutter von 3 Kindern sagte:
" der Mann mit´n Rucksack woas".........
schlichtweg göttlich....lol

Re: Die Vasisektomie oder wie das heißt, das finde ich auch mäßig wirksam

Danach zu urteilen, wie Sie Vasektomie schreiben, ist Ihnen das mit dem Kopf voran von der Kredenz springen selber nicht ganz fremd.

0 0

Re: Die Vasisektomie oder wie das heißt, das finde ich auch mäßig wirksam

Frauen sind ja so benachteiligt - nach diesem Posting zu urteilen: vor allem im Geiste!

Das

scheint nicht ganz zu stimmen! Laut Pearl Index ist die Pille eines der sichersten Verhütungsmittel (bei richtiger Anwendung) überhaupt und nicht nur "wirksam" wie hier behauptet.

Re: Das

Pille und Kondom sind weniger wirksam weil Anwendungsfehler passieren können, was bei einer Spirale z.B. nicht so leicht passieren kann, deshalb sind diese Verhütungsmethoden auch sicherer

Re: Das

Ganz richtig!
Die Pille ist sicher. Wenn trotzdem was passiert, dann liegt ein Einnahmefehler vor.

Gast: Kibietz
13.09.2012 16:19
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In so einer Gummiwarenfabrik....

sitzt sicher wo ein winziger Pfaffe mit einer Stecknadel!

Gast: oTTo hat da keine Probleme!
13.09.2012 16:11
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also ich beneide ALLE....

...die in diesen wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten noch können, Hut ab....oder besser gesagt, Hut auf..sonst ist es ja nicht effektiv!

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Leider!


Gast: Blankensteiner Husar
13.09.2012 15:42
0 2

Zur Verhütung brauchts halt auch Intelligenz

Und wenn einmal der Österreicher zur Sache geht, dann ist er/sie breit und freut sich, wenn das Hosentürl oder die Knopfleiste aufspringt bevor es vorbei ist.
Da wo mit Plan und Verstand gearbeitet wird, in den dafür vorgesehen Bedürfnisanstalten mit rötlichem Schimmer, da passiert sowas nicht.
Ich meinerseits bin auch vorsichtig und es ist noch nichts passiert obwohl ich den Namen "Blanken"steiner nicht umsonst trage.

Antworten Gast: Vogel Strauss
13.09.2012 17:20
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Re: Zur Verhütung brauchts halt auch Intelligenz

Gibts schon an Schilchersturm in der Stmk., oder wie sonst ist dieses Posting zu erklären??

 
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