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Testosteron senkt männliche Lebenserwartung

25.09.2012 | 09:58 |   (DiePresse.com)

Aus der Tierwelt ist bekannt, dass die Entfernung der Hoden die Lebenserwartung von Männchen erhöht. Eine Studie mit koreanischen Eunuchen überträgt diese Erkenntnis nun auch auf den Menschen.

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Eine Studie über koreanische Eunuchen hat Wissenschaftlern neue Hinweise auf die Frage beschert, warum Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer. Der am Montag in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Untersuchung zufolge könnte das frühere Ableben der Männer mit dem Sexualhormon Testosteron zusammenhängen. "Testosteron ist dafür bekannt, das Risiko von Herzkrankheiten zu erhöhen und das Immunsystem der Männer zu schwächen", sagte der Autor der Studie, Kyung Jin Min, von der Universität Inha in Südkorea der Nachrichtenagentur AFP.

Länger leben ohne Hoden

Die Untersuchung verglich historische Daten zur Lebensdauer von Adeligen der koreanischen Joseon-Dynastie (1392-1897) mit denen von Eunuchen am koreanischen Hof. Während die meisten Männer mit Ende 40 oder Anfang 50 starben, lebten die Eunuchen oftmals bis in das hohe Alter von 70 Jahren. Durch die Kastration sei bei den Eunuchen der Testosteronspiegel deutlich gesenkt worden, hieß es in der Studie. Aus der Tierwelt sei bereits bekannt, dass die Entfernung der Hoden die Lebenserwartung von Männchen erhöhe.

Studie: Männer leiden an zu engen Hosen

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(APA)

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8 Kommentare
Gast: Störrisch...
12.10.2012 14:28
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Aha...

...ich bin eine Frau....aber lieber kürzer leben (mit vollem Zubehör), als verstümmelt oder ausgeschlachtet lange leben - ist mein Zugang zur Aussage des Artikels.

Und wie richtig u.e. wurde (poster Werner Wolfgang)- Eunuchen lebten am Hof der Herrscher - mussten nicht in die Schlacht - und bekamen ordentliche Nahrung...der Vergleich hinkt!


Gast: Marsmensch
26.09.2012 16:20
0 1

---

Wenn sie nicht mehr zeugen können zur Arterhaltung und auch bei der Jagt nicht mehr die notwendige Leistung bringen sind sie nur noch unnütz. Da ist die Natur hart und streng.
Bei den Eskimos soll es weit zurück üblich gewesen sein, dass die ganz Alten in Hungerzeiten freiwillig das Feld geräumt haben und in den Schneesturm gegangen sind ohne wiederkehr.

Placebo-Effekt

Kastrierte Männer leben überhaupt nicht länger, es kommt ihnen nur doppelt so lange vor.
Heutzutage braucht man sich aber als Mann nicht mehr kastrieren zu lassen, es genügt schon, eine Grün- oder Rotkommunistin zu heiraten, um den selben Effekt zu erzielen.

Antworten Gast: Störrisch....
12.10.2012 14:31
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Aus Ihrem Kommentar könnte man/frau rauslesen...

..wenn wir zwischen den Zeilen lesen wollten, dass Sie Angst vor Frauen haben und Ihre eigenen daher schon etwas verschrumpelt sind?

Na hoffentlich sind Sie schon verheiratet.... ;-)


Antworten Gast: Maxi. charlott
30.09.2012 05:17
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Re: Placebo-Effekt

super kommentar :-)

Gast: gast678
25.09.2012 12:56
1 3

die Entfernung der Brüste

erhöht die Lebenserwartung der Frauen, welche ein Brustkrebsrisiko haben

soll man jetzt alle Männer kastrieren, reicht die Beschneidung nicht aus??

Gast: gast55
25.09.2012 12:53
4 0

so ein blödsinn

dass die eunuchen im staatsdienst waren, wird unterschlagen

die mussten sicherlich nicht den blutzoll an der front mittragen

Re: so ein blödsinn

Es wurde im Artikel unterschlagen, dass man Eunuchen mit Adligen, die auch am Hof lebten und ähnliche Lebensgrundlagen hatten, verglich.

Im Übrigen, Sie dürfen davon ausgehen, dass man bei einer Studie, die Lebenserwartung untersucht, die zur damaligen Zeit "natürlichen" Tode verwendet hat.

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