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Gicht-Patienten sind weniger anfällig für Parkinson

14.11.2008 | 10:38 |   (DiePresse.com)

Im Rahmen eine Studie trat die Parkinson-Krankheit bei Gichtpatienten um fast ein Drittel seltener auf als in der Kontrollgruppe.

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Gicht-Patienten sind weniger anfällig für die Parkinson-Krankheit. Offenbar schützt der für die Stoffwechselerkrankung verantwortliche hohe Harnsäurewert vor Parkinson, wie eine kanadische Studie zeigt. Darin verglichen die Wissenschafter mehr als 11.000 Gichtpatienten ab 65 Jahren mit über 56.000 anderen Menschen gleichen Alters und Geschlechts.

Im Beobachtungszeitraum von rund acht Jahren trat die Parkinson-Krankheit bei den Gichtpatienten um fast ein Drittel seltener auf als in der Kontrollgruppe. Bei dem Vergleich berücksichtigten die Forscher neben Alter und Geschlecht der Teilnehmer auch ihren Gesundheitszustand sowie die eingenommenen Medikamente. Angesichts des möglichen Schutzeffektes der Harnsäure raten sie im Fachblatt "Arthritis Care & Research" davon ab, deren Wert medikamentös über einen längeren Zeitraum übermäßig zu senken.

(Ag.)

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