22.11.2009 04:27 | Meine Presse Merkliste0

Schweinegrippe: Reicht eine Impfung?

21.10.2009 | 18:28 |  TERESA SCHAUR-WÜNSCH (Die Presse)

Laufende Studien liefern Hinweise, dass die zweite Injektion nach drei Wochen nicht nötig sein könnte. Die Entscheidung dürfte aber noch einige Wochen dauern. Indes läuft am Dienstag die Impfaktion an.

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WIEN. Soll man sich gegen die Neue Grippe (auch: Schweinegrippe) impfen lassen, auch wenn man nicht zur Risikogruppe der chronisch Kranken zwischen sechs Monaten und 49 Jahren oder Schwangeren zählt? Österreichs Minister halten wenig davon, und auch die Österreicher selbst erklärten sich in einer Umfrage nur zu 18 Prozent zur Impfung bereit. Ob allerjüngste Erkenntnisse die Entscheidung erleichtern?

Studien legen nämlich nahe, dass auch eine Impfung reichen könnte. Nach derzeitigem Stand muss der für Österreich zugelassene Impfstoff „Celvapan“ der Firma Baxter zweimal im Abstand von mindestens drei Wochen verabreicht werden. „EU-weit und mit den Firmen wird darüber gerade heftig diskutiert“, sagt Marcus Müllner, Leiter der AGES PharmMed, der nationalen Zulassungsstelle für Arzneimittel im Gespräch mit der „Presse“: „Vordergründig sehen die Daten so aus, als würde einmal reichen.“

Allerdings, räumt Müllner ein: „Wir sind noch nicht ganz überzeugt.“ Deshalb liege es jetzt an den Firmen, zu beweisen, dass eine einmalige Impfung ausreichend ist. Bis zu einer Entscheidung könne es „zwei Wochen oder auch drei Monate dauern“.

Die Änderung ist deshalb möglich, weil – obwohl der Impfstoff Celvapan bereits zugelassen ist – im Hintergrund weitere Studien laufen. Schließlich handle es sich um einen „pandemischen Impfstoff“, der innerhalb kurzer Zeit entwickelt werden musste.

Einerseits sammle Baxter, so Müllner, mit Beginn des klinischen Einsatzes in einer Beobachtungsstudie Sicherheitsdaten bei 9000 Impflingen. Andererseits gebe es bereits seit einigen Wochen sogenannte „Dosisfindungsstudien“, mit denen herausgefunden werden soll, ob man auch mit weniger als der vorerst zugelassenen Dosis auskommen könne. „Das könnte bedeuten, dass vor allem Kinder, aber auch Erwachsene weniger brauchen.“ Und eben auch, dass eine Impfung reicht.

Die Ergebnisse könnten, wie gesagt, noch bis zu drei Monate auf sich warten lassen. Eines lasse sich aus der Studie, im Zuge derer der Wirkstoff in Österreich an insgesamt 600 Erwachsene und 400 Kinder verabreicht wird, aber schon ablesen: „Die Nebenwirkungen sind die gleichen wie vorhergesagt“, sagt Müllner. Und treten auch in der selben Rate auf wie bei bekannten Grippeimpfungen. Häufigste Nebenwirkung sind dabei Schmerzen an der Einstichstelle (bei zehn bis 20 Prozent), gefolgt von Kopfschmerzen und Fieber.

 

Für Kinder „gut verträglich“

Bedenken gegen den Impfstoff Celvapan kam indessen etwa vom deutschen Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, der kritisiert, dass der Stoff vor der Zulassung an Kindern nicht erprobt worden war. Das liege in der Natur einer „pandemischen Zulassung“, so Müllner. Arnold Pollak, Vorstand der Wiener Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, gibt hier vorsichtig Entwarnung. „Die bisherigen Studienergebnisse zeigen, dass die Verträglichkeit wie erwartet sehr, sehr gut ist.“ Allerdings: „Wo wir noch Daten brauchen, ist die Gruppe der Säuglinge ab sechs Monaten.“

Für chronisch kranke Kinder, die etwa unter Lungen- oder Herzerkrankungen leiden, sei, so Pollak, die Impfung zu empfehlen. Zu einer generellen Empfehlung könne er im Moment nichts sagen. Er selbst lasse sich jedoch „selbstverständlich“ impfen.

 

Start im Gesundheitsbereich

Für Personen wie ihn, jene im Gesundheitswesen, läuft die Impfaktion ab Dienstag. Wie viele Mitarbeiter sich impfen lassen, sei schwer abzuschätzen, meint Susanne Drapalik vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Bei der saisonalen Grippe seien es 20 bis 30 Prozent. Mehr als im Durchschnitt der Bevölkerung, von der sich zwölf Prozent gegen die „normale“ Grippe impfen lassen. Im KAV ist die Impfung für Mitarbeiter gratis, generell werde auf Länderebene entschieden, ob die Rezeptgebühr bezahlt werden muss, so Thomas Geiblinger, Sprecher von Gesundheitsminister Alois Stöger. Die restliche Bevölkerung, die sich ab 9. November impfen lassen kann, muss 4,90Euro Rezeptgebühr bezahlen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.10.2009)

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32 Kommentare
1 2
Gast: Wolfgang Mitteregger
02.11.2009 10:31
0 0

Z¿Tod gfürcht is a g¿storben

Als Krankenpfleger habe ich mir die Frage gestellt: Ist die Impfung die beste Maßnahme gegen eine H1N1-Pandemie? H1N1 wird auf drei Wegen übertragen: Tröpfchen-, Kontakt- und Schmierinfektion, das heißt: durch Anhusten und Angreifen bzw. am Klo usw. Durch eine Impfung wird allerdings nur die eigene Erkrankung (wenn überhaupt, denn es gibt keine Garantie) verhindert. Das heißt, die Wege Kontakt- und Schmierinfektion werden davon nicht beeinträchtigt. Gerade im Gesundheitssystem, wo man es einerseits mit immungeschwächten Menschen und andererseits mit gefährlichen Keimen zu tun hat (multiresistente Bakterien, die bei einer eventuellen H1N1-Infektion die Schwere der Erkrankung im Vergleich zur alltäglichen Situation stark erhöhen), sollte konsequente Hygiene das Mittel der Wahl sein. Eine Impfung betrifft den persönlichen Schutz, birgt allerdings auch ein persönliches Risiko, daher kann dies jeder nur für sich selbst entscheiden. Bakk.phil. Wolfgang Mitteregger, DGKP


ger49
28.10.2009 12:08
0 0

Panikmache

"Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, den Einfallsreichtum und den Mut der Menschen, und ersetzen diese durch Angst, Misstrauen, Schuldgefühle und Selbstzweifel."
(M.A.VERICK)

Gast: gast
25.10.2009 20:52
0 0

wo ist sie eigentlich grade, die Schweinegrippe?

Ich mein: zuerst wurde man haarklein informiert wieviele Menschen in welchem Dorf in Mexico erkrankt sind (auch wenn letztlich dann weniger als 30 dran gestorben sind..).

Es wurde fleißig berichtet, in welchem Land mit welchem Flugzeug wer die Krankheit gebracht hat.

In letzter Zeit aber hört man garnix mehr.

Wo versteckt sie sich denn, die Schweinegrippe? Wo sind sie denn die Kranken, du nur darauf warten, die Massen zu infizieren?

Oder braucht man den Hype nicht weiter künstlich am Köcheln zu halten, weil die Deals mit der PharmaIndustrie bereits gelaufen sind..?

Messalina
25.10.2009 13:13
0 0

WHO – Höchste Pandemiestufe 6 bleibt für immer

http://www.sackstark.info/?p=14933

Gast: gast
24.10.2009 09:52
0 0

keine daten über nebenwirkungen

Und auch bei der Firma Baxter selbst ist man verwundert über die Berichterstattung. So bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage, dass der neue Impfstoff nie bei Kindern und Schwangeren getestet wurde und Daten von nur etwa 600 Erwachsen vorliegen, die mit einer ähnlichen Vakzine geimpft wurden, die noch die Vogelgrippestämme H5N1 beinhaltete. Darüber hinaus stehen von diesem Impfstoff nur vergleichsweise kleine Mengen zur Verfügung. In Frankreich, wo für 62 Millionen Menschen - also die ganze Bevölkerung - Pandemieimpfstoff bestellt wurde, beträgt der Anteil von Celvapan nur etwa 50.000 Dosen. Und auch in Deutschland können nur die bestellten Mengen geliefert werden - insgesamt nur einige hunderttausend Dosen. Als Grund wird auch das schlechte Wachstum der Influenza-H1N1-Stämme in der Säugezellkultur angegeben. Die Zellkultur-Impfstoffe sind völlig neu. Wir haben kaum Erfahrungen damit und können daher auch nicht sagen, ob es besondere Risiken und Nebenwirkungen gibt. Von einem flächendeckenden Einsatz kann gar keine Rede sein. Die Hersteller selbst wissen nicht, ob sie ausreichende Mengen von Zellkultur-Impfstoffen produzieren können. Bisher hat sich diese Technologie nicht durchgesetzt. Wer also einerseits die Verwendung von herkömmlichen Impfstoffen mit Adjuvanzien (Verstärkerstoffen) mit Verweis auf die geringen Erfahrungswerte kritisiert, - obwohl hierzu umfangreiche klinische Entwicklungsprogramme mit adjuvanzierten H5N1-Impfstoffen zur Immunogenität und Sicherheit vorlie

Gast: Heints
23.10.2009 22:00
1 0

z.A.

"Schweinegrippe: Reicht eine Impfung?"

Kommt darauf an, was die Zielsetzung ist!

Wenn die Zielsetzung ist, den Pharamkonzernen einen möglichst hohen Gewinn zu bescheren (wovon ich ausgehe) dann würde ich nicht 1mal, auch nicht 2mal sondern 10mal impfen lassen!

0 0

Und am Ende ging keiner hin...

Wie viel wurde bis jetzt in diese Pandemie-Hysterie investiert?

Wie viel Zeit, wie viel Geld?

Und wer ist dafür verantwortlich?

Die WHO.

Dieser Angstmacherverein. Ändern Ihre eigenen Reglen zur Ausrufung der letzten Pandemiestufe von Todesfällen auf "Ausbreitung" und schon kann die Party beginnen.

Bitte schafft diesen Verein ab.

Qualtinger
21.10.2009 21:51
6 0

Ein "Money Raiser" fuer die Pharma Industrie! Sonst nichts!

Ein Insider!

Weinheber
21.10.2009 21:23
1 0

Reicht gegen die Schweinegrippe

eine Impfung??

Interessiert doch keine Sau!
Wen es stimmt, dass der Krankheitsverlauf der Schweinegrippe harmloser ist als bei einer ordinären Grippe, warum diese Aufregung?

Ich glaub, irgendwer will sich "gsundsteßen" an dieser Aktion.....

Antworten Gast: Wettkönig
21.10.2009 22:24
1 0

Re: Reicht gegen die Schweinegrippe

Mein Tip: Die Pharmaindustrie

Gast: pour le merite
21.10.2009 19:20
2 0

Finger weg von dieser Impfung!!

Sie dient einzig und allein der Geldvermehrung einer skrupellosen Pharma-Lobby, die einmal mehr mit der Angst der Menschen spielt.

Wer glaubt Grippe zu haben, soll heißen Tee trinken, sich ins Bett legen und den Infekt mit Hausmitteln auskurieren.


Gast: Dr. med. univ. Harald Harbich
21.10.2009 18:48
0 0

Bauch oder Vernunft?

In unserer Republik gibt es sinnvoller Weise als Beratungsorgan der Bundesregierung einen "Obersten Sanitätsrat", zusammengesetzt aus anerkannten medizinischen Fachleuten. Diese Wissenschaftler propagieren einhellig die Impfung gegen die saisonale und pandemische Influenza, schließlich handelt es sich dabei um eine fallweise tödliche Bedrohung. Daten und Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: an der Influenza sterben Jahr für Jahr unzählige Mitbürger, an der Impfung, die dagegen schützt, ist noch niemand gestorben.
Schlussfolgerung: wer zu dumm ist, zu leben, muss halt sterben ! Auch wenn es Politiker sind.

Antworten Gast: gracilis
23.10.2009 09:21
1 0

Jane Bürgermeister googeln hilft

der Oberste Sanitätsrat setzt sich aus diversen Mitarbeitern der großen Pharmariesen (Bacter, Novarts etc.) zusammen. Ist somit also auch nur eine Lobbyisten Gruppe, mit einer einseitigen Sichtweise.
Mein Tip: Jane Bürgermeister googeln hilft.

Antworten Gast: Darwins Jubiläum
21.10.2009 21:57
2 0

Re: Bauch oder Vernunft?

Von den Dummen haben wir eh genug, die gehen uns nicht ab.

Gast: gast
21.10.2009 17:24
1 1

es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

weit, weit nach unten...
( vielmehr also was ohnehin schon gemacht wird,[ohne das es die menschen realisieren] bis nur noch ein paar übrig sind )


Qualtinger
21.10.2009 21:53
0 1

Re: es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

Bsoffn??? Geht's no??

Antworten Gast: Gast
21.10.2009 19:40
0 0

Re: es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

Na bumm! Nanopartikel sind doch sehr schädlich, nicht wahr?

Antworten Gast: Gast
21.10.2009 19:40
0 0

Re: es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

Na bumm! Nanopartikel doch sehr schädlich, nicht wahr?

Re: Re: es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

Laut letzten Studien KÖNNTEN sich sogar Higgs-Bosonen im Impfstoff befinden!

Antworten Antworten Antworten Gast: rosi
28.10.2009 08:08
0 0

Re: Re: Re: es befinden sich nanopartikel im impfstoff die dafür sorgen sollen das die menschheitsanzahl weit nach unten geht!

Nicht zu vergessen, hochgiftiges Dihydromonoxid...

Gast: paranoia
21.10.2009 16:24
1 0

Schweinegrippe

Wen interessiert es bitte wer sich wann und wogegen geimpft hat?

Schon interessant wieviele unnötige berichte über die schweinegrippe verfasst werden...

Da könnte man ja fast glauben dass da einige leute bezahlt werden um die paranoia zu steigern?

Oder bin ich paranoid?

Gast: gast23
21.10.2009 16:21
0 0

WHO und Pen.tagon steckt dahinter...

Ob nun ein chip miteingespritzt wird, was durchaus in heutiger zeit möglich ist, ist fraglich...

Allerdings befinden sich in dem impfstoff nanopartikel die irreparable schäden bei menschen anrichten und zu der zerstörung der nervenzellen führt!

Das einzige was wir tun können ist das soviele menschen wie nur möglich eine anfrage von 2 sätzen an das behördliche gesundheitsamt schicken ( wenn möglich auch an mehrere) mit den fragen...

Ist sichergestellt das in dem infulenza impfstoff KEINE nanopartikel enthalten sind?
falls ja..
Ist Sichergestellt das all die Ärzte die die Impfung durchführen WAHR und KLAR über die Impfstoffbestandteile AUFKLÄREN?


Gast: Denker
21.10.2009 14:52
2 0

Chance

"Ein Großteil der heimischen Politiker verzichtet auf eine Impfung gegen die Schweinegrippe"

Wer haette das gedacht: die Schweinegrippe als Chance fuer die Demokratie!

Gast: UNZENSIERT
21.10.2009 14:25
0 0

CHIP IMPFUNG !!!

IN DEN SCHWEINEGRIPPE IMPFSTOFFEN IST EIN CHIP !!!
Das ist der Sinn hinter dem Vogel- und Schweinegrippen Wahnsinn!
Googelt einfach mal danach. Die Politiker in Deutschland kriegen ja komischerweise auch einen anderen impfstoff!
Nur wird davon in den korrupten Mainstream-Medien nicht berichtet....
In Griechenland soll die Schweinegrippe Impfung sogar schon als ZWANGSIMPFUNG beschlossen worden sein!
Informiert euch mal ausserhalb von STANDARD, PRESSE.....

Nur ein Bericht von vielen (noch nicht zensierten):

http://www.webnews.de/kommentare/489355/0/Mikrochip-in-der-Spritze--Sinn-der-Zwangsimpfung-.html" target="_blank">http://www.webnews.de/kommentare/489355/0/Mikrochip-in-der-Spritze--Sinn-der-Zwangsimpfung-.html

Antworten Gast: Gast
21.10.2009 19:49
0 0

Re: CHIP IMPFUNG !!!

Danke für d. Link! Das klingt ja wirklich schlimm.

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Schlagzeilen Gesundheit