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Schnelles Essen: Besser als sein Image

11.02.2012 | 18:22 |  von Magdalena Klemun (Die Presse)

Fertiggerichte sind vielfach besser als ihr Image, wenn man sie in einen ausgewogenen Speiseplan integriert. Doch die Tricks der Nahrungsmittelindustrie bleiben eine Herausforderung für wachsame Esser.

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Am Speiseplan moderner Esser erfüllt Fertignahrung gekonnt die Rolle einer heimlichen Liebschaft: Es gibt sie, weil sie Abwechslung bringt, satt macht und schnell geht – doch nur die wenigsten wollen sich offen dazu bekennen. Schließlich ist der Griff zum Menü des Chefkochs „Industrie-Roboter“ noch lange nicht schick in einer Gesellschaft, die bei der naturwissenschaftlichen Dekonstruktion ihrer Nahrung manchmal auf den Genuss vergisst. Aber die heimlichen Laboranten unter den Essern haben auch ihr Gutes – sie üben Druck aus: Nicht umsonst hat sich die Industrie in den vergangenen Monaten bemüht, ihr Image des Chemiecocktail-Rowdies loszuwerden. Clean Labeling heißt das Ergebnis dieses Prozesses, bei dem das Kleingedruckte auf Verpackungen ganz groß wird – und die Zusätze, die es beschreibt, letztlich weniger werden. Dabei geht es um jene Inhaltsstoffe, die man auf der Rückseite vieler Fertigprodukte bisher besser ignorierte: Die berühmt-berüchtigten E-Stoffe tauchen heute seltener in der Zutatenliste von Fertigprodukten auf, stattdessen prangt da die neue weiße Weste der Nahrungsindustrie: „Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe“, heißt es auf vielen Packungen.

Eine echte Veränderung ist das nur zum Teil, weil man Geschmacksverstärker leicht in Substanzen verstecken kann, die sich Lebensmittel nennen dürfen, und daher keine E-Nummer mehr brauchen. So genießt etwa Hefeextrakt neuerdings große Popularität in Fertigsuppen. Der Name des Stoffes ruft bestenfalls harmlosen Germteig als Assoziation ins hungrige Hirn – doch Glutamat ist im Hefeextrakt genauso enthalten. Wer das nicht will, weil er das Kopfweh des (wissenschaftlich nie belegten) China-Restaurant-Syndroms fürchtet, sollte lieber weiterhin sein ganz eigenes Süppchen kochen.

Aber angesichts einer Bevölkerung, deren größtes Ernährungsrisiko immer noch Überernährung und Bewegungsmangel, nicht zu viel Chemie ist, muss man Fertignahrung eigentlich nach ihrer Nahrhaftigkeit beurteilen: Da gibt es eine Entwicklung nach unten. „Der Fett- und Salzgehalt in Fertiggerichten ist vor allem bei einigen Fertigmenüs um ein paar Prozent gesunken“, sagt Jürgen König, Leiter des Instituts für Ernährungswissenschaften der Uni Wien, „das ist zwar noch nicht viel, aber Firmen merken, dass die Konsumenten kritischer werden.“ Jüngst widmete sich sogar die Firma Inzersdorfer, bisher eher bodenständiger Gulaschgarant als sensibler Trendsetter, den gesundheitsbewussten Konsumenten, indem man vegane Gerichte mit Soja und fettreduzierte Aufstriche ins Sortiment aufnahm.

E wie ehemals. Noch eine weitere Beobachtung spricht für die Rehabilitierung der Fertignahrung: Die Zeit, als es in den Labors der Industrie nur so brodelte, um neue Zusatzstoffe für noch bunteres, weicheres oder knusprigeres Essen zu entwickeln, scheint vorbei zu sein. „Die meisten Stoffe wurden in den 1970ern und 1980ern zugelassen“, sagt König, „heute geht es eher darum, den Einsatz eines Stoffes zu erweitern. Neue Stoffe kommen kaum hinzu.“

Einen Ausreißer gibt es dennoch – einen süßen: Stevia, ein Stoffgemisch, das aus der gleichnamigen südamerikanischen Pflanze gewonnen wird, darf seit Ende 2011 als „E960“ zumindest Limonaden und Marmeladen versüßen. Allerdings erst, nachdem Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit einen Zusammenhang mit Krebs widerlegten. Das zeigt: Zusatzstoffe legen keinen ganz geradlinigen Weg auf europäische Teller zurück (siehe Artikel unten).

Doch selbst, wenn manche Vorzüge einer Fertigmahlzeit nur das „E“ im Essen erklären kann – Risken, die die Zusatzstoffe allein bedingen, muss der Normalverbraucher kaum befürchten. „Bei der Festlegung erlaubter Maximalwerte werden sogar Heavy User berücksichtigt“, sagt Bernhard Kuhn von der Österreichischen Gesellschaft für Ernährungssicherheit (AGES). Von „literweise Cola und dazu kiloweise Joghurt mit künstlichem Geschmacksstoff, und das längerfristig“ spricht Ernährungswissenschaftler König, wenn man ihn auf Überdosierung anspricht. „Wenn Sie sich so ernähren, sorge ich mich um mehr als Süßstoffe.“ Bei einem Test des Instituts für Ernährungswissenschaften, das 2007 41 Fertiggerichte untersuchte, lagen Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe deutlich unter dem zugelassenen Höchstwert. Bedenkt man die Abkehr von der Chemie, müsste die Menge heute wiederum darunter liegen. Trotzdem: Was viele kombinierte Zusätze auf lange Jahre bewirken, kann auch die Testmaschinerie einer Lebensmittelbehörde noch nicht beantworten.

Heute Burger, morgen Bio. Doch ein Blick in die Zukunft der Fertignahrung darf nicht an ihren Konsumenten vorbeigehen – auch sie verändern sich: Wer montags das fertige Menü in die Mikrowelle schiebt, fährt sonntags vielleicht zum Biobauern, oder verfeinert das Fertiggericht mit eigenem Gemüse, anstatt dauerhaft guter oder böser Esser zu sein. Eine „Diversifizierung“ der Essgewohnheiten skizziert der Trendforscher Andreas Reiter, wenn man ihm Fragen stellt, die Menschen wie er oft beantworten sollen: Wie wird Essen künftig aussehen? Zumindest Fertignahrung wird dem „hybriden Konsumenten“ gefallen müssen, meint Reiter, der Unternehmen in puncto Produktstrategie berät. Er sieht unter all den wechselhaften Essern auch fixere Gruppen, etwa die der urbanen, flexiblen, jüngeren Leistungsträger, die ihr Leben mit Essen optimieren wollen – und die langfristig Medizin und schnelle Mahlzeiten mehr verschmelzen könnten, als es Functional Food je tat. Gleichzeitig wird es weiter Slow-Food-Anhänger geben, die auf Medizin im Essen verzichten und lieber den Lebenslauf ihres Steaks kennen wollen. Auch Gender Food, also geschlechtsspezifische Produkte, sieht Reiter als Marktnische, in der gerade Frauen zu überzeugen wären: „Frauen sind für gesundheitsfördernde Effekte leichter zugänglich und immer noch oft für die Versorgung zuständig.“

Dabei beweisen Firmen wie der Tiefkühlproduzent Frosta (siehe Artikel unten, Anm.), dass schnelles Essen nicht nur mit Zusätzen funktioniert – sondern auch in seiner puristischen Version. Frosta musste mit seinen Produkten völlig ohne Zusätze zunächst eine eiskalte Abfuhr der Konsumenten hinnehmen, hat sich aber heute erholt.

Doch trotz der Entwicklung – man darf und muss Fertigprodukte weiterhin hinterfragen. Einerseits, weil die Einschätzung ihres Inhalts nach aufmerksamen Konsumenten mit entsprechendem Bildungshintergrund verlangt. Denn zu fette und süße Ernährung, oft mit Fertignahrung, hängt stark von sozioökonomischen Faktoren ab: Laut dem österreichischen Ernährungsbericht sind Hauptschüler doppelt so stark von Adipositas gefährdet wie Altersgenossen in der AHS.

Zu viel Salz. Auch Salz ist nach wie vor ein Problem unserer Ernährung, das Fertiggerichte tendenziell nicht besser machen – das beeinflusst nicht nur Personen mit Bluthochdruck, sondern möglicherweise schon Kinder: „Es gibt Studien, dass salzarm ernährte Kinder später einen niedrigeren Blutdruck haben“, sagt der Mediziner Cem Ekmekcioglu, der zu viel Kochsalz für eines der größten Probleme hält. Auch Zusätze mit dem Beiwort „natürlich“, bei denen ein Farbstoff als Pflanzenextrakt und daher mit Begleitstoffen zugesetzt wird, gehören hinterfragt, weil sie teils als schwerer einschätzbar gelten als die reine Substanz aus dem Labor. Das muss nicht beunruhigen, auch hier erfolgen Tests. Aber man kann sich einer simplen Faustregel bedienen: Je größer die Spanne zwischen Ausgangsstoffen und Endprodukt, desto mehr Chemie. Deshalb darf das Kleinkind aus dem Glas essen: Der Inhalt muss nicht künstlich aufgepeppt werden, weil Babys selten Supermarkt-Wägen schieben. Auch Dosen sind besser als ihr Ruf: „Wenn Sie schlechte Zutaten kaufen und lange kochen, ist die Speise nicht gesünder als ein kurz hoch erhitztes Dosengericht“, meint Jürgen König. Nachsatz: „Machen Sie sich einen Salat dazu.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2012)

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46 Kommentare
 
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Gast: Rohkost
24.02.2012 08:13
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Junkfood

Dass schnelle essen und das Gekochte essen, ist tote Materie. Das kennt der Körper nicht und lagert es ein oder scheidet es wider aus.
Auf Deutsch Junkfood.

Antworten aquilo
24.02.2012 09:08
0 0

Re: Junkfood

Sind das katholische oder esoterische Weisheiten?

aquilo
14.02.2012 15:40
0 0

.....den gesundheitsbewussten Konsumenten, indem man vegane Gerichte mit Soja und .....

Wo bitte sind die Belege, dass vegane Gerichte hochwertiger sind?
Ist totale fleischlose Ernährung gesünder?
Warum haben die Veganer kritische Vitamin B und Eisenspiegel?
Wieso müssen total vegan ernährte Säuglinge hospitalisiert werden?

Antworten Gast: pan-tora
15.02.2012 13:39
0 0

Re: .....den gesundheitsbewussten Konsumenten, indem man vegane Gerichte mit Soja und .....

von was sprechen sie bitte??? ich lebe seit 19 jahren vegan und habe weder mit vitamin b noch eisen ein problem!?! auch meine frau, die sich seit sieben jahren vegan ernährt hat keine auffälligen werte.
ich würde ja nicht behaupten, dass vegane ernährung gesünder ist, aber das gegenteil ist definitiv nicht der fall!

Antworten Antworten aquilo
15.02.2012 14:10
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Es gibt ja auch Lichtesser!

Der Veganismus ist ein irrationaler Glaube

Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
15.02.2012 15:50
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Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

weshalb? und was hat das mit glaube zu tun?

Antworten Antworten Antworten Antworten aquilo
15.02.2012 18:11
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Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

weil es nicht auf Dauer nicht funktioniert!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
15.02.2012 22:15
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Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

was verstehen sie unter "auf dauer"? fünf jahre, 10 jahre oder 50 jahre? bei mir sind es jetzt 19, aber vermutlich wird mir mein arzt mit 90 eine ganz schreckliche diagnose stellen...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten aquilo
16.02.2012 07:19
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Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

Wenn Sie sich in ein Labor begeben, ihre Probenentnahme entsprechend geblindet wird, entsprechende Kontrollen da sind, dann zeigt sich in den Laborwerten sehr eindeutig, dass Sie unzureichend genährt sind. Aber Sie sind nicht der erste, der sich beschwindelt. Lacto vegan geht ja noch, aber echt echt vegan ist schon sehr problematisch. Und außerdem sollten Sie auch berücksichtigen, welchen ufwnd sie treiben müssen, damit sich ihre grenzwertige Ernährung ausgeht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
16.02.2012 09:54
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Re: Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

also erstens, ich betreibe keinen aufwand der über normales kochen hinausgeht und zweitens. zufälligerweise habe ich einen laborbefund der weniger als 10 tage alt ist - keinerlei auffälligkeiten! den befund stelle ich ihnen bei bedarf gerne zur verfügung ;)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten aquilo
16.02.2012 12:28
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

Na vielleicht sind Sie nur ein Soft-Verganer und nicht einer, der auch lederne Schuhsohlen verweigert. Diese spezies von Geistesblockierten gibt es ja auch noch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: pan-tora
17.02.2012 07:01
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

möglicherweise, zumindest trage ich lederschuhe ;-)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten aquilo
17.02.2012 14:41
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

Na, und wie sieht es aus mit Milch, Ei, Butter, Fisch etc, wie vegan sind wir denn, werter Proselytenmacher?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Rohkost
24.02.2012 08:20
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es gibt ja auch Lichtesser!

Deine Meinung ist wohl, Pillen essen mit Nebenwirkungen sei gesünder?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten aquilo
24.02.2012 09:07
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wo habe ich Pillen essen empfohlen?

Sie sollten ihre Phantasien bei sich behalten!

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Segnungen

Man kann über dieses Thema diskutieren und streiten, bringt aber nicht viel. Fest steht, dass es zu einer Veränderung der Essgewohnheiten durch eine Veränderung des Lebensstils kommt. Die Zeiten wo Hausfrauen auf den von der Arbeit heimkommenden Mann warteten, um ihn mit frisch gekochtem Essen zu versorgen, sind endgültig vorbei.
Es leben daher die Betriebs- und Supermarktkantinen, sowie Fertiggerichte.
Für mich, der oft spät abends von der Arbeit nach Hause kommt, sind Fertigprodukte ein Segen. Egal ob in der Welle oder im klassischen Reindl gewärmt. Die Produktinformationen und die Kcal bzw. Joul sind es, die mich in solch einem Fall interessieren. Dadurch ist es relativ leicht, seinen täglichen Kalorienplan zu errechnen. Viel schlimmer finde ich Betriebskantinen und auch Restaurants. Kein Mensch weiß, was da und vor allem auch wie es verarbeitet wurde. Keine Auskunft über Inhaltsstoffe, Machart, Zusätze oder kcal. Und zu glauben, dass Restaurants ganz ohne Dampfgarer, Mikrowelle oder Friteuse auskommen ist ziemlich blauäugig.
Fertiggerichte sind auch als Kernessen nicht so übel. Man kann sie mit Beilagen strecken, verlängern, mit frisch gedünstetem Gemüseallerlei aufpeppen oder einen Salat dazu machen. Mit ein bisserl Kreativität lässt sich so manches machen. Auch habe ich über Jahre die Mikrowelle wegen der angeblichen Schäden gemieden. Heute ist sie wieder im Einsatz. An Gewichtsproblemen ändert der Einsatz oder Nichteinsatz der Welle meiner Erfahrung nach nichts.

Gast: Argesauge
12.02.2012 14:27
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Verschwörung oder betrug?

0,1% Fett steht auf Molkegetränken mit 10% Zucker!

Das ist m.A. schwerer Fall von Täuschung mit Vorsatz

da brauch ich keine Verschwörungstheorie mein lieber!

Molke hat nämlich per Definition so gut wie keine Fette mehr, die sind im Topfen, kaese oder Butter

wirbt irgendein butterproduzent mit "nur 0,xy% Zucker" ??????

Antworten freeman
13.02.2012 13:22
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Was ist falsch daran?

Dem Konsumenten, der "fettfreien Orangensaft" kauft, ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Absurde Angaben werden so zu einer "Deppensteuer" mit im Endeffekt positiveen Auswirkungen.

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Werbung für Kinderfertigkost 2050

Inhaltsstoffangabe:
0% Kadmium
0% Quecksilber
0% Cyanid
0% Arsen

aquilo
12.02.2012 12:44
5 5

Verschwörungstheoretiker vereinigt euch! Kampf den Konzernen! Macht Euch bereit! Klagt die Techniker und Physiker auf Entschädigung!

Die böse Mikrowelle ein globaler Anschlag der bösen Küchengerätehersteller im Sold des CIA! Wie jeder Pendler und Muter bestätigt, schädigt die Mikrowelle die natürliche Aura von Lebenden und von organischem Stoffen. nichts was in der Nähe dieser gefährlichen Kulturstrahlen gelagert wird, ist langfristig gesund! Unwiderruflich wird die lebensnotwendige Bioinformation zerstört. Das wird leider nicht bemerkt, weil die Mikrowellen das Kochgut nicht so verändert wie herkömmliches Backen, Braten, Sieden und Frittieren. Zwar wird in der traditionellen europäischen Küche nicht so gut gekocht wie in der asiatischen, aber die Bioinformation bleibt bei konventioneller Zubereitung erhalten trotz äußerlicher Zerstörung. Aber in der Mikrowelle wird diese wertvolle Lebenskraft nicht nur zerstört sondern krebserregend verändert. Daher wird alles so geheim gehalten.

Antworten freeman
13.02.2012 13:29
2 0

Wow,

wenn Leute nichts mehr glauben, glauben sie im Endeffekt wirklich jeden Scheiß.

Manchmal sollte man einen Mindest-IQ für die Teilnahme an der "postreligiösen Gesellschaft" verlangen.

Wenn die Leute den Teufel, Selbstbefriedigung oder Schweinefleisch fürchten, hat das wenigstens noch Tradition, aber "Mikrowellophobie" ist nicht nur dumm, sondern auch noch fad.

Antworten Antworten aquilo
14.02.2012 08:41
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Sie sagen es! Kurz und bündig!

Für einen alternativ, komplementär und ganzheitlich dogmatisierten Zeitgenossen - nicht zu vergessen die Zeitgenossinnen - gibt es buchstäblich nichts, weder ein Verfahren noch ein Mittel, das so abstrus und so abartig ist, dass es vorbehaltlos als unwirksam eingestuft wird.

Antworten Gast: blackbirdwoman
12.02.2012 17:48
3 1

Re: Verschwörungstheoretiker vereinigt euch! Kampf den Konzernen! Macht Euch bereit! Klagt die Techniker und Physiker auf Entschädigung!

voll lässig !!

selten so gelacht, auch über die dodln, die das ernst nehmen ( nicht nur die 2 vorposter ) ... 8-))))

Antworten Antworten aquilo
12.02.2012 19:57
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Scharlatane und Dilettanten

Scharlatane können scheitern. Ihre Kunst ist es, ein hoffendes Publikum in Bann zu ziehen um es dann auszuziehen! Die Dilettanten haben (c) Rietzschel es zur Meisterschaft entwickelt erfolgreich zu scheitern! Das ist also ein wenig anders. Während der Scharlatan das Publikum mehr verführt wird der Dilettant vom Publikum auch nach dem Scheitern weitergeliebt, trotz dem Mist, den er gebaut hat. Der Scharlatan musste in der Vergangenheit vorsichtiger sein. Auf ihn warteten stets Strang und Scheiterhaufen.
Bei aber haben eins gemeinsam: Sie sind humorlos, können nie über sich selbst lachen und vertragen keinerlei Spott. Nur mit Spott kann man sie ärgern und vertreiben!

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Re: Re: Verschwörungstheoretiker vereinigt euch! Kampf den Konzernen! Macht Euch bereit! Klagt die Techniker und Physiker auf Entschädigung!

Kinderl, die zwei Vorposter haben den Freund der Mikrowelle schon erkannt. Der dümmliche Spott war viel zu dick aufgetragen. Sie sollten sich viel lieber den Link durchlesen, den ich unten gebracht habe.

Auch Ihnen wünsche ich guten Appetit. Essens das Zeug ruhig, das passt eh zu Ihnen...

Antworten Gast: gastfreund
12.02.2012 16:18
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Re: Nur keinen Stress - Mann!!!



- und nichts wird mehr geheim gehalten; nichts!
- Die Gesundheitszustände der Bevölkerungen der einzelnen Staaten sind öffentlich zugänglich.
ergo: in ein paar Jahren erübrigt sich Fertigfood und Mikrowelle, weil potentielle Benützer- und Kundengruppen ausgestorben .... (Die Natur regelt das schon).

keep cool

 
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Schlagzeilen Gesundheit