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Burn-out-Kuren: Privatanbieter kritisch getestet

13.02.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Interview mit "Relax Guide"-Herausgeber Christian Werner: unzulängliche Küche in vielen Wellnesshotels. Viele Hoteliers glauben, eine gute Küche definiere sich über exotische Produkte und alpenferne Verrenkungen.

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„Die Presse“: Wollen Sie privat überhaupt noch Wellnessurlaub machen?

Christian Werner: In den vergangenen 13Jahren bin ich 250.000Kilometer mit dem Auto gefahren, um zu rund 1500Wellnesshotels zu gelangen. Da bekommt der Begriff Wellness eine völlig andere Dimension. Er wird zu etwas völlig Alltäglichem. Trotzdem liebe ich Spa-Hotels auch weiterhin. Thermalwasser und gute Massagen, das ist schon was Feines. Was mich jedoch in den vielen Hotels immer mehr stört, ist die Küche.

 

Was stört Sie da konkret?

Viele Hoteliers glauben, eine gute Küche definiere sich über exotische Produkte und alpenferne Verrenkungen wie etwa Straußenfleisch, kanadischen Hummer oder Jakobsmuscheln, die übrigens immer tiefgekühlt angeliefert werden. Und sie legen Wert auf Quantität, also auf Buffets, deren Tische sich unter der Last biegen, wobei aber kaum auf die Qualität geschaut wird. Das ist häufig eine Küche, die vielleicht das Auge erfreut und immer satt macht, aber sie nährt nicht. Lange Transportwege, großindustrielle Herstellung, Tierzucht unter extrem widernatürlichen Bedingungen und fabriksmäßig vorgefertigte Speisen haben eben ihre negativen Auswirkungen auf die Qualität der Nahrung und die Gesundheit. Aber gerade die sollte doch beim Wellnessurlaub im Vordergrund stehen.

 

Was gibt es Neues im österreichischen Spa-Tourismus?

Neu sind insgesamt 3700 Betten und 40 Hotels, damit gibt es nun erstmalig mehr als 1000 Häuser in Österreich, die Wellness und Gesundheit anbieten. Das ist, bezogen auf die Größe des Landes, absoluter Weltrekord. Interessant ist auch die Entwicklung der Durchschnittspreise: Zum ersten Mal seit Jahren bleibt sie deutlich hinter der Inflationsrate zurück.

Im neuen „Relax Guide“ werden als „Extra“ Privatanbieter von Burn-out-Kuren bewertet. Warum?

Weil die Versorgung von Betroffenen über die Krankenkasse so unglaublich schlecht ist. Wenn Sie von einer Hummel gestochen werden oder einen Herzinfarkt erleiden, dann werden sie bis zur vollständigen Genesung bestens betreut, wenn nötig, sogar von einem Hubschrauber abgeholt. Ganz anders ist das aber, wenn Sie unter dem Burn-out-Syndrom leiden. Da werden Sie fürs Erste monatelang krankgeschrieben, und es passiert zunächst einmal gar nichts.

Aber es gibt doch stationäre Aufenthalte auf Kassenkosten.

Ja schon, aber meist erst nach langen Monaten erhalten Betroffene eine Chance, einen sechswöchigen stationären Aufenthalt auf Kassenkosten zu ergattern. Wir haben solche Patienten interviewt, es ist ihnen danach meist schlechter gegangen als zuvor. Beklagt haben sie sich unter anderem über eine unzureichende Infrastruktur, ganz besonders aber über den Mangel an einzeltherapeutischen Sitzungen. Außerdem wurde der Umstand, dass man mit einer großen Zahl von Menschen, die unter den verschiedenartigsten schweren psychischen Erkrankungen leiden, unter einem Dach zusammenleben muss, als bedrückend empfunden. Das hat sich natürlich auch auf den Genesungsfortschritt ausgewirkt.

Heißt das also, dass die von der Kasse bezahlten Kliniken schlecht sind?

Die geben sogar ihr Bestes. Aber wenn sie von der Krankenkasse nur rund 170Euro pro Tag und Nase erhalten, was sollen sie damit groß anfangen können? Da geht ja das meiste schon für Zimmer und Vollpension drauf – wie soll man damit etwa Einzelsitzungen finanzieren? Fazit: Auf diese Art kann man dem Burn-out kaum entrinnen. Und es verwundert nicht, dass so viele Menschen letztlich in der Frührente landen – auf unser aller Kosten. Das ist verrückt, und außerdem eine Verhöhnung der Beitragszahler.

 

Was ist die Alternative?

Es gibt sehr wohl viele Menschen, die keine vorzeitige Pensionierung anstreben, sondern möglichst schnell wieder in den Job zurück wollen. Der Markt hat darauf reagiert, es gibt inzwischen schon 26 Anbieter für Privatkuren. Die haben wir uns alle ganz genau angesehen.

 

Welche Qualität weisen die Privatanbieter von Burn-out-Kuren auf?

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern könnten größer nicht sein. Es gibt nicht einmal Spuren von einheitlichen Standards, die therapeutischen Zugänge und Konzepte gleichen sich bestenfalls wie Tag und Nacht. Auch in Sachen Ambiente, Zimmer und Küchenqualität gibt es starke Unterschiede.

Gibt es Scharlatane?

Ja natürlich. Wie in anderen Branchen gibt es auch in diesem Metier Könner, Künstler und freilich auch Scharlatane. Ein Kritikpunkt ist häufig auch die Lage: Belebende Natur ringsum, also dieses unglaublich starke Tool für die Regeneration von Körper und Geist, ist leider nur selten zu finden. Dagegen gibt es Kliniken, die von verkehrsreichen Straßen und Eisenbahnlinien geradezu umzingelt sind. Für die ohnedies schon höchst lärmempfindlichen Betroffenen ist das wohl nicht gerade optimal, da ackert wohl selbst der beste Psychotherapeut auf außerordentlich steinigem Boden.

Was kostet so eine Privatkur im Schnitt?

Auch bei den Preisen sind die Unterschiede exorbitant. So muss man für ein Wochenpaket, also inklusive Hotelleistungen, Arzt und Behandlungen zwischen 800 und 4000 Euro ausgeben. Teuer heißt jedoch längst nicht zwingend gut, bei einigen Häusern allerdings werden Betroffene nach der Kur mit Sicherheit sagen können, es sei die wichtigste Investition ihres Lebens gewesen.

Zur Person: „Relax Guide“-Herausgeber Christian Werner

Christian Werner, Magister der Politikwissenschaft, ist seit 14Jahren Jahren Herausgeber des kritischen Wellness-Führers „Relax Guide“. Der „Österreich Guide 2012“ listet 1009Adressen auf und ist im Buchhandel um 24,90€ zu erwerben.

Der gebürtige Wiener, verheiratet, Vater zweier Kinder, gilt als einer der profiliertesten Wellnessexperten im deutschsprachigen Raum. Er gibt auch das Jahresmagazin „Relax“ heraus.

WEITERE INFORMATIONEN UNTER

www.relax-guide.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2012)

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18 Kommentare

Wie viel bezahlt Christian Werner für diese Werbeeinschaltung für sein Buch???


Gast: Kostümzwang?
19.02.2012 11:37
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Danke für den interessanten Hinweis

warum hochbegabte Kinder eigentlich das ganze Jahr "Kostümzwang" haben - wie Sie so treffend beschreiben. Seine Talente zurücknehmen zu müssen, um die Umwelt nicht ständig zu überfordern und vor den Kopf zu stossen bedeutet tatsächlich permanentes Verstellen, allerdings ohne den Spaßfaktor. Daher fehlt dann auch die Verbindung von Verkleiden mit Spaß.

Antworten Gast: Kostümzwang?
19.02.2012 19:24
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Sorry, hab zum falschen Artikel das Posting abgeschickt...

...gehört natürlich zum Artikel: Fasching mit Kindern (kommt davon wenn man mehrere Fenster offen hat). Vielleicht kann die Redation das Posting verschieben? http://diepresse.com/home/leben/mode/733340/Fasching-mit-Kindern_Das-ziehe-ich-sicher-nicht-an?from=gl.home_leben

Wellness und Burn-Out

Wenn man bedenkt, dass bei KRANKHEITSWERTIGEM Burn-Out meist der Wunsch besteht, niemanden und nichts mehr zu hören und zu sehen - sich völlig zurückziehen zu können, KEINEN Trubel mehr zu erleben, dann ist die Kombination Burn-Out.Patienten und Freizeithotels natürlich genial.

Da Burn-Out leider noch keine offizielle Diagnose ist (und daher auch nicht als Krankheit anerkannt ist), kann jeder Waschl "Kuren für Burn-Out" anbieten. Wenn es als Krankheit anerkannt würde, wäre das hingegen sofort Kurpfuscherei.

Kur mit Stress pur!

Nicht nur diese Kur sondern auch andere sind unter jeder Kritik, hier der link zu meinen Erlebnissen:
http://8ung.at/ankh/KurmitStress.pdf

Obwohl ich meine Erfahrung an die PVA sowie an die Direktion Bad Tatzmannsdorf und an die WGK weitergeleitet habe, gab es auf allle meine Fragen nur ausweichende Antworten und keiner hatte Schuld an irgendwas und keiner wusste von den Umständen, aber es wurde auch nie was geändert! Ciao von Petite Martinique und der Key of life bei 29°!

Gast: vielleicht war es nur zufall
16.02.2012 09:30
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burn-out


alle die ich kenne haben ihr "eigenständiges" berufs- oder privatleben verloren. die glaubten zwar sie bestimmten selber aber so ist es nicht. das ganze begann mit "positiver" manipulation, denn wer mag nicht anerkennung, lob, mehr verdienen, ...
dieser zustand liess sie dann vergessen wer sie wirklich waren,
was sie wirklich vom herzen wollten weil sie absolut nichts mehr hinterfragten, sie schlitterten so immer mehr und mehr ab, ab zum fremdbestimmten menschen.

wie man auch hier lesen kann eine privatkur kostet im schnitt 800 bis 4000 euro -

burn-out bringt immens viel kohle in die kassen und ist ein super geschäftszweig, steigert das bip.


Eh klar

Es war ja zu erwarten, daß die Wellness-Fuzzis sich ein neues Zielpublikum suchen mußten! Und wer wäre da nicht besser geeignet als die armen, streßgeplagten, vom Burn-Out geknechteten Weicheier !

Und wer wird hauptsächlich davon geplagt?

Ich find leider die Quelle nicht mehr, bin aber ziemlich sicher, erst kürzlich gelesen zu haben, daß an erster Stelle die LehrerInnen zu finden sind, gefolgt von weiteren Dienern des Staates....

Nochmal für alle: Burn-Out ist KEINE Krankheit

und ist das ihre problem auch keine krankheit?


Antworten Gast: Monika Florens
15.02.2012 15:13
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Re: Eh klar

Sie haben leider keine Ahnung.

jaja, burn out, jaja - was fuer eine modekrankheit

in usa hat schon jeder aus dem ghetto ptsd (post traumatic stress disorder) - auch wenn die noch nie im krieg waren (ist vom stress im ghetto?) - wird aber auch schon bei kindern diagnostiziert
wie adhd - nur weil die halt rumlaufen wollen (was bei kindern ueblich ist! lol!!)

jeder ist depressiv, burnout, vor allem die hilflosen gestressten beamten mit 3000 netto aufwaerts im monat - das sind ja die aermsten hascherl

was ist das fuer eine bescheuerte weicheierei!??? unsere grossvaeter drehen sich im grab um!! die haben nach dem krieg das land aufgebaut, wo alles in schutt und asche lag! aus dem nichts!! und nebenbei noch haus gebaut (ohne schulden! da hies es noch HACKLN, S P A R E N und wieder eine reihe ziegel draufsetzen) und noch 4-6 kinder grossgezogen, zusammen mit einer frau die das wort frau noch verdiente, als voll-blut mutter, die aus einfachsten zutaten ein 5 sterne menue zaubern koennen und marmelade konservieren, die 20 jahre haelt ohne kuehlschrank! (einrexen nannte man das, beim kompott)
W T F!!!
in die haende gespuckt, aermel hochgekrempelt und aufgehts!!
burn out - von wegen! wir brauchen keine weiteren spastischen modekrankheiten sondern RUECKGRAD!!

die meisten werden leider keine ahnung haben, wovon ich rede und glauben, ich sei verrueckt.

das macht nichts - ich werde diese tugenden an meine kinder weitergeben

Antworten Gast: Bildungsexpertin
16.02.2012 13:50
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RUECKGRAD - lol

Hoffentlich geben Sie Ihre Rechtschreibung nicht an Ihre Kinder weiter ;)

Unsere Großväter haben im Übrigen im/durch den Krieg das Land zerstört, aufbauen durften es die Großmütter (Trümmerfrauen). Die haben auch die Kinder großgezogen, Männer haben sich damals diesbezüglich vornehm zurückgehalten.

Aber in einem muss ich Ihnen rechtgeben: Ohne Frauen, die rund um die Uhr gratis gehackelt haben, hätten die früheren Generationen keine Häuser bauen können und auch sonst nichts erreicht.

Ich bin froh, dass ich heute keine 4-6 Kinder mehr bekommen muss, sondern "nur" meine beiden Wunschkinder. Sonst müsste ich nämlich entweder dem Staat auf der Tasche liegen oder einem Mann, der sich dann hier im Forum über seine Unterhaltspflichten beschweren würde.

Re: RUECKGRAD - lol

ja, ist mir schon klar dass meine einstellung nicht mit geschiedenen emanzen kompatibel ist

lol!

mein beileid den kindern.

Antworten Gast: ihre worte ernstgenommen
15.02.2012 11:49
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Re: jaja, burn out, jaja - was fuer eine modekrankheit

...dann darf ich Ihnen also getrost einen Monat Burn-Out wünschen - is ja nix schlechtes und existiert Ihrer Meinung gar nicht. Unterhalten wir uns danach nochmal

Antworten Gast: aufrichtigkeit
15.02.2012 08:15
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Re: jaja, burn out, jaja - was fuer eine modekrankheit


civil liberties, herrlich, ihre zeilen gefallen mir!!


Gast: Felix Gerner
14.02.2012 18:03
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Ich wage mal zu behaupten ...

... der gute Mann hat ziemliche wenig Ahnung von Burnout, psychischen Erkrankungen und deren Behandlung. Alleine die Vorstellung, eine ernsthafte Burnout-Erkrankung (die im Grunde ja immer eine mehr oder minder ausgeprägte Depressionsdymptomatik in sich trägt
und auch ähnlich gravierende Folgen haben kann) im Bereich Wellness abzuheften, zeigt viel von der Problematik, dass sich zur Zeit alles und jeder auf diese Welle einzuschwingen scheint. Es geht hier um viel Geld, die Erkrankung wird auf diese Weise bagatellisiert, die genannten Aufenthalte helfen den Betroffenen in der Regel kaum, kurz oder gar nicht. Alleine die Tatsache, einen solchermaßen Erkrankten auf die Küchenqualität zu verweisen, lässt ein Minimum an Verständnis für die oft überaus ernste Lage Burnoutbetroffener vermissen.

Antworten Gast: Reha-Geschädigter
15.02.2012 11:47
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Re: Ich wage mal zu behaupten ...

Ganz im Gegenteil! Alles was der man zum Extra-Kapitel Burn-Out zu sagen hat, kann ich nur zu 100% bestätigen! Der Mann erkennt genau, was Burn-out Kranke brauchen (ruhige Umgebung, Einzelbehandlungen sowie nicht lauter Verzweifelte um ihn herum etc). Die Küchenqualität bezieht sich auf das Wellness-Kapitel, wenn Sie genau nachlesen würden.
Ich habe den Eindruck, dass er wirklich weiß worum es geht und gut recherchiert hat. Bravo!

Antworten Antworten Gast: Felix Gerner
15.02.2012 15:23
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Re: Re: Ich wage mal zu behaupten ...

Vielleicht lesen besser Sie nochmal genau nach. Und anzunehmen, dass sich eine ernsthafte Burnout-Erkrankung durch angenehmes Ambiente beheben lässt, schafft vielleicht kurzfristige Erleichterung, aber keine Heilung. Die Ursachen sitzen wesentlich tiefer. Der Effekt von solchen Angeboten ist ja in der Regel, dass es während des Aufenthalts dem Betroffenen vergleichsweise gut geht. Kaum aber ist er im Lebensalltag zurück, dauert es keine Woche und alles ist wie zuvor. Dies wird sogar noch als Verschlimmerung erlebt, weil ja die Burnout-Kur offensichtlich nicht geholfen hat und sich deswegen Hoffnungslosigkeit breit macht. Natürlich kann man das nicht für alle Verallgemeinern, aber tendenziell stimmt es schon, dass viele meinen (oder behaupten): Machen sie einen schönen Urlaub, gönnen Sie sich etwas Auszeit, Tanken Sie bei uns etwas auf und dann ist schon wieder gut. Das ist aber nicht, was man unter einer ernsthaften Burnout-Erkrankung (die im fortgeschrittenen Stadium eine manifeste Depression ist) versteht. Hier kann es sogar gefährlich sein, wenn man auf falsche Erholungsappelle setzt, in der schönsten Umgebung weilt und all das nicht mehr fühlen kann.

Und in diesem Sinne auch als Antwort auf Ludwig1958: Burn-Out ist in jedem Fall ernst zu nehmen und sollte nicht mit "Urlaubsreif" verwechselt werden.

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