Quartiere für Asylwerber: Provisorien mit Containern

Das Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen ist überbelegt. Bereits kommende Woche soll eine provisorische Lösung mit Containern oder in Bundesgebäuden geschaffen werden.

Containerdorf Symbolbild
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APA/HERBERT PFARRHOFER

Wien/Traiskirchen. Die Lage im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, das mit knapp 1500 statt vereinbarten 480 Asylsuchenden überbelegt ist, spitzt sich zu. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wird nicht bis 30. November warten, ob die mit den Ländern am 23. Oktober vereinbarte Aufteilung funktioniert. Bisher ist das nicht der Fall. Das Innenministerium wird bereits kommende Woche Vorbereitungen für provisorische Unterkünfte wie die Unterbringung in Containern oder in Bundesgebäuden in den Ländern treffen, wurde der „Presse am Sonntag" im Büro Mikl-Leitner angekündigt.

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hat via „Kronen Zeitung" mit einem Aufnahmestopp in Traiskirchen gedroht. „Wir haben volles Verständnis dafür", wurde dazu im Innenministerium erklärt.

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