Graz-Wahl: KPÖ macht das Rennen um Platz zwei

Mit Spannung war bei der Grazer Gemeinderatswahl am Sonntag vor allem eines erwartet worden: Wer gewinnt das Rennen um Platz zwei hinter der ÖVP?. Mit Inhaber SPÖ matchten sich Grüne, KPÖ und FPÖ.(c) APA/MARKUS LEODOLTER (MARKUS LEODOLTER)

Geschafft hat es die KPÖ mit Spitzenkandidatin Elke Kahr. Ihr Kernthema im Wahlkampf: leistbares Wohnen in allen Stadtteilen.(c) APA/MARKUS LEODOLTER (MARKUS LEODOLTER)

Wieder auf Platz eins, aber mit herben Verlusten: VP-Bürgermeister Siegfried Nagl trat bereits zum dritten Mal an. Der Wohlfühl-Wahlkampf der Volkspartei unter dem Motto "Graz anders denken" war ganz auf ihn zugeschnitten. Sein Wahlziel "50 Prozent plus eine Stimme" hat Nagl sehr deutlich verfehlt.(c) APA/WOLFGANG WEHAP (WOLFGANG WEHAP)

Die SPÖ unter Martina Schröck setzte im Wahlkampf auf Soziales, Bildung und Verkehr. Nach dem Platzen von Schwarz-Grün half die Partei der ÖVP, zwei Bürgerbefragungen ("Umweltzone" und "Stadtteilprojekt Reininghaus") zu realisieren. Nun ist Platz zwei in Graz weg.(c) APA/MARKUS LEODOLTER (MARKUS LEODOLTER)

Im Mai ließ Nagl die Koalition mit den Grünen platzen. Vizebürgermeisterin Lisa Rücker musste im Wahlkampf einerseits vier Jahre Schwarz-Grün als erfolgreich verkaufen, andererseits aber zurück in die Oppositionsrolle schlüpfen. Das Wahlergebnis bringt leichte Verluste.(c) APA/MARKUS LEODOLTER (MARKUS LEODOLTER)

Die FPÖ hat als Nachfolge für die wegen Verhetzung verurteile Susanne Winter mit Mario Eustacchio einen eher moderaten Spitzenkandidaten aufgebaut. Er fährt für seine Partei Zugewinne ein.(c) APA/MARKUS LEODOLTER (MARKUS LEODOLTER)

Nicht mehr ins Rathaus einziehen dürfte das BZÖ mit Gerald Grosz. Die Piraten scheinen es dagegen zu schaffen.(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)

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