NÖ-Wahl: Stronach hat 'mehr als genug Unterschriften'

Das Team Stronach hat laut Klubobmann Lugar mehr als die erforderlichen 50 Unterschriften pro Bezirk beisammen. Damit dürfte einem landesweiten Antreten nichts mehr im Weg stehen.

NoeWahl Stronach mehr genug
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Parteichef Frank Stronach – (c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)

Das Team Stronach hat laut eigenen Angaben die notwendigen Unterstützungserklärungen für die niederösterreichische Landtagswahl am 3. März beisammen. "Wir haben weit mehr als wir brauchen", erklärte Klubobmann Robert Lugar am Mittwoch. Eingereicht werden sollen die Unterschriften nächste Woche.

Die genaue Zahl wollte Lugar noch nicht nennen, täglich kämen aber etwa 200 Unterstützungserklärungen dazu. Man habe in jedem Bezirk mehr als die erforderlichen 50 Unterschriften, womit einem landesweiten Antreten nichts mehr im Weg stehen dürfte.

Man gehe davon aus, dass man einen gewissen "Überhang" bei der Anzahl brauchen wird, falls einige Erklärungen nicht gültig sind, meinte Lugar. In einigen ÖVP-Gemeinden habe es Probleme bei der Abgabe der Unterstützungserklärungen gegeben - so seien etwa "Stempel nicht gefunden" oder die Leute wieder weggeschickt worden, kritisierte Lugar. Aufgrund dieser Erfahrungen sei man vorsichtig.

Stronach will Mandat nicht annehmen

Parteigründer Frank Stronach wird in Niederösterreich selbst als Spitzenkandidat antreten. Auf Platz zwei dürfte der Sohn eines früheren VP-Politikers in Niederösterreich kandidieren: Ernest Gabmann, Sohn des gleichnamigen ehemaligen Landeshauptmann-Stellvertreters. Allerdings hat Stronach nicht die Absicht, tatsächlich in den Landtag einzuziehen. Sollte er folglich ein Mandat erhalten, werde er dieses nicht annehmen, hieß es im Vorfeld. Der Grund: Er möchte mit seinem Team im Herbst für den Nationalrat kandidieren.

Ende Dezember sorgte Stronach für Wirbel, als er gegenüber der Zeitung „Österreich" Niederösterreich als „Diktatur" bezeichnete - man könne dort nur vorwärtskommen, wenn man ein schwarzes Parteibuch habe, begründete er seine Antwort. Weiters kritisierte er den Schuldenberg des Landes, den er abbauen wolle.

(APA/Red.)

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