Automatenverbot: SPÖ Wien bittet Bürger um Hilfe

Bürger, die illegale Automaten oder die Gesetzesverstöße vermuten, sollen sich umgehend an die Finanzpolizei wenden, appelliert die "Sektion 8".

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Symbolbild – (c) APA (GEORG HOCHMUTH)

Seit 1. Jänner sind Glücksspielautomaten mit geringem Geldeinsatz in Wien verboten. Aus Sicht der Finanzpolizei dürften sich die Betreiber auch an das Gesetz halten. "Wir schauen uns das Umfeld an und stellen fest, dass dem Verbot entsprochen wird", sagte deren Leiter Wilfried Lehner am Montag. Sollte es aber größerem Umfang dagegen verstoßen werden, werde man selbstverständlich eingreifen, so Lehner.

"Bei Bedarf können wir bis zu 200 Mitarbeiter mobilisieren", sagte der Chef der Finanzpolizei. Doch auch Wiener, die einen Gesetzesverstoß vermuten, können Hinweise per Mail oder telefonisch deponieren. Darauf auch die "Sektion 8" der Wiener SPÖ. Sie hatte 2011 einen Antrag auf Verbot des Kleinen Glücksspiels gegen den Willen der Parteispitze durchgebracht und so einen wichtigen Grundstein für die Gesetzesänderung gelegt.

Man wolle einen Glücksspiel-Automaten-Stadtplan online stellen, hieß es am Montag. Registrierte Nutzer können damit dann überprüfen, ob die Geräte tatsächlich außer Betrieb sind bzw. im gegenteiligen Fall den Verstoß melden, kündigte die "Sektion 8" per Aussendung an. Details dazu sollen im Rahmen einer Pressekonferenz am kommenden Montag, 12. Jänner, bekannt gegeben werden.

(APA)

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