Abschied von Oberhauser: Ein letztes "Freundschaft"

Die höchsten Vertreter der Republik haben am Sonntagnachmittag der verstorbenen Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) gedacht.

APA (Herbert Neubauer)

Redebeiträge kamen unter anderem von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ, im Bild), Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und Präsident Alexander Van der Bellen.

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"Ich lasse mir den Spaß am Leben einfach nicht verderben" erinnerte sich Bures exemplarisch an einen Ausspruch der Verstorbenen zu ihrem Umgang mit der Krebserkrankung. Sabine Oberhauser sei "eine leidenschaftliche Kämpferin für Gerechtigkeit" gewesen, "humorvoll, warmherzig und voller Lebensfreude".

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Bundeskanzler Kern würdigte Oberhauser als "authentische Sozialdemokratin, hervorragende Gewerkschafterin und große Feministin", deren "Lebensenergie regelrecht ansteckend war".

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen bezeichnete Sabine Oberhauser als Beispiel. "Sie hatte feste Wurzeln, klare Prinzipien. Sie hat enorm viel Kompetenz und Tatkraft gezeigt, und das Besondere war, dass sie das verbunden hat mit Humor und Selbstironie".

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Für die Autorin Julya Rabinowich war die Verstorbene, die "ihre Glatze trug wie andere eine Krone" ein "unverzichtbares Role Model".

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ÖGB-Präsident Erich Foglar entrichtete seiner Gewerkschaftskollegin "ein letztes Freundschaft in dieser irdischen Welt".

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Unter den zahlreichen prominenten Gästen waren neben der Bundesregierung auch Ex-Präsident Heinz Fischer und der ehemalige Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

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Sabine Oberhauser war Ärztin, ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende und seit 2006 Nationalratsabgeordnete der SPÖ. Im September 2014 wurde sie Gesundheitsministerin.

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Im Februar 2015 machte sie ihre Krebserkrankung öffentlich, der sie zwei Jahre später, im Alter von 53 Jahren, erlag.

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Die Trauerfeier fand im ältesten Krematorium der Stadt Wien, der Feuerhalle Simmering neben dem Zentralfriedhof statt.

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