Konzertabsage in Innsbruck: Türkischer Verein erwägt rechtliche Schritte

Der türkische Kulturverein bestreitet, dass das geplante Konzert einen politischen Hintergrund hatte.

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Symbolbild - türkische Flagge
Symbolbild - türkische Flagge – APA/AFP/JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGE

Nach der Absage des für Samstag geplanten türkischen Konzerts in Innsbruck erwägt der Veranstalter, der türkische Kulturverein, nun rechtliche Schritte. Man habe mit einem Anwalt darüber gesprochen, sagte Servet Baser, der Tiroler Koordinator des Vereins, am Freitag gegenüber ORF Tirol. Was man rechtlich machen könne, mache man.

Baser brachte auch Ausgaben für Organisation, Lebensmittel, Getränke und Reklame ins Spiel. Von einer politischen Veranstaltung wollte der Koordinator nichts wissen. Die Musikgruppe sei harmlos, schon 2012 habe man ein Konzert gemacht.

Die Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH (OSVI) hatte die abgeschlossene Mietvereinbarung mit dem Türkischen Kulturverein am Donnerstag beendet. Nach eingehender Prüfung der Sachlage sei die Veranstaltung auf einen parteipolitischen Inhalt ausgerichtet, hieß es. Diese einseitige und unzulässige Änderung des vereinbarten Veranstaltungszweckes habe die OSVI zu diesem Schritt bewogen.

(APA)

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