Von Gummistiefel bis Pizza: Wie sich Politiker inszenieren

"Das ist kein Wahlkampfauftritt", bemühte sich Kanzler Christian Kern (SPÖ) zu betonen, als er am Wiener Naschmarkt auftauchte. Dass er einen Abend lang Pizza auslieferte, sei ebenfalls lediglich Teil einer "Zuhör-Kampagne".

Ein Blick auf heimische (Ex-)Politiker und ihre "Volksnähe".

 

 

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Bundeskanzler Fred Sinowatz und Finanzminister Franz Vranitzky (beide SPÖ) schwangen einst in den 1980ern zu Cancan-Musik das Tanzbein - an der Seite der Sängerin und Tänzerin Marlene Charell.

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Bundeskanzler Viktor Klima (SPÖ) rückte hingegen lieber alleine aus - wenn auch nicht weniger mediengerecht: mit Gummistiefeln zum Hochwassereinsatz.

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Einen Ohrenschmaus der anderen Art gab es bei der Präsentation des rot-weiß-roten Liederbuchs mit Wolfgang Schüssel und Wilhelm Molterer an der Gitarre. Elisabeth Gehrer spielte aus diesem Anlass sogar Querflöte.

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Nicht nur musikalisch, sondern auch tierlieb: Wolfgang Schüssel veranstaltete mit seiner schwarz-blauen Regierungsmannschaft immer wieder "Familienausflüge" - wie hier in den Schönbrunner Zoo.

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Kärntens früherer Landeshauptmann Jörg Haider war der größte Selbstdarsteller: Vom Bungeesprung bis zur alljährlichen Faschingsverkleidung war alles dabei.

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Der Nachfolger Jörg Haiders auch in Sachen Inszenierung: Heinz-Christian Strache als Rapper.

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Auch Michael Häupl inszeniert sich mitunter: bei der alljährlichen Schanigarten-Eröffnung oder der alljährlichen Bootsfahrt auf der alten Donau mit dem jeweiligen Wiener Wirtschaftskammer-Chef.

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