Glawischnig geht, die Krise bleibt

Politische und persönliche Gründe haben Eva Glawischnig zum Rücktritt bewogen. Die Partei spielte aber eine besondere Rolle. Jetzt suchen die Grünen eine Nachfolgerin. Viele Optionen gibt es nicht.

Eva Glawischnig bei ihrer Rücktrittssrede
Schließen
Eva Glawischnig bei ihrer Rücktrittssrede
Eva Glawischnig bei ihrer Rücktrittssrede – (c) Reuters

Acht Tage. Nach Reinhold Mitterlehner am Mittwoch der Vorwoche trat nun auch Eva Glawischnig zurück. Auf den ersten Blick haben weder die Personen noch die Parteien, also ÖVP und Grüne, viel miteinander gemeinsam. Und doch sind die Hintergründe des jeweiligen Rücktritts nicht unähnlich. In beiden ist die Entscheidung lang gereift. Beide waren zunehmend frustriert vom politmedialen System. Und beide wollten die Kränkungen in den eigenen Reihen nicht mehr länger hinnehmen. In Glawischnigs Fall gab es zum Abschied noch eine letzte Indiskretion.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 665 Wörter
  • 2 Bilder

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen
Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen