ORF lädt Spitzenkandidaten zum "Nationalraten"

Die "politische Quiz-Talk-Show" läuft ab 18. September. Ein Spitzenkandidat ist pro Sendung bei Lisa Gadenstätter und Hanno Settele zu Gast, fünf Bürger müssen Fragen beantworten.

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ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter
ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter – (c) imago/SKATA

Der ORF wird anlässlich der Nationalratswahl im Oktober ein neues Quiz-Format ausstrahlen. Die Details wurden am Dienstag bekanntgegeben. Demnach soll das "Nationalraten - Die politische Quiz-Talk-Show" ab 18. September auf ORF eins gezeigt werden, moderiert wird von Lisa Gadenstätter und Hanno Settele. Als Mischung aus Politik-Interview und Rate-Sendung ist pro Sendung ein Spitzenkandidat zu Gast; fünf Bürger müssen Fragen zu den Parteipositionen beantworten.

Ziel ist es, diese herauszuarbeiten. Die Quizkandidaten müssen dazu Fragen beantworten, sie kämpfen gegeneinander um den Tagessieg und damit um den Einzug ins Finale. Hauptgewinn ist eine "Traumreise - Wahlkarten inklusive", schrieb der ORF am Dienstag in einer Aussendung. Pro Folge ist eine Partei Schwerpunkt und somit auch der jeweilige Spitzenkandidat zu Gast. Er steht zu den Quizfragen Rede und Antwort. Den Anfang macht am 18. September NEOS-Chef Matthias Strolz, die Sendung ist immer montags und freitags um 20.15 Uhr zu sehen.

Die Kandidaten sollen die Wählerinnen und Wähler repräsentieren, als "Querschnitt der Gesellschaft", hieß es. Online können alle Zuseher mitraten. Settele macht den Quizmaster, Gadenstätter führt die politischen Gespräche.

Entwickelt wurde das neue Format in der von Elisabeth Totzauer geleiteten ORF eins-Information, die bei vorhergehenden Wahlen mit der "Wahlfahrt" einen Erfolg gelandet hatte. Die Idee stammt auch von "Wahlfahrt"-Erfinderin Elisabeth Gollackner. Die Umsetzung wird von Irina Oberguggenberger geleitet.

Leitner hörte 32 mal zu

Unterdessen zog der ORF am Dienstag auch Bilanz über die etwas anderen "Sommergespräche". Moderator Tarek Leitner sprach mit insgesamt 32 Bürgerinnen und Bürgern "vom 16-jährigen Schüler bis zum 75-jährigen Pensionisten", teilte der ORF mit. Fünf Stunden lang saß er dafür im Studio vor dem Parlament. "Bewusst zuzuhören bringt manchmal mehr als viele Redaktionssitzungen", ist sein Fazit. Das ungeschnittene Ergebnis ist schon als Video on demand auf der ORF-TVThek zu sehen, Ausschnitte zeigt auch die Facebook-Seite der "Zeit im Bild". Am Mittwoch sendet zudem ORF III die "Sommergespräche: Tarek Leitner hört zu".

(APA)

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