Grüne legen der Bank einen Sanierungsplan vor

Die Grünen haben Schulden von rund fünf Millionen Euro. Das Sanierungskonzept ist von der Bundespartei gemeinsam mit den Länderorganisationen erstellt worden.

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Werner Kogler (Grüne)
Werner Kogler (Grüne) – APA/HELMUT FOHRINGER

Das Eingestehen von Fehlern war gestern - der neue Grünen-Chef Werner Kogler hatte dies nach seiner Amtsübernahme nach der Niederlage bei der Nationalratswahl fast täglich praktiziert. Nun steht die Sanierung der, nach 31 Jahren aus dem Parlament gefallenen Partei auf der Agenda.

Immerhin hat die Partei rund fünf Millionen Euro Schulden - und fällt nach ihrem Nationalrats-Aus um den Großteil der Förderungen auf Bundesebene um. Laut dem Rechenschaftsbericht auf der Webseite der Grünen betrugen die Fördermittel zuletzt 3,9 Millionen Euro jährlich.

Diese Woche haben die Grünen daher ihrem Kreditgeber, der Erste Bank, einen Sanierungsplan vorgelegt, wie eine Parteisprecherin am Donnerstag sagte. Allerdings: Zu den Inhalten dürfte in dieser Phase nichts öffentlich gesagt werden. Nur so viel: Das Konzept ist von der Bundespartei mit den Länderorganisationen erstellt worden, nächste Woche sollen die Gespräche mit der Bank fortgesetzt werden.

Sicher ist jedenfalls, so hatte es Kogler zuletzt angekündigt, dass man auf Spenden setzen werde. "Wir haben ein Spendentool auf unsere Homepage gestellt, da kommen schon viele kleinere Beträge rein", hatte er Ende Oktober im Gespräch mit der "Presse" gemeint.

Werner Kogler: Mit "Wuchteln" an die Spitze der Grünen

(APA/Red.)

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