Behörde verlangt Wahlrechtsreform

Die steirische Wahlabteilung fordert, dass alle Stimmen am Wahltag ausgewertet werden – und zwar direkt in den Gemeinden. Das Innenministerium will auf die Entscheidung des Parlaments warten.

NR-WAHL: HINWEISTAFEL WAHLLOKAL
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APA/GEORG HOCHMUTH

Als am 15. Oktober das Ergebnis der obersteirischen Gemeinde Niederwölz gemeldet wird, macht man nicht nur in der Landeswahlbehörde in Graz große Augen. Auch in Wien beschließt man, nachzufragen, was da auf der anderen Seite des Semmerings gerade passiert. Denn laut dem Ergebnis der Nationalratswahl betrug die Wahlbeteiligung in Niederwölz nicht einmal 33 Prozent. Aber das Ergebnis ist korrekt und doch wieder nicht. Es ist der Ausfluss eines Wahlrechts, das nach Ansicht der steirischen Wahlbehörde nach einer Reform schreit.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.11.2017)

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