"Höfliche Einladung" an Telekom?

Der "Kurier" zitiert aus einem "Bettelbrief" des ÖAAB an die Telekom.

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(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Die ÖAAB-Zeitung "Freiheit" hat laut einem "Kurier"-Bericht möglicherweise öfter Zuwendungen der Telekom erhalten. Die Zeitung zitiert einen Brief aus dem Jahr 2007, in dem der damalige ÖAAB-Chef Fritz Neugebauer und sein Generalsekretär Werner Amon an Telekom-Mitarbeiter Michael Fischer eine "höfliche Einladung" richten, die "Freiheit" mit einem Druckkostenbeitrag zu unterstützen. Das Angebot in Höhe von 25.000 Euro sei "entsprechend dem Volumen der vergangenen Jahre" zusammengestellt worden.

Die ÖVP verweist in einer Aussendung darauf, dass der Brief des damaligen ÖAAB-Obmanns Neugebauer an die Telekom ein "Serienbrief" gewesen sei, der "üblicherweise" an Unternehmen verschickt worden sei. Der Brief sei auch nicht an Telekom- und Ex-ÖVP-Mitarbeiter Michael Fischer sondern an den ehemaligen Generaldirektor-Stellvertreter der Telekom, Rudolf Fischer, gesendet worden.

Wirklich neu scheint diese Geschichte nicht. Schon vor einigen Tagen wurde ein entsprechender Brief vom Grün-Abgeordneten Peter Pilz im U-Ausschuss thematisiert. VP-Klubchef Karlheinz Kopf meinte damals, dass es sich nur um ein Angebot des ÖAAB für Inserateschaltungen gehandelt habe - "man kann es auch Bettelbrief nennen". Daraus sei aber kein Geschäft entstanden.

(APA)

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