Reaktionen: ''Gewaltige Ohrfeige für Strache''

"Eine desaströse Wahlniederlage", gestand der bisherige FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler ein: "Dörfler ist durchgerasselt". Die Kärntner seien mit "dieser Politik" offenbar nicht zufrieden, da gebe es nichts zu beschönigen. Dörfler bezeichnete sich als "Landeshauptmann a.D.".(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Ich habe den Wahlkampf als Marathon verstanden, jetzt kommt der Ultra-Marathon, fünf Jahre für Kärnten", sagte SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser. Er stellte "ganz klar" den Anspruch auf den Landeshauptmann.(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Wir sind sehr ehrfürchtig", sagte ÖVP-Spitzenkandidat Gabriel Obernosterer. Die Kärntner hätten deutlich gezeigt, dass sie eine Systemänderung wollen.(c) APA/�VP K�RNTEN (�VP K�RNTEN)

Der Spitzenkandidat der Kärntner Grünen, Rolf Holub, zeigte sich "sehr zufrieden". Vor allem Kärnten habe gewonnen.(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

Gerhard Köfer, Spitzenkandidat des Team Stronach, zeigte sich "mehr als erfreut". "Wir haben so ein Resultat erhofft, aber nicht erwarten dürfen".(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

"Wir sind zurück in Kärnten", jubelte BZÖ-Chef Josef Bucher nach der ersten Hochrechnung. Er erhofft sich nun "einen gehörigen Sprung nach vorne" in ganz Österreich.(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

SP-Bundeskanzler Werner Faymann sprach von einem "Neubeginn" und einer "Trendwende in Kärnten". Das Ergebnis sei ein "klares Votum für seriöse Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger". Kaiser habe auf die richtigen Themen Bildung, aktive Arbeitsmarktpolitik und sozialen Zusammenhalt gesetzt und damit die Zustimmung der Menschen in Kärnten gewonnen.(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)

VP-Vizekanzler Michael Spindelegger sagte zum Wahlergebnis: "Ich gratuliere Gabriel Obernosterer und Wolfgang Waldner zu dem Ergebnis." Er könne heute "nur lachen", denn sowohl in Kärnten als auch in Niederösterreich habe man ein "tolle Resultate" eingefahren.(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

"Das ist kein erfreulicher Tag für die freiheitliche Gemeinschaft in Kärnten", sagte FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache. Der Tag sei auch für ihn persönlich "enttäuschend".

Zugleich hielt Strache demonstrativ an der FPK fest: Die Partnerschaft werde gelebt "in besseren oder schlechteren Zeiten", aber es sei ein "logischer, konsequenter und richtiger Schritt", in Zukunft unter gemeinsamer Bezeichnung, also FPÖ, aufzutreten. Für die Kärntner Freiheitlichen erwartet Strache Änderungen, ohne dies allerdings näher auszuführen.(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Peter Kaiser hat diese Wahl eindeutig gewonnen und wird Landeshauptmann in Kärnten sein", sagte Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter. Für die SPÖ sei das ein "historisches Ereignis", weil es selbst zu Bruno Kreiskys Zeiten nur drei SP-Landeshauptleute gegeben habe, nun aber voraussichtlich fünf. Es sei nun die "allgemeine Einschätzung und Erwartung", dass Kaiser Landeshauptmann werde, sagte Kräuter. Die Verluste für die FPK seien eine "gewaltige Ohrfeige für Strache".(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

"Wir gewinnen Wahlen gemeinsam und wir verlieren Wahlen gemeinsam", erklärte FPK-Chef Kurt Scheuch. "Ich bin als Parteichef gewählt und werde Parteichef bleiben."(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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