Matthias Strolz: Zum zweiten Mal eine ''kraftvolle Überraschung''?

"Eine kraftvolle Überraschung am 15. Oktober", will Matthias Strolz mit seinen Neos werden. Bei der letzten Nationalratswahl gelang das: Mit 5,0 Prozent zogen die Pinken (damals im Wahlbündnis mit dem Liberalen Forum) 2013 erstmals ins Parlament ein.

(c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

Für seinen zweiten Urnengang hat sich Spitzenkandidat Strolz prominente Verstärkung gesucht: Die ehemalige Höchstrichterin und Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss kandidiert auf Platz zwei. Gleichzeitig hatte die Oppositionspartei mit den Abgängen der etablierten Abgeordneten Rainer Hable und Niko Alm zu kämpfen.

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Der Neos-Chef tritt stets energiegeladen - Kritiker meinen auch übermotiviert - auf. Selbst bezeichnet er sich als "menschenliebenden Idealisten". Als "große Inspiration" nennt Strolz Gandhi, dessen Motto auch für die Neos gelte: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Strolz wurde am 10. Juni 1973 im Vorarlberger Bludenz geboren. Seine politische Karriere begann in der Aktionsgemeinschaft, für die er von 1996 bis 1998 ÖH-Vorsitzender war. 2000 bis 2001 arbeitete der Wirtschaftswissenschafter als parlamentarischer Mitarbeiter für die ÖVP.

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2001 gründete Strolz ein Beratungsunternehmen, aus dem er schließlich für den Einstieg in die Politik ausstieg. Die Gründung der Neos im Herbst 2012 verärgerte die Volkspartei, in der er als Hoffnungsträger gegolten hatte.

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Mittlerweile ist Strolz quasi schon ein alter Hase unter den Spitzenkandidaten - er und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sind bei dieser Wahl die einzigen, für die diese Rolle keine Premiere ist.

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Strolz ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Er lebt mit seiner Familie im 23. Wiener Gemeindebezirk.

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