Personalreserve der Start-up-SPÖ

Oliver Stauber, Anwalt und Gründer der „Sektion ohne Namen“ macht mit eigenem Team Wahlkampf. Im Nationalrat wird er seinem politischen Vorbild nachfolgen – seinem Vater.

Oliver Stauber (SPÖ): „Das Thema Nummer eins ist schon die Migration.“
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Oliver Stauber (SPÖ): „Das Thema Nummer eins ist schon die Migration.“
Oliver Stauber (SPÖ): „Das Thema Nummer eins ist schon die Migration.“ – (c) Katharina F.-Roßboth

Oliver Stauber (38) verteilt Werbematerial vor dem Bahnhof Wien-Mitte. Der starke Wind und der einsetzende Regen vertreiben nicht nur Flugzettel, sondern auch viele Passanten. Einer, ein älterer Herr mit Tiroler Dialekt, beginnt mit Stauber dennoch eine Debatte, ob Politiker nicht strafrechtlich haftbar gemacht werden sollten, wenn sie Projekte in den Sand setzen. Am Ende bekennt er, dieses Mal Heinz-Christian Strache wählen zu wollen. „Jetzt bin ich wahrscheinlich für Sie der große Nazi?“, fügt er hinzu. „Aber nein“, wehrt Stauber lächelnd ab.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2017)

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