Reaktionen: ''Sensationeller Erfolg für Pröll''

"Das hat Kraft gebraucht", sagte VP-Landeshauptmann Erwin Pröll nach der Wahl. In Zeiten wie diesen die absolute Mehrheit - zum dritten Mal hintereinander - zu halten, sei "einzigartig". Im Match alle gegen einen seien alle acht Mitbewerber gescheitert.(c) REUTERS (HEINZ-PETER BADER)

SPÖ-Landesparteiobmann Sepp Leitner sprach von einem "unerfreulichen Ergebnis". Leitner kündigte an, dass die niederösterreichische SPÖ am Montag in den Parteigremien über mögliche Konsequenzen beraten werde. Ob er dabei seinen Rücktritt anbieten werde, wollte Leitner nicht konkret sagen.(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

"Überglücklich" zeigte sich Ernest Gabmann jun., Landesgeschäftsführer des Team Stronach. Er verwies darauf, dass die Neo-Partei "ein beachtliches Ergebnis erzielen" werde. Das Team Stronach wolle nun seine Wirtschaftskompetenz im Landtag einbringen.(c) APA/Jae (Jae)

"Wir wollten die absolute Mehrheit der ÖVP brechen und stärker werden", sagte die freiheitliche Landesobfrau Barbara Rosenkranz. Stattdessen fuhr die FPÖ aber Verluste ein. Das sei "schmerzlich", so Rosenkranz.(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Grünen-Spitzenkandidatin Madeleine Petrovic zeigte sich "sehr froh" darüber, dass die Grünen zwischen der "männlichen Duellsituation" im Wahlkampf (zwischen Erwin Pröll und Frank Stronach) nicht aufgerieben worden seien. Dass die Grünen sogar zulegen konnten, "grenzt da schon fast an ein Wunder". Ein Wermutstropfen sei, dass die absolute ÖVP-Mehrheit nicht gebrochen werden konnte.(c) APA/Jae (Jae)

Bundeskanzler und SP-Chef Werner Faymann deutete Neuaufstellung der niederösterreichischen Landespartei nach der Wahlniederlage an. "Ich bin überzeugt, dass meine Freunde in Niederösterreich stark genug sind, sich gut aufzustellen". Das gute Ergebnis des Team Stronach in Niederösterreich und Kärnten führt er auf Proteststimmen zurück.(c) APA/NEUMAYR/MMV (NEUMAYR/MMV)

"Es ist traurig für Niederösterreich, dass es nicht gelungen ist, die absolute Mehrheit der ÖVP zu brechen", sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Das Abschneiden des Landespartei sei "kein Optimalergebnis". Dennoch sei es aber das "viertbeste" in Niederösterreich.(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Gerhard Karner, Landesgeschäftsführer der Volkspartei NÖ, sprach von einem "sensationellen Erfolg für Landeshauptmann Erwin Pröll". Selbiges gelte für die Organisationskraft der VP-NÖ. Pröll habe zum dritten Mal hintereinander die absolute Mehrheit erreicht. Alle anderen Parteien hätten ihr Wahlziel verfehlt.(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig verteidigte das Abschneiden der Landespartei: "Wir haben heute unser bisher bestes Ergebnis in Niederösterreich erzielt." Zugleich beklagte sie, der Plakatwahlkampf in Niederösterreich sei "Steuergeldvernichtung" gewesen.(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)
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