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Soros: "Deutschland wird gehasst werden"

27.06.2012 | 09:23 |   (DiePresse.com)

Der US-Investor kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Zone scharf. Deutschland befinde sich auf dem Weg zur "Imperialmacht". Um das zu verhindern, brauche es ein überzeugendes Programm zur Schuldenreduzierung.

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Vor dem EU-Gipfel hat US-Investor George Soros das Euro-Krisenmanagement Deutschlands erneut scharf kritisiert. Die Haltung der Regierung in Berlin, in der Euro-Krise immer nur das Nötigste zu tun, verschlimmere die Situation in den Schuldnerländern, sagte Soros im Gespräch mit "Spiegel Online". "Das Ergebnis wird ein Europa sein, in dem Deutschland als Imperialmacht betrachtet wird - allerdings als eine Macht, die vom Rest Europas nicht bewundert und imitiert wird", sagte Soros. "Stattdessen wird Deutschland gehasst werden, andere Länder werden Widerstand leisten, weil sie die Deutschen als Unterdrücker wahrnehmen."

Soros verglich die Situation der USA nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Deutschlands im heutigen Europa. Die USA hätten sich damals mit dem Marshallplan als "wohlwollende Imperialmacht" etabliert. Das habe dem Land selbst sehr genützt. Deutschland dagegen sei heute nicht bereit, sich auf etwas Ähnliches wie den Marshallplan einzulassen. "Es ist ein tragischer und historischer Fehler, dass Deutschland diese Möglichkeiten nicht erkennt."

"Deutschland wird immer gerade das Nötigste tun, um den Euro zu erhalten. Aber das Nötigste wird die Situation der Schuldnerländer nur verschlimmern."
George Soros

"Kein anderes Land hat so von der Währungsunion profitiert wie Deutschland - weder ökonomisch noch politisch", ist Soros überzeugt. Deshalb sei Deutschland auch dafür verantwortlich, was durch die Euro-Einführung geschehen ist. Außerdem würde ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone das Land enorm treffen.

Der Investor zitierte eine Studie des deutschen Finanzministeriums, wonach ein Euro-Ausstieg Deutschlands die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen lassen würde und das Wirtschaftswachstum extrem schädigen würde. "Deshalb wird Deutschland immer gerade das Nötigste tun, um den Euro zu erhalten. Aber das Nötigste wird die Situation der Schuldnerländer nur verschlimmern."

"Schäuble ist eine tragische Figur"

Soros glaubt nicht, dass die möglichen finanziellen Verpflichtungen Deutschland überfordern könnten. "Je umfassender und überzeugender ein Programm zur Schuldenreduzierung ist, desto geringer ist die Gefahr, dass es scheitert", sagte er. Den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble hält der Investor indes für den "letzten verbliebenen Europäer". "Er ist eine tragische Figur, weil er versteht, was getan wurden müsste, aber auch weiß, dass er die Hindernisse nicht aus dem Weg räumen kann", meinte Soros.

"Griechenland bräuchte enorme Großherzigkeit"

Der US-Investor lobt die deutschen Strukturreformen, sagt aber zugleich, dass Euro-Schuldenländer solche nur durchziehen könnten, wenn sie bei den Schulden entlastet werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, schlägt Soros eine Europäische Finanzagentur vor, die einen Schuldentilgungsfonds auflegen könnte. Dieser  könnte dann einen großen Teil der spanischen und italienischen Staatsanleihen aufkaufen - "im Gegenzug müssten sich die Länder zu Strukturreformen verpflichten". Der Fonds könnte die Käufe durch die Ausgabe von Euro-Bills finanzieren - eine kurzfristige Variante von Euro-Bonds.

Griechenland könne dies aber nicht mehr helfen, meint Soros. Die Situation sei dort zu vergiftet. Um das Land zu retten, bräuchte es "enorme Großherzigkeit". Wäre Angela Merkel im Fall Griechenlands hart geblieben, "könnte sie jetzt die deutsche Öffentlichkeit leichter von Hilfen für andere Länder überzeugen", meint der US-Investor.

Griechen: Zorn gegen Deutsche mit ''dickem Portemonnaie''

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"Selbstzerstörerischer Kurs"

Der aus Ungarn stammende US-Investor hat das deutsche Vorgehen in der Schuldenkrise wiederholt attackiert. Bereits vor Monaten warnte er in einem Interview davor, dass Merkel die Euro-Zone in die falsche Richtung führen würde (mehr dazu ...) Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kritisiert Soros, Deutschland diktiere eine Politik, die in eine Schuldenspirale mit deflationären Folgen führe. Die Währungsunion sei auf einem "selbstzerstörerischen Kurs".

Aber nicht nur in den USA wird Merkel scharf kritisiert: Erst vor kurzem verglich das linksgerichtete britsche Wirtschaftsmagazin "New Statesman" die deutsche Kanzlerin mit Hitler (mehr dazu ...).

(APA/Red.)

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250 Kommentare
 
1 2 34 5 6
Gast: Goggi
27.06.2012 16:38
6 1

Alter Spekulant

Der alte Spekulant dreht wieder einmal die Täter- und Opferrolle um!
Irgend eine "Deutsche" Laus wird ihm schon einmal über die Leber gelaufen sein!!
Seine Lehre: Verschwenden wir ruhig weiter, machen wir alle fest Schulden, faulenzen wir, und beschummeln uns gegenseitig mit den Statistikwerten.- Es kommen ohnedies die gemeinsamen Eurobonds, welche dann- dank einer Zauberformel- niedrige Zinsen haben werden!
-schöner geht's ja wirklich nimmer! das Soros`sche Schlaraffenland!

Gast: ckx375
27.06.2012 16:34
3 0

Jaja, Geld gegen Liebe ...

aber wenn ich den Rest meines Lebens schuften soll, um in irgendwelchen Staaten Korruption, Filz, Bonzenwirtschaft, überbordende Bürokratie usw. zu finanzieren werde ich lieber gehaßt.

Beim Geld hört die Freundschaft auf

Großherzigkeit für Griechenland? Für Spanien, Irland, Italien, Portugal. Wer ist den großherzig zu mir? Ich habe keine Schulden, der Krankenkasse in den letzten zwanzig Jahren nicht einen Cent Kosten verursacht, dafür brav meine Beiträge bezahlt, bleche bei fast jedem Teil, das ich kaufe, 20% Umsatzsteuer, hab mir nichts zuschulden kommen lassen, fahre nicht einmal mit einem Auto zur Arbeit, schlage keine Scheiben ein, nehme keine Drogen ... Nein, Herr Soros! Wer Schulden macht, wird zur Kasse gebeten. Wer gegen die Regeln verstößt, wird zur Rechenschaft gezogen. Solidarität kann es nur für jene geben, die UNSCHULDIG zum Problem gekommen sind, nicht für jene, denen alles egal war, die verantwortungslos die Zukunft der späteren Generationen verspielt haben. Das notwendige Köpferollen der Verursacher der Misere mag in den Investmentplan des guten alten George nicht hineinpassen, ist aber notwendig, um den sozialen Flächenbrand in Europa zu verhindern.
Und was nun den Vergleich einer linken Tageszeitung anbelangt: Das mit dem Hitler machen die immer, wenn ihnen sonst nix G'scheites einfällt, das ist mittlerweile nur noch eines: langweilig.

Antworten Gast: from another point of view
27.06.2012 17:37
4 0

Re: Beim Geld hört die Freundschaft auf

Ich danke Ihnen für Ihren Kommentar!
Es ist endlich Zeit Klartext zu sprechen, ich bin bei Ihnen! Jedem Hendldieb wird der Prozess gemacht, und Staaten sollen mitsamt ihren Profiteuren sich aus der Verantwortung steheln können? Und Herr Soros in JEDEM Fall profitieren?!? Nicht mit uns! Nicht mit dem Volk, wir werden uns zu wehren wissen, spätestens am Wahltag!

Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
27.06.2012 19:31
2 0

Re: Re: Beim Geld hört die Freundschaft auf


..na ja - Wahltag - und wen wählen wir ?
FAYMANN - weil der voll durchblickt und die ur-coolen
Lösungen findet ( Eislutscher für alle - oder so ) <finster-grübel>

Es tut sehr weh, aber diesmal muß es leider Strache sein.


Gast: Chrematistikus
27.06.2012 16:16
9 0

Soros hat Recht


Wer sich mit 360 Mrd verschuldet um den Euro zu retten, kann nur ein Imperialist sein.

Dagegen hilft nur eines:
Wer am freien Markt versagt, der meldet Konkurs an. Bei Schlecker funktionierts doch bestens. Warum soll der freie Markt nicht auch bei den Banken und Hedgefonds funktionieren?

Die freiwerdenen Banker kann man ja auch als Kindergartenonkeln oder Altenbetreuer einsetzen.

0 0

das problem ist, dass...

...investoren um ein vielfaches smarter sind als politiker und der einfache steuerzahler...

Gast: Get
27.06.2012 15:57
10 1

Deutschland wird vielleicht gehaßt werden.

Die USA wird jetzt schon gehaßt - ganz zu schweigen von Heuschrecken wie Soros.

Gast: from another point of view
27.06.2012 15:46
12 2

unerhörte Arroganz!

Was bildet er sich ein? Weils nicht mnehr so gut läuft, seit Merkel auf hart geschalten hat? Weil einige Mrd. in seiner Kasse fehlen?
An Arroganz nicht zu überbieten! Wer braucht Herrn Soros?

Gast: Merkel-Fan
27.06.2012 15:16
10 2

Soros outet sich als Deutschenhasser: Das Gegenteil seines "guten?" Rats an Deutschland ist daher der für uns richtige Weg! Angie, bitte bleib stark! Und der einzige Fels in der Brandung!



Gelingt uns das, verspekuliert sich die Heuschrecke - hihihi!

Immer wenn uns Soros "gute Ratschläge" gibt, ist für uns Gefahr in Verzug!

Warum berichten uns die Systemmedien unverzüglich jeden Wunsch des Finanzhais an seine von ihm abgezockten Untertanen, nur damit er mit seinen Spekulationen riesige Profite macht? Weshalb, wofür die Helferleinallüren?

Mit nassen Fetzen sollten wir den davonjagen!


2 1

Re: Soros outet sich als Deutschenhasser: Das Gegenteil seines "guten?" Rats an Deutschland ist daher der für uns richtige Weg! Angie, bitte bleib stark! Und der einzige Fels in der Brandung!

Es scheint wohl nicht nach seinen Plänen zu laufen und er befürchtet sich verspekuliert zu haben mit was auch immer.

Ich verstehe nicht, wieso Spekulanten immer so großer medialer Raum eingräumt wird. Die haben irgendwas gekauft und wollen andere dazu bewegen bestimmtes zu tun, damit sie selbst maximalen Profit daraus ziehen.

Dem darf man doch kein Wort glauben.

Marshallplan einst und jetzt

die Deutschen haben die Kredite des Marschaltplanes mit Zinsen zurückzahlen müssen.

Glaubt irgendjemand, Griechenland würde auch nur das geliehene Kapital zurückzahlen?


eine Heuschrecke meldet sich zu Wort

mehr ist nicht zu sagen

Aha

daher weht der Wind. Will man Deutschland also wiedermal Wirtschaftlich ausbluten lassen? Und dann wundern sich die Amys wieder wenn ein Jemand halb Europa für seine Ideologie überzeugen kann.

Gast: Anmerkung
27.06.2012 14:34
3 3

Ein praktisches Individuum

Soros ist richtungsweisend. Je lauter er poltert, umso richtiger der Kurs.

Die Deutschen sollten endlich aufhören,

... die Welt zu retten, die Welt vor Hunger zu bewahren, die Klimakatastrophe von der Weltbevölkerung abzuwenden und die Finanzen des Erdballs in Ordnung zu bringen.
Könne die sich einfach einmal um ihren Sch.... kümmern und die anderen in Ruhe lassen.
Das würde ihnen auf die Dauer guttun.

Gast: Saint George
27.06.2012 14:28
4 1

"WAS JETZT"

Wer nachlesen will warum der Marschallplan nach 1945 in Europa funktioniert hat, sollte das Buch "WAS JETZT" von Dr. H. Portisch lesen.

Ich denke, dass den Ländern des südlichen Europas die "preußische Tugend" dazu fehlt!

marshallplan hat funktioniert, da es Europa an Kapital, nicht aber an Ideen und fähigen Menschen fehlte

in Griechenland und Italien fehlt Moral!

Antworten Gast: Analyst 829
27.06.2012 14:44
2 2

Re: marshallplan hat funktioniert, da es Europa an Kapital, nicht aber an Ideen und fähigen Menschen fehlte

Griechenland ist gänzlich ein Problem. Aber Norditalien hat pro Einwohner mehr BIP als viele Teile Österreichs pro Einwohner und das bei der höheren Schwarzarbeitsquote in Italien.

Italien borgt auch nicht vom Ausland, sondern da pumpt der reiche Norden dem armen Süden eben Geld und es werden nicht einfach die Steuern erhöht und umverteilt.

Die Steuerzahler aus dem reichen Norditalien zahlen weniger Steuern kaufen aber brav italienische Staatsanleihen und so wird eben der Norden immer reicher zum Süden, der immer mehr verschuldet ist.

Süditalien ist schlimmer als Griechenland (ausgenommen der ultrareiche Vaticanstaat, der gehört aber nicht zu Italien und wird von einem deutschen Monarchen regiert, der z. B. noch vor dem Zusammenbruch der US-Ostküstenbanken den Ramsch, den der mutmaßliche US-Spion und Vorgänger sich andrehen hat lassen, verkaufen lassen. Gleich durften natürlich die Journalisten von den US-Bankenmedien keine lobenden Worte mehr für den Heiligen Vater finden.

Ich sehe es wirklich als Provokation wenn von der US-Ostküste irgend welchen blödsinnigen Ratschläge für Europa kommen.

Wir kommen gut klar OHNE die abtrünnige Kolonie, denn Russland gehört zu Europa und allein dagen hat schon die US-Ostküste nie wirklich eine Chance gehabt selbst als das Land miesest von Sozialisten geführt wurde.

Der Marshallplan war hundsgemein. Via Marshallplan wurden über 100.000 wertvolle deutsche Patente geraubt - Farben, Lacke, Computer, Triebwerke u. s. w.

Re: Re: marshallplan hat funktioniert, da es Europa an Kapital, nicht aber an Ideen und fähigen Menschen fehlte

..... ein Ewiggestriger, noch dazu ein Rußlandfan - Troll !

Gast: Euselbius
27.06.2012 13:52
9 1

Für wie blöd hält dieser Soros die Geberländer?

In den letzten Jahren die Deutschen hassen?
Gehts noch? Die deutschen Steuerzahler - und ein paar kleinere anderen Länder auch - "brennen wie die Luster" und sollen dafür gehasst werden?
Das ist miesteste Propaganda, um den US-Dollar zu stärken und zu stützen, sonst gar nix.
Das einzige Richtige wäre, wenn die Südländer aus dem Euro ausstiegen, für einige Zeit zu ihren natioanlen Währungen zurückkehrten, ihre Länder in Ordnung bringen und dann könnte man in 10 oder mehr Jahren wieder über einen Euro-Beitritt reden.

2 1

Re: Für wie blöd hält dieser Soros die Geberländer?

Man müsste sich anschauen, welche Papiere Soros gekauft hat und ob er vielleicht von einem Zusammenbruch des Euro profitieren würde. Er will ja offenbar Zwietracht säen.

Ich würde den einfach nicht einmal ignorieren.

Soros ist nämlich genau jemand, der noch weniger tut als die faulsten Griechen. Der ist einfach ein geschickt Glücksspieler. Dabei verdient er sogar prächtig. Von solchen Leuten braucht niemand Ezzes.

1 1

Re: Für wie blöd hält dieser Soros die Geberländer?

das ist nebuloses und realitätsverweigerndes Geschwafel. Höhle Phrasen, mit denen sich Rechtsaußen Politiker zu positionieren versuchen, quatschen sie nach. zum glück ist die überwiegende Mehrheit in Europa anderer Meinung, weil die Konsequenz dessen, was sie da verzapfen, zu einem handfesten Krieg führen würde, der unseren Kontinent und unsere Heimat in grauenhaftes Unglück stürzten würde. bitte, bitte, ausnahmsweise nur einen halben Schritt weiterdenken.

0 5

TSCHÜSS WOHLSTAND

Es ist Sommerzeit, willkommen im Süden.

Es ist heiß hier aber das ist keine Hölle. Hölle wird ab Winter sein.
Die Hybris aus Norden ist aus...

Ja, ja es tut weh...
Ab morgen 10°/° + Arbeitslosigkeit.

Arbeitslosigkeit auf Deutsch
ANEPΓIA auf Griechisch
безработица auf Bulgarisch
desempleo auf Spanisch
disoccupazione auf Italienisch
desemprego auf Portugiesisch
şomaj auf Rumänisch
незапосленост auf Serbisch
u s w auf Europäisch

Warum nur immer wir?

Ich versteh gar nicht warum man in der Währungsunion sein muss um die Schuldenkrise zu lösen. Auch die Notenbanken der USA und UK können EUR Anleihen der PIIGS Staaten kaufen. Eine Diversifizierung weg von US-Tresuries, würde der FED nicht Schaden, man stelle sich vor die USA geht pleite, dann sind die US Dollar nur mehr grüne Papierschnitzel, so wie die mit US-Staatsanleihen unterlegt sind.

Ob gehasst oder nicht gehasst....darum geht es nicht !

Es geht einzig und allein um das Wohl des steuerzahlenden Bürgers und Wählers-dafür werden nationale Politiker gewählt und für nichts anderes.Alles,was sich außerhalb der nationalen Grenzen abspielt und von national gewählten Politikern "im Namen des Volkes" vereinbart oder unterschrieben wird,muss die mehrheitliche Zustimmung des Volkes finden-wer sich an dieses eherne Prinzip längerfristig nicht hält,wird folgende Wahlen kaum gewinnen können. Wenn jetzt einige auch unserer Politiker bereits von den Vereinigten Staaten von Europa fantasieren,dann machen sie die Rechnung ohne den Wirt! Denn: die überwiegende Mehrheit der Europäer will gar keinen multikulturellen Einheitsbrei wie in den USA-sie wollen individuell das bleiben was sie sind, ihre Grenzen kontrollieren dürfen, ungehindert untereinender Handel treiben und als lockere europäische Union OHNE Zwang in jeder Hinsicht im Rest der Welt auftreten-was ist daran bitte so schwer zu begreifen, ihr Damen und Herren Politiker ??????

0 1

TSCHÜSS WOHLATAND


2 1

E klar: wer nicht nach der US-Pfeife tanzt wird "gehasst"


Und natürlich geht es dabei nicht um die Interessen der, wie eine Kaisersemmel krachenden, USA - nein um's Allgemeinwohl natürlich ...

Die gehen mir sowas von am Geist.


Gast: padadopoulos
27.06.2012 13:22
2 0

Kritik lenkt nur ab

Sicherlich würden brutale Finanzspritzen die Konjunktur kurzfristig wieder ankurbeln, aber was bringt das dann auf Dauer? Irgendwann kommt einmal der Zahltag, super wenn dann die Zinsen steigen, dann ist DE bankrott und wir alle mit.

Diese extreme Euro-Kritik lenkt wunderbar von den eigenen Problemen ab ;)

0 0

Re: Kritik lenkt nur ab

Vor allem weil Leute wie Soros erst diese Finanzmarktkrise angerührt haben.

6 8

die Deutschen sind bereits jetzt nicht geliebt

nun, wo er recht hat, hat er recht-

wer liebt schon "die" Deutschen, der einzelne ist davon nicht betroffen
Fakt ist- es wagt niemand mehr den Mund aufzumachen gegen die Deutschen in Europa- sie gehören endlich in die Knie gezwungen, (und wenn es nur symbolisch bei der EURO ist)
in Österreich ist es allerdings bereits für den bloßen Gedanken daran zu spät-
hier wurde der freiwillige Anschluss bereits vollzogen
P.S. ich habe nichts gegen den einzelnen Deutschen-kenne viele sehr liebenswürdige Exemplare, in der Masse halte ich sie allerdings schlecht aus--und ihre Kraftmeierei schon gar nicht-auch wenn sie nur verbal daherkommt

Re: die Deutschen sind bereits jetzt nicht geliebt

böse böse deutsche...

wie können sie nur ihre schmerzhaften Reformen von Schröder genießen wollen!

Purer Neid!!!

7 1

Lieber gehasst

als pleite.

Hat der Gute in den Griechischen Staat investiert – Blöd für ihn, aber er hat ja ein großes Herz.

"Der aus Ungarn stammende Investor", der dem Grauen des Holoucausts entkam, hat seine Interessen im Auge

Er sieht sich als der gute Hirte der Finanzwelt, mitnichten. Die Feindschaft gegen die wirtschaftliche Vernunft Deutschlands ist beachtlich. Das waers.

Gast: xXx
27.06.2012 12:59
7 2

keiner weiß weiter

Das ewige auf Deutschland draufhaun mit immer untergriffigeren Vokabular nervt. Die angelsächsischen Medien nerven. Schlägt man die Times auf, liest man sofort wie schlecht und dumm die Deutschen sind usw bla bla.

Wenn ich mir ansehe wie schlecht die Infrastruktur in großen Teilen der USA und England ist, bei gleichzeitiger Staatsverschuldung, würde ich ganz ruhig sein.

Und das Zuschütten der Schuldenstaaten mit immer noch mehr Geld lässt dort auch so schnell keine KMUs aus dem Boden schießen...

Trotzdem: ein Schuldenschnitt wird so oder so kommen müssen, spätestens wenn im Falle des Falles die W.union zersplittert...

13 2

Der Georg Soros?

Ist das nicht jene Figur der Hochfinanz, die in Ungarn wegen Marktmanipulation verurteilt wurde und die sich wegen der erdrückenden Beweislage sogar schuldig bekannt hat?

0 0

Re: Der Georg Soros?

Soros kennt man wohl eher wegen anderen Dingen, zB als "the man who broke the Bank of England" am Black Wednesday 1992.

zu Ungarn: Die Strafe wurde nicht an GeorgE Soros verhaengt, sondern an einen Fonds, bei dem Soros schon einige Jahre nicht mehr taetig war. Ein Haendler hat kurz vor Boerseschluss OTP Aktien angeboten um Optionsgewinne in die Hoehe zu treiben. Glaube die Strafe so etwas ueber einer Million Euro, kostete den Fonds wahrscheinlich nur ein muedes Laecheln.

0 7

Die Med- Staaten werden in der EZB das durchsetzen, was sie dringend benötigen

Die Deutschen werden da nur zusehen können.

Daher wird vermutlich Deutschland sehr bald aus dem Euro austreten. Das wird Deutschland sehr viel Geld kosten, aber den Rest der Welt in einen "Aufschwung" bringen. Der Klotz am Bein ist weg.

Außerdem würden die Deutschen als Konkurrenten im Export eine Weile wegfallen.
Eine Art Wirtschaftskrieg Deutschland gegen den Rest der Welt (ein neuerlicher Weltkrieg von Deutschen verursacht?) würde entstehen.


Re: Die Med- Staaten werden in der EZB das durchsetzen, was sie dringend benötigen

Nicht so schnell mit den jungen Pferden ;) Die letzten 2 Weltkriege gehen wohl eindeutig auf unsere Kosten! (AT)
Franz-Josef und H. lassen grüßen....

Gast: podiru
27.06.2012 12:21
4 1

investor

es ist eigentlich erstaunlich das einen amerikanischer investor so viel gehör geschenkt wird.gerade die amis sind mitschuld an den fiasko das zur zeit und noch lange herrschen wird.
deutschland und österreich kann nicht länger dei melkkuh der eu sein!bei uns stehen selbst große brocken an(pension,arbeitslosigkeit..).es wird zeit das unserer probleme in angriff genommen werden.wir brauchen keine bittsteller mehr und es wird endlich zeit das expirement bankenkonkurs zu testen.

Da will jemand auf Steuerzahlers Kosten seine Verluste minimieren.


auch wenn soros mehrer steuerlich abschreibbare sozialprojekte finanziert ist er einer der größten akteure und profiteure dieses kranken weltbeherrschenden geld- und zinseszinssystems !!!


alles läuft nach dem motto: "den habenden wird gegeben und den nichthabenden wird genommen !"

war so, ist so, und wird so bleiben, wenn wir alle (!) uns das weiterhin gefallen lassen !!!

Deutschland wird gehasst

...vor allem im Fussball.

Antworten Gast: Bänkster
27.06.2012 12:08
5 2

Re: Deutschland wird gehasst

NEIN, nicht von mir (Österreicher) - und erst recht nicht im Fußball (erst wenn wir in der WM-Quali gegen die Deutschen spielen ;).

Aber sowohl beim €URO als auch in der EURO-EM halte ich zu Deutschland - vorallem wenn es gegen Italien geht.

Im hoffentlichen Finale Spanien - Deutschland ist mir dann jedes Ergebnis recht - denn beide Teams spielen einen sehr attraktiven Angriffsfußball.

Re: Re: Deutschland wird gehasst

...ob wir diese WM Quali noch erleben dürfen?

Herr Soros,

finanzieren sie doch bitte die Grossherzigkeit in Griechenland!

In ein paar Jahren sehen wir dann mal nach, wie es um die Moneten steht!

Vielen Dank für ihre Wortspenden!

11 2

Soros liegt falsch...


Manches was Soros sagt, ist schlichtweg falsch und inzwischen widerlegt. Deutschland wollte den Euro nie - doch Miterand drohte indirekt mir Krieg:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/hobbyoekonom/611374/Waehrungsunion_Das-Ende-der-deutschen-Atombombe?offset=25&page=2

Aber die Franzosen verstehen es ja prächtig, anderen die Schuld für eigenes Unvermögen zu geben...

Re: Soros liegt falsch...

Drum sind sie am Ende immer bei den Siegern dabei. :-)

Gast: Saiffenstayn
27.06.2012 11:54
7 0

AUCH Soros wird gehaßt werden .....

und ohne dass sie wirklich mitgewirkt hätten, vielleicht auch "sein ganzes Volk" ......

Aber jetzt ist eben "seine Zeit",
er will abkassieren was geht,
und er macht Propaganda zu seinem Nutzen
und darf hetzen soviel er will ......

DASS aus der Geschichte nichts gelernt wurde,
ist doch das Schlimmste
was "uns"passieren konnte !!!

 
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