Das Rennen wird sicherlich knapp: Nachdem vergangenes Jahr die Sparkasse Neuhofen Bank AG den zweimaligen Sieger Procter & Gamble als „Bester Arbeitgeber Österreich“ vom Podest verdrängt hatte, nehmen dieses Jahr so viele Teilnehmer wie noch nie am „Great Place to Work“-Wettbewerb teil. Am 20. Februar 2009 wird im Congress Casino Baden dann das Geheimnis gelüftet, wer 2009 an der Spitze stehen wird. Staatssekretärin Christine Marek wird den ausgezeichneten Unternehmen die Preise überreichen.
Feststeht, dass es zwei erste Plätze geben wird: „Die Auszeichnung der ,Besten Arbeitgeber Österreichs‘ wird erstmals nach zwei Größenkategorien vergeben“, sagt Matthias Wolf, Geschäftsführer von „Great Place to Work“ in Österreich. Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern werden in einer Kategorie, kleinere Firmen zwischen 50 und 250 Arbeitnehmern in einer anderen gewertet. Neben den Sonderpreisen für ältere Menschen, Frauen und Lehrlinge zeichnet „Great Place to Work“ erstmals auch den „Besten Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung“ auf Initiative von Baumax-Geschäftsführer Martin aus. „Wir möchten mit diesem Preis ein bewusstes Zeichen setzen“, erklärt Wolf.
„Great Place to Work“ wurde 1991 von Bestsellerautor Robert Levering – der auch am 20. Februar bei der Prämierung dabei sein wird – und der Organisationsberaterin Amy Lyman gegründet. Aktuell werden bereits in über 40 Ländern die „Besten Arbeitgeber“ ermittelt. Im Mai findet erstmals die Prämierung der „Besten Arbeitgeber Europas“ in Österreich statt. Zu diesem Event erwartet Wolf 500 CEOs, Executives und HR-Manager in Baden.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2009)

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