Der Bulle verleiht auch in der Krise Flügel: Red Bull wurde von den heimischen Wirtschaftsstudenten zum beliebtesten Arbeitgeber gekürt. Fast jeder fünfte Befragte würde gern beim Konzern arbeiten. Unter den Technikern rangiert der Energy-Drink-Produzent auf Rang acht und bei den Naturwissenschaftlern auf dem fünften Platz. Das hat die diesjährige Student Survey von Universum unter 4000 heimischen Studenten ergeben, deren Ergebnisse der „Presse“ exklusiv vorliegen.
Auf das „Stockerl“ schafften es – allerdings mit einem Respektabstand – noch McKinsey & Company sowie Google. Für die Strategieberatung würden etwa zwölf Prozent, für das Internetportal etwa elf Prozent der Befragten gern arbeiten. Das Wirtschaftsranking wird vor allem von internationalen Unternehmen beherrscht. Die regionalen Größen wie Swarovksi (Platz elf ), ORF (Platz zwölf ) und die Österreichische Nationalbank (Platz 13) schafften es allerdings nicht unter die besten zehn. Unter den Studenten technischer Studienrichtungen konnten sich bei mehr als 22 Prozent der Befragten Google vor Siemens Österreich mit 17,6 Prozent und Microsoft mit 16 Prozent durchsetzen.
Nach einigen internationalen Konzernen konnte sich eine ganze Phalanx heimischer Unternehmen gut platzieren: Nach Red Bull (Platz acht) reihten sich Voestalpine, Infineon, OMV, Verbund, Strabag, KTM, AVL List, ÖBB und der ORF ein. Nur Sony (Platz zwölf ) ist das einzige Unternehmen nichtösterreichischer Provenienz in dieser Reihe. Bei den Naturwissenschaftlern hatten vor allem die Pharmafirmen die Nase vorn. Neben Baxter, Novartis und Roche, die die drei Spitzenplätze belegten, liegen Bayer (vierter), Sandoz (fünfter) und Pfizer (achter) auf den vorderen Plätzen.
Universum Student Survey 2009: Die Wunscharbeitgeber
10.07.2009 | 15:46 | (Die Presse)
Angehende Akademiker möchten am liebsten bei Red Bull, Google und Baxter arbeiten. Das Wirtschaftsranking wird vor allem von internationalen Unternehmen beherrscht.
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