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FMA: „Die Ärmelschoner sind schon lange verbannt“

12.12.2008 | 18:57 |   (Die Presse)

In der Aufsichtsbehörde herrscht Hochbetrieb: Für den Kampf gegen Marktunregelmäßigkeiten werden Spezialisten gesucht.

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Wien (nik). Auch wenn die Finanzmarktaufsicht (FMA) rechtlich gesehen eine Behörde ist, so sei sie doch weit davon entfernt, wie ein „Amt“ zu agieren, erklärt Personalleiter Hans Garstenauer: „Die Ärmelschoner sind bei uns schon lange verbannt.“ Typisch „beamtete“ Tugenden wie Genauigkeit und Disziplin gelten aber noch immer.

In den letzten Monaten herrscht in der FMA Hochbetrieb. „Unsere Mitarbeiter benötigen ausgeprägte ermittlerische Fähigkeiten.“ Das Aufspüren von Insiderhandel und Marktmanipulationen gehört zum täglichen Brot in der Aufsicht. Für sein Haus ist Garstenauer auf der Suche nach einer Reihe von qualifizierten Bewerbern – aktuell sind mehrere sehr interessante Positionen zu besetzen. Die Expertenorganisation – „zwei Drittel unserer Mitarbeiter sind Akademiker“ – setzt stark auf Weiterbildung.

In der hausinternen FMA-Akademie werden hauptsächlich fachliche, aber auch persönlichkeitsbildende Seminare angeboten. „Wir suchen vor allem Professionals, die bereits über mehrjährige Erfahrungen im Finanzbereich verfügen.“ Dabei richtet sich die Aufsicht nicht nur an Kandidaten aus Banken, Versicherungen sowie Wertpapierunternehmen. Auch Experten aus anderen öffentlichen Institutionen sind gefragt. „Verstärkt bewerben sich auch Mitarbeiter aus Anwaltskanzleien, welche eine besondere berufliche Herausforderung suchen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.12.2008)

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1 Kommentare

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