Wien (goe). Aus den eigenen Reihen hagelte es diese Woche Auszeichnungen für die besten heimischen Vorstände, in Szene gesetzt von Top-Consulter Deloitte und dem Finanzmagazin „Börse Express“. Die Führungspersönlichkeiten der börsenotierten Unternehmen dieses Landes wählten zum zweiten Mal in Folge Erste-Group-Chef Andreas Treichl zum „CEO des Jahres“. „Er macht in einem mehr als herausfordernden Umfeld einen tollen Job“, lautete eine der Begründungen. Auf den Plätzen zwei und drei: Voestalpine-Chef Wolfgang Eder („Er hat den strategischen Weitblick“) und Mayr-Melnhof-Boss Wilhelm Hörmanseder („Er hielt auch in schwierigen Zeiten seinen Konzern auf Kurs“).
Unter den Finanzchefs landete OMV-CFO David Davies mit seinem „konservativen Plan“ auf dem dritten Rang. Wienerberger-CFO Willy Van Riet wurde durch seinen „Mut“ Zweiter. Der Top-Platz ging an Intercell-CFO Werner Lanthaler, letztes Jahr noch Zweitplatzierter. „Er steht für Kontinuität in schwierigen Zeiten“, wurde er von seinen Kollegen gelobt. Der Pharma-Boss holte sich den Preis persönlich ab und bescheinigte jedem menschlichen Immunsystem mehr Einfluss auf die Gesundheit eines Unternehmens als Börsenbefindlichkeiten. „Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Geld.“