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Vereinbarkeit: Die fehlende Betreuung für Kinder

06.03.2009 | 18:38 |   (Die Presse)

Aus jungen Juristinnen werden selten Partnerinnen. In Sachen Vereinbarkeit gibt es aber Fortschritte, so Susanne Hochwarter.

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Wien (nik). Keine Karriereleiter ist mit einem 40-Stunden-Job zu erklimmen, davon ist Susanne Hochwarter überzeugt. „Für Frauen ist es im Anwaltsbereich genauso schwierig Karriere zu machen wie in jedem anderen Beruf“, sagt die HR-Expertin für den juristischen Markt (siehe auch Grafik auf Seite K 3). Ein Hemmnis für das berufliche Weiterkommen sieht sie vor allem in fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten: „Die Rahmenbedingungen hierfür sind denkbar schlecht.“ Als Konsequenz daraus würden viele Jus-Absolventinnen andere Berufe vorziehen, die besser mit einem Familienleben in Einklang zu bringen sind.

Die Zeiten begännen sich allerdings zu ändern – zugunsten der Vereinbarkeit von Karriere und Familie. Der Trend zu einer weitaus späteren Familiengründung ermögliche Frauen die Konzentration auf ihre Karriere in jungen Jahren. Außerdem gebe es in den Kanzleien ein Umdenken. „Ich habe voriges Jahr erstmals drei junge Mütter als Anwältinnen in Teilzeit vermittelt.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.03.2009)

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