Großbritanniens Universitäten haben ihre Karriereservices für junge Absolventen, die „Class 2009“, die als mit 400.000 Personen größte, bestausgebildete und potenziell am wenigsten beschäftigte gilt, aufgerüstet. CV-Checking, Extratrainings für Bewerbungsgespräche und Krisenmaßgeschneidertes wie „Riding the Recession“, „Entrepreneur Boot Camps“ und der Kurs „Wie mache ich meine Karriere rezessionsfest“ stehen auf den Menüs. Laut der „Higher Education Careers Service Unit“ werden bis zu 40.000 der heuer 400.000 Absolventen länger als sechs Monate auf Jobsuche sein. Europaweit müssen frischgebackene Absolventen derzeit zehnmal härter am Berufseinstieg arbeiten als in Zeiten der Hochkonjunktur. Die Nachfrage nach Postgraduates boomt wie nie zuvor. Unternehmerisch Ambitionierte hingegen starten direkt von der Uni in die Selbstständigkeit. Auch eine Auszeit gilt manchen als Alternative zu einem potenziell frustrierenden Bewerbungsprozess: Die Frage „Fight or flight“ entscheidet ein Fünftel der „Class 2009“ mit dem Start in eine bis zu einjährige Weltreise. Rund um den Globus führen auch so manche Traineeships internationaler Konzerne. Sich für so eine Stelle zu profilieren und zu bewerben bringt vielfache Rendite: Nebst Bezahlung winken Einblicke ins Unternehmen, Wissenszuwachs und die Bildung eines Netzwerks von unschätzbarem Wert. Was bei der Auswahl der Traineeprogramme zu beachten ist, wie die Verträge zu gestalten sind und was sich als Trainee verdienen lässt, lesen Sie auf den Seiten 2 und 3 unserer aktuellen Ausgabe.
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