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Statusmanagement: Antworten aus der Welt des guten Benehmens

05.03.2010 | 18:38 | CORDULA FRIESER (Die Presse)

Kein Platz für »dicke Luft«: Worauf bei der Auswahl von Düften zu achten ist.

Die Duftgestalt

Eine gepflegte Erscheinung kann durch den richtigen Duft unterstützt werden. Düfte wirken indes auf sehr subtile Art und sollten mit Bedacht verwendet werden, denn im Gehirn werden sie im limbischen System verarbeitet, das auch für die Emotionen zuständig ist und sie sofort als angenehm oder unangenehm bewertet. Bei der Wahl der Düfte sollten Sie auf einiges achten: Verwenden Sie ein hochwertiges Parfum. Gute Parfums enthalten bis zu 80 Duftstoffe; bei ihrer Verwendung werden nacheinander die frische „Kopfnote“, die volle „Herznote“ und die lang anhaltende „Basisnote“ freigesetzt. Je besser das Parfum, umso besser harmonieren diese drei Noten miteinander. Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl. Verwenden Sie vorher keine stark duftenden Kosmetika und probieren Sie nur drei bis vier Düfte nacheinander, mehr können Sie nicht unterscheiden. Wählen Sie einen Duft, der zur Situation passt. Für den Beruf sollte man grundsätzlich leichte, frische Parfums bevorzugen und auch das sparsam, denn es kann eine im wahrsten Sinne des Wortes „dicke Luft“ entstehen, wenn mehrere parfümierte Menschen in einem Büro zusammenkommen. Schwere Düfte sollten Sie nur abends verwenden, gewiss nicht, wenn gutes Essen und guter Wein im Mittelpunkt des abendlichen Vergnügens stehen – intensiver Parfümduft kollidiert mit kulinarischen Aromen.

Email an: cordula.frieser@diepresse.com

Mag. Cordula Friesers Bücher „Souverän bei Tisch“ und „Chic in
Schale“ sind im Pichler Verlag erschienen.


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