12.02.2012 15:31 | Meine Presse Merkliste0

Mit Schneeschuhen, Fackeln oder klassisch

12.03.2010 | 18:34 |   (Die Presse)

Die Karrierebergtour der Elisabeth Ehrensberger.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Kirchberg. Der Wechsel vom Schreibtisch raus in die Natur kam schneller als geplant und er war erzwungen. „Ich dachte, ich hätte einen sicheren Job“, sagt Elisabeth Ehrensberger. Doch von einem Tag auf den anderen war sie ihn los. Schlechte Auftragslage. „Momentan bin ich natürlich aus allen Wolken gefallen.“ Die waschechte Tirolerin aus Brixen im Thale, die seit 30 Jahren in der Nachbargemeinde Kirchberg lebt, brauchte allerdings nicht sehr lange, um sich vom Schock des Arbeitsplatzverlustes zu erholen. Sie absolvierte die Ausbildung zur Bergwanderführerin. Naturverbunden und wanderfreudig war sie ohnehin, jetzt eignete sie sich noch das notwendige Fachwissen in Tourismuskunde, Kartenkunde, Orientierung und Erster Hilfe an.

Seit sechs Jahren führt sie nun schon die Gäste des Hotels Elisabeth. „Als Bergwanderführerin erzählst du den Gästen auch viel über das Leben, über Brauchtum und Geschichte der Menschen, die in Kirchberg leben, du sagst ihnen wie die Berge heißen, wie hoch sie sind und bist auch eine Art Therapeutin. Es ist ein toller Job, in dem du einfühlsam und flexibel sein musst, und es ist ein Job, in dem es viele lustige Stunden und auch viel zu lachen gibt.“


Gesundheit inklusive

Wandern kennt keine Saison. Es geht das ganze Jahr hindurch. Klassische Bergtouren im Sommer, Nordic Walking, lustige Rodelpartien, Mondscheintouren, Winterwandern – mit oder ohne Fackeln. „Was gibt es Schöneres, als durch tief verschneite Wälder zu gehen?“, fragt sie rhetorisch. Das „Nein“ auf die Frage, ob sie wieder auf ihren Platz als Sekretärin zurückkehren möchte, kommt schnell. „Heute mache ich das, was ich wirklich gerne mache.“ Mit Menschen zusammen sein und den ganzen Tag in der Natur verbringen. Ein Job, der auch gesund hält. „Ich bin noch keinen einzigen Tag ausgefallen, Bakterien haben bei mir keine Chance.“ red

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.03.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen


Iran will syrischem Regime mit Milliardenaufträgen helfen

Geheime Dokumente sollen belegen, wie Teheran das Regime von Bashar al-Assad unterstützt. Das Blutvergießen in Syrien geht unterdessen weiter.

  • Leitartikel von RAINER NOWAK Das ist kein Sparpaket

    So viel inszenierter Pathos war noch nie wie bei Verkündigung des "Konsolidierungspakets": Irgendwie müssen Faymann und Spindelegger von Belastungen und Nichtsparen ja auch ablenken.
    von Leitartikel von RAINER NOWAK



Rettungsschirm soll 65 Mrd. für Griechen locker machen

Der Euro-Rettungsschirm soll Griechenland 35 Milliarden Euro für den Rückkauf von Staatsanleihen und weitere 30 Mrd. für private Gläubiger geben.



Whitney Houston ist tot

Die US-Sängerin starb 48-jährig in einem Hotel in Beverly Hills. Die Todesursache ist noch unklar, Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht.



Frostige Nacht: Minus 26,4 Grad in Tirol

In Tannheim wurde in der Nacht auf Sonntag die niedrigste Temperatur gemessen. Österreichische Soldaten helfen nach einer Lawine im Kosovo.



Tausende gehen gegen ACTA auf die Straße

In Wien protestieren über 3000 Gegner des Anti-Piraterie-Abkommens. Weltweit rechnet "Stopp ACTA" mit bis zu 200.000 Demonstranten.



Schnelles Essen: Besser als sein schlechtes Image

Zu Fett. zu süß, zu salzig: Fertiggerichte sind vielfach besser als ihr Image, wenn man sie in einen ausgewogenen Speiseplan integriert.