Die meisten Menschen wissen um deren Signalwirkung; die äußere Haltung entspricht der inneren, doch es ist sehr schwer, sich ihrer immer bewusst zu sein. Wir müssen es hier bei einigen wenigen Hinweisen bewenden lassen: Halten Sie sich immer gerade, egal, ob im Sitzen, Gehen oder Stehen. Lassen Sie dabei die Schultern locker fallen und schieben Sie das Becken ein wenig nach vorn. Wenn jemand mit Ihnen spricht, wenden Sie ihm Gesicht und Körper zu und schauen ihn an, natürlich mit kleinen Pausen zwischendurch. Verschränken Sie die Arme nicht vor der Brust. Diese Haltung signalisiert Abwehr und ist besonders bei Sitzungen und Vorträgen ein deutliches Zeichen, dass Sie innerlich in Opposition gegangen sind. Selbst wenn Sie dafür gute Gründe haben – bringen Sie diese lieber differenziert zur Sprache. Lümmeln Sie niemals auf Ihrem Sitz herum. Das signalisiert Langeweile und Nichtachtung und ist den anderen Anwesenden gegenüber einfach unhöflich. Sitzen Sie vielmehr aufrecht, halten die Hände ruhig auf dem Schoß oder legen sie ein wenig auf den Tisch. Stecken Sie während einer Begrüßung oder während eines Gesprächs nicht die Hände in die Hosentaschen. Beobachten Sie sich selbst unter diesem Aspekt immer wieder, und verbessern Sie Ihre Haltung, falls nötig. Der Eindruck, den Sie auf andere machen, kann dadurch nur besser werden.
Email an: cordula.frieser@diepresse.com
Mag. Cordula Friesers Bücher „Souverän bei Tisch“ und „Chic in
Schale“ sind im Pichler Verlag erschienen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.03.2010)













