Motivation ist eine Voraussetzung, um Ziele zu erreichen, da sie emotionale und mentale Energien mobilisiert. Die verflüchtigt sich aber laut Studien der Universität St.Gallen sowie der London Business School bei 90Prozent der Führungskräfte in Windeseile, wenn die Ziele zu ehrgeizig waren und wenn hohe Unsicherheiten und Widerstände hinzukommen – Umstände, die in Krisenzeiten fixe Begleiter sind.
„Erfolgreiche Menschen sind in Gedanken und Gefühlen zukunftsorientiert. Sie überlegen, was sie wollen, sprechen darüber und planen systematisch. Die weniger Erfolgreichen hingegen handeln nach dem Feuerwehrprinzip: dort löschen, wo es gerade brennt. Sie widmen sich zu vielen Dingen gleichzeitig und lassen sich leicht von ihren Zielen ablenken“, konstatierte Waldemar Pelz, Professor für Internationales Management und Marketing an der Fachhochschule Gießen-Friedberg sowie Inhaber des Instituts für Management-Innovation, diese Woche auf der Messe Personal2010 in Stuttgart.
Laut seiner neuesten Untersuchungen würden viele Führungskräfte zwar mehr als 60Stunden pro Woche arbeiten und ehrgeizige Ziele anpeilen, aber nicht wirklich wissen, was sie wollen.
Das ist schlecht für die Führungskräfte. Wobei das Mitgefühl enden wollend ist und anderen gebührt: nämlich deren Mitarbeitern, die sich dann im Gedankenlesen, Launen-Antizipieren oder Arbeiten nach dem Trial-and-error-Prinzip üben müssten!
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