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5000 Euro statt 500.000 von „Krone" an „Österreich"

03.09.2012 | 12:54 |   (DiePresse.com)

Der „Kronen Zeitung" wurden nachteilige Äußerungen über das Konkurrenzblatt „Österreich" verboten. Von einer Schadenersatzforderung über eine halbe Million Euro wurde sie jedoch weitestgehend freigesprochen.

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Die „Kronen Zeitung" muss ab sofort ein paar negative Äußerungen über die wirtschaftliche Lage der Zeitung „Österreich" unterlassen. Das geht aus einem Urteil hervor, das vorigen Samstag unter der mit drei Zentimeter großen Buchstaben gedruckten Überschrift „Im Namen der Republik" auf Seite 2 der „Krone" veröffentlicht wurde. Die „Krone" darf im Wettbewerb um Leser demnach nicht mehr behaupten, dass „Österreich" Dutzende Millionen Euro an Krediten zur Verfügung gestellt bekommen habe, „die aus heutiger Sicht nicht mehr zurückbezahlt werden können", ferner dass „Österreich" schwächle und die Kredite kaum zurückzahlen könne und dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Banken neue Kredite würden nachschießen müssen. Was die „Krone" allerdings nicht muss: Sie muss dem Konkurrenzblatt nicht, wie DiePresse.com unter originalgetreuer Wiedergabe einer APA-Meldung fälschlich geschrieben hat, 500.000 Euro zahlen. Sondern nur 5000 Euro.

Die Schadenersatzforderung über 500.000 Euro war eine von mehreren, die mit dem in der „Krone" veröffentlichten Urteil rechtskräftig erledigt wurden. Wie darüber entschieden wurde, stand jedoch nicht in den veröffentlichten Passagen. Wie Michael Rami von der Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer, die die „Krone" in dem Verfahren vertreten hat, mitteilt, wurde die Forderung der „Österreich"-Zeitungsverlags GmbH im Umfang von 495.000 Euro abgewiesen und der Klägerin nur ein Betrag von 5000 Euro zugesprochen. Wir haben insofern geirrt.

(red.)

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39 Kommentare
 
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zeitungen

schade nur 5.000,--Euro.

Simmering gegen Kapfenberg,...

...das ist Brutalität.
Trotzdem ein Lercherlschas verglichen mit "Krone" gegen "Österreich"!

Gast: sid
04.09.2012 07:11
1 2

Sie muss dem Konkurrenzblatt nicht, wie DiePresse.com unter originalgetreuer Wiedergabe einer APA-Meldung fälschlich geschrieben hat, 500.000 Euro zahlen.

Originalgetreue Wiedergabe? Oder redaktionelle Unzulänglichkeit? Oder copy/paste Journalismus? Auf jeden Fall vorbildlich!

Gast: Jodeldiplomsänger
03.09.2012 20:12
4 0

Wieso?

Darf nicht über die Finanzlage einer Zeitung berichtet werden? Was, wenn die "Krone" zufällig einmal was Wahres berichtet hatte.
Beim ORF war das doch auch: Drohende Pleite, daher 160 Mio€ zusätzlich von der Regierung (und Zwangsgebührenerhöhung)..... war alles in den Blättern zu lesen.

Antworten Gast: ADVOCATUS DI
04.09.2012 09:40
1 0

Re: Wieso?

Selbstverständlich dürfen Sie über die wirtschaftliche Situation eines Wettbewerbsmediums berichten!
Werden Sie allerdings, wie im Falle der KRONE vom ÖSTERREICH geklagt, müssen Sie vor Gericht-FÜR IHRE BEHAUPTUNGEN DEN "WAHRHEITSBEWEIS" ANTRETEN!!
Gelingt dies nicht, dann werden Sie, wie im aktuellen Fall die KRONE vom Gericht verurteilt!
Ganz einfach!
Dieses Organisationsmuster-hat im übrigen-ALLGEMEINE GÜLTIGKEIT, selbstverständlich auch unter Privatpersonen!

Re: Wieso?

Ich nehme an weil's nicht wahr ist.

Re: Re: Wieso?

Genau - Oesterreich bekommt schliesslich bei Bedarf sofort Inserate von OeBb und Asfinag. Hr Faymann, Held aller Boulevardkolumnen, laesst die Fellners schon nicht fällen......

Re: Re: Re: Wieso?

Genau, die müssen sich keine Sorgen machen.

0 0

Re: Re: Re: Re: Wieso?

Jedenfalls nicht vor der nächsten NR-Wahl.

Re: Re: Re: Re: Re: Wieso?

Und danach auch nicht, denn was beim jetzigen Hr. BK funktioniert, das über nimmt auch gerne der nächste, egal wie er heißt. Man muss ja volksnah bleiben, gell.

Gast: Jodeldiplomsänger
03.09.2012 19:42
6 1

Fellner

Da streiten sich 2 Revolverblattln um die Gunst der "Leser". Leser deswegen in Anführungszeichen, weil beide wie im Comic, schöne bunte Bilderchen zeigen, aber wenig zum Lesen beinhalten.
Ein Herr Fellner ist mir als Skandallieferant in Erinnerung, als er nämlich 1983 in seinem ähnlichen Schmierblattl "BASTA" (welch einfallsreicher Name!) dem beliebten, grünen Schauspieler Herbert Fux an die 2000 Weibergeschichten andichtete und es galt, die befürchteten Stimmenverluste der Roten an die Grünen zu verhindern. Es war knapp vor der Wahl. Der Prozess, lange nach der Wahl, ging dann für Fellner verloren. Kurze Zeit vspäter war Basta wieder weg vom Fenster.
Über die Seriösität Fellners kann sich, an diesem Beispiel, leicht jeder ein Urteil bilden, sie wird von vielen seiner Branche auch als Fellnerei bezeichnet.

Wieso streiten denn die...


....beide haben doch die gleiche Ausrichtung.

Faymann und Häupl Huldigung zum Erbrechen.


Re: Wieso streiten denn die...

Sie haben gerade selbst den Grund für den Streit genannt: selbes Zielpublikum.
Da wird die Luft halt auch enger, wenn zwei Blätter im Pool des roten Proletariats fischen.

Gast: Noch ein paar Inserate gehen immer
03.09.2012 18:23
8 0

Hoffentlich hat der Fellner nicht im Siegesrausch schon mit 500 000 Euro gerechnet und geplant. Dann würden ihm jetzt 495 000 Euro fehlen. Und das könnte dann sehr teuer werden. Für uns Steuerzahler.


Denn dann gibt es halt mehr Inserate. Und so kann Geld, ganz legal, zum armen Fellner fließen. Solange halt Inserattexte abgedruckt werden für unser Steuergeld.

In anderen Ländern müssten Politiker, die so etwas verantworten zurücktreten. Weil das dort als unsauber gilt. Nicht so bei uns. Da hat die SPÖ (die S oziale P artei für Ö sterreich) die Gesetze so gestaltete, dass das alles legal ist. Und supersauber.

Das schönste ist ja, wenn korrupte Politiker sich die Gesetze selbe so machen, dass sie danach gar nicht mehr korrupt sind. Weil alles legal ist. Laut ihren eigenen Gesetzen.

Deshalb wäre es jetzt auch hoch an der Zeit, dass Österreich Faymann nicht nur als unseren Obama feiert, sondern auch Liebesschwüre über den saubersten Kanzler aller Zeiten röhrt.

Antworten Gast: Altkater1
03.09.2012 21:21
2 0

Re: Hoffentlich hat der Fellner nicht im Siegesrausch schon mit 500 000 Euro gerechnet und geplant. Dann würden ihm jetzt 495 000 Euro fehlen. Und das könnte dann sehr teuer werden. Für uns Steuerzahler.

Verschreins Sies nicht mit den Liebesschwüren!

Sonst kommt wirklich noch der/die /das MichiAustria daher!

Gestern standt hier 500.000


Antworten Gast: ADVOCATUS DI
03.09.2012 17:56
0 0

Re: Gestern standt hier 500.000

Ich kann Sie beruhigen-Dr.House,Sie haben recht, exakt dieser Betrag stand auch in der vom OLG erzwungenen Veröffentlichung des Urteiles-IN DER KRONENZEITUNG SELBST-fett umrandet-ich selbst habe es gelesen, und ganz ehrlich-ICH WAR ALS JURIST-HÖCHST ERSTAUNT!!
Die Erklärung liegt wohl hauptsächlich darin, dass es sich um ein Zweit-INSTANZ-Urteil des OLG-Wien handelt, die 1.Instanz hatte ihr gleichlautendes Urteil vor ziemlich genau einem Jahr gefällt!
Und ganz offensichtlich, hatte die Krone zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fix beschlossen, KEIN RECHTSMITTEL-gegen das OLG-Urteil einzulegen/ Rechtskraft!
Warum sich allerdings die PRESSE/Qualitätsmedium hier unaufgefordert als Mentor von-"his housemasters voice" der KRONE aufspielt, entzieht sich meinem Verständnis-zur Gänze!!

Re: Re: Gestern standt hier 500.000

Zur Info für den Juristen: Großschreibung ist SCHREIEN!

0 0

Re: Re: Re: Gestern standt hier 500.000

ist ja auch zum Schreien

im Umfang von 495.000 Euro abgewiesen

hui, das wird eine kostenentscheidung. ;-)

wie kann sich Österreich eigentlich die Leute leisten die an den Bahnhöfen herumlungern und einen mit dieser sog. "Zeitung" zu belästigen versuchen?

7 0

Re: im Umfang von 495.000 Euro abgewiesen

Parteigsteuerte Banken scheinen da viel Geld hineinzupulvern. Dafür werden sie dann bei Bedarf gerne gerettet. Faymann wird dafür sorgen. Die Zeitung "Österreich" ist die neue ARbeiterzeitung, diese muss aber nicht die Partei finanzieren. Sehr praktisch.

Wie hoch sind Österreichs Staatsschulden?


Gast: Clo-Papier!
03.09.2012 14:29
6 1

Wann endlich ist damit Schluß?

Nicht mal als Clo-Papier taugt dieses Schmierblatt, selbst Kostenlos und Geschenkt interessiert das kaum noch jemand, wie sonnst sind die Ständer Sonntag Abend noch voll während der Rest vor allem dadurch glänzt das sie leer sind? Gleiches bild unter der Woche an den U-Bahn Aufgängen!

Bleibt nur mehr ein Wunsch, wann endlich verschwindet dieses Clo-Papier vom Markt das sich die Frechheit erlaubte dieses Land als Namen zu geben, und so zu tun als wäre es die Stimme des Landes!

Dagegen war selbst die Arbeiterzeitung zu Beginn als Qualitätszeitung zu bezeichnen selbst wenn es am mangelnden Rohstoff nur für 4 Seiten reichte, und der Umgang mit nicht sozialistischem als eher Unfreundlich zu bezeichnen ist.

(Da gab's noch den Aufruf, nach dem Lesen der Zeitung diese den Nachbarn weiterzugeben, schließlich konnte sich nicht jeder die Zeitung leisten, und Papier war Mangelware...)

Antworten Gast: ADVOCATUS DI
03.09.2012 16:46
1 0

Re: Wann endlich ist damit Schluß?

Ihre Meinung in allen EHREN-ID-Clo-Papier, aber der guten Ordnung halber, wollen wir eine Bewertung und Gewichtung Ihrer doch sehr rigiden Bewertung ÖSTERREICHS vornehmen:
1.Sie äußern klarerweise-ausschließlich Ihre persönliche Meineinung!
2.Die KRONE, alias-"his housemasters voice" wird ja auch nicht unbedingt von der Opinion Leaders-Elite Österreichs gelesen, oder?!
3.Das gegenständliche Urteil stammte von der 2.Instanz, also einem OLG und war juristisch ausgewogen, und logisch wohlargumentiert und gut begründet!
4.Im übrigen befinden Sie sich in der Situation, jener Fernseher, die wortreich über das miserable TV-Programm-LÄSTERN!
Denen sage ich: Ausschalten oder auf einen anderen Sender schalten, Ihnen-"Clo Papier" sage ich vergleichbares: ÖSTERREICH-nicht kaufen, und auch-NICHT EINMAL GESCHENKT-LESEN!!
Ganz einfach oder?!

Antworten Antworten Gast: Jodeldiplomsänger
03.09.2012 20:03
3 0

Re: Re: auch-NICHT EINMAL GESCHENKT-LESEN!!

Na das wäre doch wirklich abzuraten!
Das Schmierblatt "Österreich" gratis zu lesen ist doch aufklärend! Aufgeklärt wird man über jedes Gras das Fellners Mannen und er selber wachsen hören und wo Biertischthemen ( „Das ist der Inzest-Opa“:Wikipedia), ähnlich wie bei der Karlich Show, als Aufmacher für Schlagzeilen sorgen.
Weiters sieht man schöne Bilderchen vom Faymann und weniger schöne vom HC.
Es ist geradezu ein perfektes Beispiel für einen Journalismus, wie man Depperte an der Stange hält und wie durchsichtig Propagandajournalismus mit dem Holzhammer, für fast jeden erkennbar, betrieben wird.
Und sowas hat natürlich auch einen gewissen Unterhaltungswert.

4 1

Dass diese Zeitung an U-Bahn-Aufgängen nicht vergriffen ist,..

spricht eher FÜR als GEGEN die Presse. Ganz ehrlich.

Und der durchschnittliche Presseleser kann sich halt seine Zeitung leisten, anstatt sie aus den Ständern zu fladern.

Sie sehen, man kann Dinge so oder so sehen!!

 
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