Feuilleton

„Allahu akbar“, ein Ruf der Angst, der Lust

Selbstmordattentäter schreien es, „Gott ist groß“ heißt es eigentlich nicht: Über eine muslimische Formel für alle Lebenslagen, das verlorene „u“ bei Karl May – und die Frage: Hat Neil Armstrong im All „Allahu akbar“ gehört?

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Was hat der Satz „Hurra, hurra, der Pumuckl ist wieder da“ mit dem sogenannten Takbir, dem arabischen Ruf „Allahu akbar“, zu tun? Auf den ersten Blick nichts, im Gegenteil. Das eine steht für heile Kinderwelt, das andere ist eine religiöse Formel – und seit Jahren auch mit Selbstmordattentaten islamistischer Terroristen verknüpft. Und doch stehen sich das deutsche „hurra“ und das arabische „Allahu akbar“ nicht ganz so fern.

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