„Zauberflöte“: Die Fantasie wachhalten
Wenn sich Nikolaus Harnoncourt zu einer neuen Opernproduktion entschließt, ist ein Ereignis programmiert.
Wiener Festwochen mit Cate Blanchett
Intendant Luc Bondy inszeniert ein neues Handke-Stück. Weitere Uraufführungen: „Makulatur“ und „Böse Buben“.
Festwochen-Bilanz: 2011 ähnliches Ergebnis wie 2010
Die Auslastung lag 2011 bei 94,31 Prozent. Insgesamt kamen 181.778 Besucher zu den Vorstellungen. Die Eröffnung lockte 53.000 Gäste an.
Festwochen: Beat Furrers musikalische Totenklage
Marthaler inszeniert das "Wüstenbuch" als triste Reise ins Jenseits. Bühnenbild, Text und Schauspiel ergeben ein stimmiges Gesamtkunstwerk.
Wiener Festwochen: Die Liebe unter Kampftrinkern
New Yorker Theatergruppe Elevator Repair Service verdichtet Hemingways Roman „Fiesta“ auf einen Theaterabend, der fasziniert, aber ermüdet.
Festwochen: Eine Hommage an die Anfänge des Kinos
"Shoot me", Show über die Kamera, entzückte im Museumsquartier. "Uhlich" langweilte.
Festwochen: Gottsuche im finsteren Herzen Afrikas
Ein ergreifendes Solo von Bruno Vanden Broecke im MQ: Seine Darstellung von David Van Reybroucks „Mission“ ist ein Höhepunkt des Festivals.
Rigoletto ist kein „bucklig' Männlein“ mehr
George Gagnidze singt anlässlich der Festwochen Verdis traurigen Helden als "Spielmacher" in einer Inszenierung von Luc Bondy.
Chéreau schickt Fosse ins Museum
Wiener Festwochen: Zwei äußerst divergente Inszenierungen norwegischer Weltschmerzen: „Rêve d'automne“ als Fiasko, „I am the Wind“ als intensive Therapiesitzung.
Wiener Festwochen: Nackter Wahnsinn vor der Premiere
Theater nach einem Film übers Theater: „Opening Night“ wird bei Ivo van Hove zu einer unübersichtlichen Show, die nur am Schluss überzeugt.
Oresteïa: Festwochen bieten Mythen und Dissonanzen für alle
Archaisierendes Musiktheater von Iannis Xenakis bei freiem Eintritt auf dem Karlsplatz: trotz Pannen beeindruckend.
Dea Loher: Leben auf der Schaufel
Andreas Kriegenburg zeigt „Diebe“ im Museumsquartier: ein meist hoch amüsantes und manchmal gruseliges Panorama der Vergeblichkeit.
Festwochen: Zwangsprostitution als Politikum
"Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein" von Kornél Mundruczó in der Erdberger Remise: raffiniert erdachte Kreation, die dilettantisch wirkt.
Festwochen: Die Porno-Polizistin und der Lehrer
Beeindruckende Erstaufführung von "Wastwater": Autor Stephens und Regisseurin Mitchell bieten feines realistisches Theater aus England.
"Neutral Hero": Helden des mittleren Westens
"Neutral Hero" von den "New York City Players" bei den Wiener Festwochen im Schauspielhaus langweilt – trotz Erfindungsreichtum.
Festwochen: Österreich sang
53.000 Menschen stimmten auf dem Wiener Rathausplatz lauthals in Beethovens "Ode an die Freude" ein. In den Bundesländern sang man mit.
Wiener Festwochen: Marthalers Schwäche
Zum Auftakt enttäuschte "± 0. Ein subpolares Basislager": 20 bezaubernde Minuten werden von zwei Stunden Langeweile zugedeckt.
Festwochen: Mondfahrt, Grönlandeis und Wüstenbuch
Bei den Wiener Festwochen unter Intendant Bondy und Direktorin Carp dominiert wie gewohnt das Theater.
Doppellösung: Das neue Wiener Festwochen-Duo
Ab 2014 leiten Markus Hinterhäuser, derzeit Intendant in Salzburg, und Shermin Langhoff aus Berlin das Festival. Sie setzen auf Verankerung.
Wiener Festwochen: Jelinek lässt Geld verbrennen
Im Finale punkten die Wiener Festwochen mit einer Wirtschaftskomödie der Nobelpreisträgerin. Nicolas Stemann gibt sie recht billig.
Wie sich junge Leute das Theater erklären
Estnische Beuys-Hommage bei den Festwochen: temperamentvolles Spiel, wenig Substanz.
Festwochen: Langes Warten auf Christoph
Schlingensief verarbeitet das Scheitern an seinem europäischen Gutmenschentum in einer rasanten, alle Zweifel aktivierenden Szenencollage.
"Lulu": Das Fortissimo der Wollust
Die Wiener Festwochen bringen Alban Bergs "Lulu" unter Daniele Gatti, inszeniert von Peter Stein, ins Theater an der Wien. Gewaltig!
Wiener Festwochen: Fett wie die russische Erde
rank Castorf zeigt im Museumsquartier "Nach Moskau! Nach Moskau!", eine Kombination aus "Drei Schwestern" und der Erzählung "Bauern". Faszinierend.
Diese „Helena“ ist eine Falsche
Luc Bondy betont das Lachhafte in einem späten Drama des Euripides. Birgit Minichmayr wirkt im komischen Fach und als heulende Helena phänomenal.
Festwochen: Die vielen Facetten des Richard Strauss
Christian Thielemann gastierte mit den Münchner Philharmonikern im Musikverein.
Festwochen: Heiterer Wahnsinn von Alain Platel
„Out of Context“ des belgischen Choreografen und Heilpädagogen in Wien: Heiter und kurzweilig.
„I Demoni“: Peter Stein bannt böse Geister
Ein riesenhaftes italienisches Dostojewski-Projekt ist zu Gast bei den Wiener Festwochen und wird zum Triumph für den Altmeister genauester Regie.
Wiener Festwochen: Russland kaputt
Kornél Mundruczó versucht sich an der Dramatisierung der apokalyptischen Romansatire „Das Eis“ – roh, dümmlich und fade, eine Zumutung.
"Hiob": Ein Hiob ohne Botschaft
Koen Tachelets Theaterfassung von Josef Roths Roman "Hiob" geriet brav, blass und meditativ. Günter Franzmeier ist als Mendel ideal besetzt.
"The Shipment": So sind sie eben, die Amerikaner
"The Shipment" von Young Jean Lee's Theater Company aus New York: Zwischen Obszönitäten und Peinlichkeiten lugt manchmal die Wahrheit hervor.
"Factory 2": Warhol nervt und entzückt
Der polnische Regisseur Krystian Lupa zeigt bei den Festwochen "Factory 2" über die wilden Sixties und das wilde Polen heute: Intelligent erdacht, aber teils lähmend langweilig.
Festwochen: Sympathische Eingeborene
„100 Prozent Wien“ von Rimini Protokoll im Museumsquartier amüsierte das Publikum. Präsentiert werden – simpel gesprochen – 100 Laien, die statistischen Werten entsprechen.
"Hass" bei den Wiener Festwochen: Jugend ohne Ort
Die Wiener Festwochen machen aus Mathieu Kassovitz' wegweisender Banlieue-Studie "La Haine" einen heiter- beklemmenden Einblick in das Leben Jugendlicher vom gesellschaftlichen und geografischen Rand.
Festwochen: Am Festival das Festival persiflieren
Zwei Stücke vom Balkan: der Bruch mit der Branche und „Europoly“-Klischees.
Tänzerisch in eine bessere Zukunft
Die politisch-poetische Performance "more more more... future" des Choreographen Faustin Linyekula ist ein wütender Abgesang an die kongolesische Gegenwart.
Marie Brassard: Der gestrandete Fisch
Eine psychedelische Show von Marie Brassard bei den Wiener Festwochen - der Text scheut kein Pathos, die musikalischen und visuellen Endlosschleifen ermüden recht bald.
Festwochen: Der Mensch als Beute und Präparat
Brett Bailey erkundet im Völkerkunde-Museum deutsche Kolonialgeschichte.
Uraufführung: Lustig wie auf dem Zentralfriedhof
Alvis Hermanis denkt bei den Wiener Festwochen über Totenkulte nach. „Kapusvētki“ ist eine musikalische Diaschau aus Riga, der die Dramatik fehlt.
Wozzeck: Man kann Oper auch untertreiben
Die Wiener Festwochen zeigen im Alban-Berg-Jahr, was eine mittlere deutsche Repertoirebühne zu dessen Büchner-Oper zu sagen haben könnte.
Warum die Festwochen die Musik brauchen
Beim Eröffnungsspektakel auf dem Rathausplatz präsentierten sich sieben junge Musiker aus sieben Ländern und spielten mit dem RSO Wien unter dessen künftigem Chefdirigenten Cornelius Meister auf.
Wiener Festwochen: Zu Gast bei Gastarbeitern
"Bed and Breakfast" bei den Festwochen: Wiener Gastarbeiter laden Besucher ein, bei ihnen zu übernachten. Ein originelles Integrationsprojekt.
"Lipsynch": Heimkehr ins sentimentale Theater
Robert Lepage zeigt „Lipsynch“, eine medial bunt gemischte Performance über Liebe, Mädchenhandel, Einsamkeit, die Stimme und die Sprache: ziemlich gut.
Bariton Georg Nigl: Auf die Schliche
Bei den Wiener Festwochen singt der Wiener Bariton Georg Nigl den Wozzeck. Im Gespräch erzählt er, wie er Hunger auf zeitgenössische Musik bekommen hat und wie er sich Komponisten nähert.
Wiener Festwochen: "Liebelei" mit britischer Kühle
Luc Bondy inszeniert "Sweet Nothings", eine messerscharfe Variation auf Arthur Schnitzlers Dreiakter, mit jungen Schauspielern voller Elan.
Jungmusiker eröffnen die Wiener Festwochen
Die sieben Finalisten des Wettbewerbs "Eurovision Young Musicians" sind am Freitag auf dem Rathausplatz zu sehen und zu hören.
Musikverein: Mahler, der Allerweltskerl
Die Philharmoniker eröffneten das Musikfest der Wiener Festwochen unter Daniele Gatti.
Helene Grimaud sagt Festwochen-Klavierabend ab
Am 13. Mai hätte die französische Pianistin im Musikverein spielen sollen. Wegen gesundheitlicher Probleme muss Grimaud absagen. Martin Helmchen übernimmt den Termin.
Festwochen: Minichmayr und Schlingensief
Das am 14. Mai beginnende Festival bringt Schlingensiefs „Via Intolleranza II“ nach Luigi Nono.
Festwochen: Zweites Gratis-Konzert mit Russkaja
Mit zwei Gratis-Konzerten starten heuer die Wiener Festwochen: Am Tag nach dem Eröffnungskonzert gibt es am Rathausplatz Weltmusik, etwa Russkaja.
Wiener Festwochen:Theater tagsüber mit Stein und Lepage
Theatermarathons mit Peter Stein und Robert Lepage sowie Jelinek-Aufführungen beim Festival 2010.
Jubilar der Woche70 Jahre Paul McCartney
Pauls QuizWussten sie, dass der Ex-Beatle drei Mal so reich ist wie seine Ex-Kollegen?
John MalkovichHollywoodstar als Wiens Casanova
Erotik statt KörperkunstAndreas H. Bitesnichs neue Serie
Grammys 2011Eminem, Lady Gaga & Co. im Wettstreit





