21.05.2013 12:22 Merkliste 0
„Zauberflöte“: Die Fantasie wachhalten  / Bild: APA

„Zauberflöte“: Die Fantasie wachhalten

Wenn sich Nikolaus Harnoncourt zu einer neuen Opernproduktion entschließt, ist ein Ereignis programmiert.

Bild: (c) AP (DANIEL OCHOA DE OLZA)

Wiener Festwochen mit Cate Blanchett

Intendant Luc Bondy inszeniert ein neues Handke-Stück. Weitere Uraufführungen: „Makulatur“ und „Böse Buben“.

Bild: (c) REUTERS (Lisi Niesner / Reuters)

Festwochen-Bilanz: 2011 ähnliches Ergebnis wie 2010

Die Auslastung lag 2011 bei 94,31 Prozent. Insgesamt kamen 181.778 Besucher zu den Vorstellungen. Die Eröffnung lockte 53.000 Gäste an.

Bild: (c) Wiener Festwochen / Judith Schlosser

Festwochen: Beat Furrers musikalische Totenklage

Marthaler inszeniert das "Wüstenbuch" als triste Reise ins Jenseits. Bühnenbild, Text und Schauspiel ergeben ein stimmiges Gesamtkunstwerk.

Bild: (c) REUTERS (HERWIG PRAMMER)

Wiener Festwochen: Die Liebe unter Kampftrinkern

New Yorker Theatergruppe Elevator Repair Service verdichtet Hemingways Roman „Fiesta“ auf einen Theaterabend, der fasziniert, aber ermüdet.

Symbolbild / Bild: (c) Www.BilderBox.com

Festwochen: Eine Hommage an die Anfänge des Kinos

"Shoot me", Show über die Kamera, entzückte im Museumsquartier. "Uhlich" langweilte.

Bild: (c) Clemens Fabry

Festwochen: Gottsuche im finsteren Herzen Afrikas

Ein ergreifendes Solo von Bruno Vanden Broecke im MQ: Seine Darstellung von David Van Reybroucks „Mission“ ist ein Höhepunkt des Festivals.

Bild: (c) APA (HERBERT PFARRHOFER)

Rigoletto ist kein „bucklig' Männlein“ mehr

George Gagnidze singt anlässlich der Festwochen Verdis traurigen Helden als "Spielmacher" in einer Inszenierung von Luc Bondy.

Chéreau schickt Fosse ins Museum

Wiener Festwochen: Zwei äußerst divergente Inszenierungen norwegischer Weltschmerzen: „Rêve d'automne“ als Fiasko, „I am the Wind“ als intensive Therapiesitzung.

Bild: (c) Jan Versweyveld / Wiener Festwochen

Wiener Festwochen: Nackter Wahnsinn vor der Premiere

Theater nach einem Film übers Theater: „Opening Night“ wird bei Ivo van Hove zu einer unübersichtlichen Show, die nur am Schluss überzeugt.

Oresteïa: Festwochen bieten Mythen und Dissonanzen für alle

Archaisierendes Musiktheater von Iannis Xenakis bei freiem Eintritt auf dem Karlsplatz: trotz Pannen beeindruckend.

Dea Loher: Leben auf der Schaufel

Andreas Kriegenburg zeigt „Diebe“ im Museumsquartier: ein meist hoch amüsantes und manchmal gruseliges Panorama der Vergeblichkeit.

Bild: (c) EPA (Martial Trezzini)

Festwochen: Zwangsprostitution als Politikum

"Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein" von Kornél Mundruczó in der Erdberger Remise: raffiniert erdachte Kreation, die dilettantisch wirkt.

Bild: (c) Wiener Festwochen (Stephen Cummiskey)

Festwochen: Die Porno-Polizistin und der Lehrer

Beeindruckende Erstaufführung von "Wastwater": Autor Stephens und Regisseurin Mitchell bieten feines realistisches Theater aus England.

RICHARD MAXWELL / Bild: (c) APA/MICHAEL SCHMELLING (MICHAEL SCHMELLING)

"Neutral Hero": Helden des mittleren Westens

"Neutral Hero" von den "New York City Players" bei den Wiener Festwochen im Schauspielhaus langweilt – trotz Erfindungsreichtum.

ERÖFFNUNG WIENER FESTWOCHEN 2011 / Bild: (c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

Festwochen: Österreich sang

53.000 Menschen stimmten auf dem Wiener Rathausplatz lauthals in Beethovens "Ode an die Freude" ein. In den Bundesländern sang man mit.

+-0 / Bild: (c) APA/BO KLEFFEL (BO KLEFFEL)

Wiener Festwochen: Marthalers Schwäche

Zum Auftakt enttäuschte "± 0. Ein subpolares Basislager": 20 bezaubernde Minuten werden von zwei Stunden Langeweile zugedeckt.

Bondy / Bild: (c) APA (HELMUT FOHRINGER)

Festwochen: Mondfahrt, Grönlandeis und Wüstenbuch

Bei den Wiener Festwochen unter Intendant Bondy und Direktorin Carp dominiert wie gewohnt das Theater.

Bild: (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

Doppellösung: Das neue Wiener Festwochen-Duo

Ab 2014 leiten Markus Hinterhäuser, derzeit Intendant in Salzburg, und Shermin Langhoff aus Berlin das Festival. Sie setzen auf Verankerung.

Bild: (c) EPA (RAINER JENSEN)

Wiener Festwochen: Jelinek lässt Geld verbrennen

Im Finale punkten die Wiener Festwochen mit einer Wirtschaftskomödie der Nobelpreisträgerin. Nicolas Stemann gibt sie recht billig.

Bühne / Bild: (c) Www.BilderBox.com

Wie sich junge Leute das Theater erklären

Estnische Beuys-Hommage bei den Festwochen: temperamentvolles Spiel, wenig Substanz.

Schlingensief / Bild: (c) APA (Hans Klaus Techt)

Festwochen: Langes Warten auf Christoph

Schlingensief verarbeitet das Scheitern an seinem europäischen Gutmenschentum in einer rasanten, alle Zweifel aktivierenden Szenencollage.

Singers Aikin and Rosen / Bild: (c) REUTERS (HERWIG PRAMMER)

"Lulu": Das Fortissimo der Wollust

Die Wiener Festwochen bringen Alban Bergs "Lulu" unter Daniele Gatti, inszeniert von Peter Stein, ins Theater an der Wien. Gewaltig!

Nach Moskau! Nach Moskau! / Bild: (c) EPA (STR)

Wiener Festwochen: Fett wie die russische Erde

rank Castorf zeigt im Museumsquartier "Nach Moskau! Nach Moskau!", eine Kombination aus "Drei Schwestern" und der Erzählung "Bauern". Faszinierend.

Bild: (c) APA (HANS KLAUS TECHT)

Diese „Helena“ ist eine Falsche

Luc Bondy betont das Lachhafte in einem späten Drama des Euripides. Birgit Minichmayr wirkt im komischen Fach und als heulende Helena phänomenal.

Bild: (c) APA (Hans Klaus Techt)

Festwochen: Die vielen Facetten des Richard Strauss

Christian Thielemann gastierte mit den Münchner Philharmonikern im Musikverein.

Festwochen: Heiterer Wahnsinn von Alain Platel

„Out of Context“ des belgischen Choreografen und Heilpädagogen in Wien: Heiter und kurzweilig.

Bild: (c) Wiener Festwochen

„I Demoni“: Peter Stein bannt böse Geister

Ein riesenhaftes italienisches Dostojewski-Projekt ist zu Gast bei den Wiener Festwochen und wird zum Triumph für den Altmeister genauester Regie.

Bild: (c) Eszter Gordon

Wiener Festwochen: Russland kaputt

Kornél Mundruczó versucht sich an der Dramatisierung der apokalyptischen Romansatire „Das Eis“ – roh, dümmlich und fade, eine Zumutung.

Franzmeier / Bild: (c) APA/ANGELIKA WARMUTH (ANGELIKA WARMUTH)

"Hiob": Ein Hiob ohne Botschaft

Koen Tachelets Theaterfassung von Josef Roths Roman "Hiob" geriet brav, blass und meditativ. Günter Franzmeier ist als Mendel ideal besetzt.

Bild: (c) BilderBox.com

"The Shipment": So sind sie eben, die Amerikaner

"The Shipment" von Young Jean Lee's Theater Company aus New York: Zwischen Obszönitäten und Peinlichkeiten lugt manchmal die Wahrheit hervor.

Warhol / Bild: (c) AP

"Factory 2": Warhol nervt und entzückt

Der polnische Regisseur Krystian Lupa zeigt bei den Festwochen "Factory 2" über die wilden Sixties und das wilde Polen heute: Intelligent erdacht, aber teils lähmend langweilig.

Bild: (c) APA (Georg Hochmuth)

Festwochen: Sympathische Eingeborene

„100 Prozent Wien“ von Rimini Protokoll im Museumsquartier amüsierte das Publikum. Präsentiert werden – simpel gesprochen – 100 Laien, die statistischen Werten entsprechen.

Bild: (c) Wiener Festwochen / Theresa Rauter

"Hass" bei den Wiener Festwochen: Jugend ohne Ort

Die Wiener Festwochen machen aus Mathieu Kassovitz' wegweisender Banlieue-Studie "La Haine" einen heiter- beklemmenden Einblick in das Leben Jugendlicher vom gesellschaftlichen und geografischen Rand.

Bild: (c) Wiener Festwochen / Dejan Kaludjerović

Festwochen: Am Festival das Festival persiflieren

Zwei Stücke vom Balkan: der Bruch mit der Branche und „Europoly“-Klischees.

Faustin Linyekula und seine Combo in

Tänzerisch in eine bessere Zukunft

Die politisch-poetische Performance "more more more... future" des Choreographen Faustin Linyekula ist ein wütender Abgesang an die kongolesische Gegenwart.

Marie Brassard: Der gestrandete Fisch

Eine psychedelische Show von Marie Brassard bei den Wiener Festwochen - der Text scheut kein Pathos, die musikalischen und visuellen Endlosschleifen ermüden recht bald.

Bild: (c) REUTERS (HERWIG PRAMMER)

Festwochen: Der Mensch als Beute und Präparat

Brett Bailey erkundet im Völkerkunde-Museum deutsche Kolonialgeschichte.

Bild: (c) Wiener Festwochen

Uraufführung: Lustig wie auf dem Zentralfriedhof

Alvis Hermanis denkt bei den Wiener Festwochen über Totenkulte nach. „Kapusvētki“ ist eine musikalische Diaschau aus Riga, der die Dramatik fehlt.

Fotoprobe Wozzeck / Bild: (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT)

Wozzeck: Man kann Oper auch untertreiben

Die Wiener Festwochen zeigen im Alban-Berg-Jahr, was eine mittlere deutsche Repertoirebühne zu dessen Büchner-Oper zu sagen haben könnte.

Festwochen / Bild: (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Warum die Festwochen die Musik brauchen

Beim Eröffnungsspektakel auf dem Rathausplatz präsentierten sich sieben junge Musiker aus sieben Ländern und spielten mit dem RSO Wien unter dessen künftigem Chefdirigenten Cornelius Meister auf.

Symbolbild Nächtigung / Bild: (c) FABRY Clemens

Wiener Festwochen: Zu Gast bei Gastarbeitern

"Bed and Breakfast" bei den Festwochen: Wiener Gastarbeiter laden Besucher ein, bei ihnen zu übernachten. Ein originelles Integrationsprojekt.

Bild: (c) APA (HANS KLAUS TECHT)

"Lipsynch": Heimkehr ins sentimentale Theater

Robert Lepage zeigt „Lipsynch“, eine medial bunt gemischte Performance über Liebe, Mädchenhandel, Einsamkeit, die Stimme und die Sprache: ziemlich gut.

Georg Nigl / Bild: (c) Julia Stix

Bariton Georg Nigl: Auf die Schliche

Bei den Wiener Festwochen singt der Wiener Bariton Georg Nigl den Wozzeck. Im Gespräch erzählt er, wie er Hunger auf zeitgenössische Musik bekommen hat und wie er sich Komponisten nähert.

Natalie Dormer  / Bild: (c) Ruth Walz / Wiener Festwochen

Wiener Festwochen: "Liebelei" mit britischer Kühle

Luc Bondy inszeniert "Sweet Nothings", eine messerscharfe Variation auf Arthur Schnitzlers Dreiakter, mit jungen Schauspielern voller Elan.

<strong>Die Finalisten (v.l): Ivan Karizna (BY), Filip Mercep (CRO), Bartosz Glowacki (POL), Eva-Nina Kozmus (SLO), Hayrapet Arakelyan (GER), Guro Kleven-Hagen (NOR), Daniil Trifonov (RUS) </strong> / Bild: (c) ORF (Ali Schafler)

Jungmusiker eröffnen die Wiener Festwochen

Die sieben Finalisten des Wettbewerbs "Eurovision Young Musicians" sind am Freitag auf dem Rathausplatz zu sehen und zu hören.

Bild: (c) EPA (JOERG CARSTENSEN)

Musikverein: Mahler, der Allerweltskerl

Die Philharmoniker eröffneten das Musikfest der Wiener Festwochen unter Daniele Gatti.

<strong>Helene Grimaud sagt Festwochen-Klavierabend ab </strong> / Bild: (c) APA (J Henry FAIR / DG)

Helene Grimaud sagt Festwochen-Klavierabend ab

Am 13. Mai hätte die französische Pianistin im Musikverein spielen sollen. Wegen gesundheitlicher Probleme muss Grimaud absagen. Martin Helmchen übernimmt den Termin.

Bild: (c) REUTERS (CHRISTIAN CHARISIUS)

Festwochen: Minichmayr und Schlingensief

Das am 14. Mai beginnende Festival bringt Schlingensiefs „Via Intolleranza II“ nach Luigi Nono.

Bild: (c) APA (Guenter R. Artinger)

Festwochen: Zweites Gratis-Konzert mit Russkaja

Mit zwei Gratis-Konzerten starten heuer die Wiener Festwochen: Am Tag nach dem Eröffnungskonzert gibt es am Rathausplatz Weltmusik, etwa Russkaja.

Wiener Festwochen:Theater tagsüber mit Stein und Lepage

Theatermarathons mit Peter Stein und Robert Lepage sowie Jelinek-Aufführungen beim Festival 2010.

Jetzt im TV

  • 12:00: Die Schlümpfe
    11:50: Am Schauplatz
    12:00: Eine Hochzeit zum Verlieben
  • 08:00: early enough
    12:10: drehscheibe Deutschland
    11:50: Aufgetischt im Auland Carnuntum
  • 12:00: Punkt 12
    12:00: Richter Alexander Hold
    12:15: How I Met Your Mother
  • 12:10: Köln 50667
    12:00: Shopping Queen
    12:05: Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen
  • 12:05: Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener
    12:00: Das Vierte Lebensberatung
    07:40: Dauerwerbesendung
  • 12:10: Sturm der Liebe
    11:50: Nashorn, Zebra & Co.
    12:00: Panda, Gorilla & Co.
  • 12:00: Tennis
    11:15: Coop gegen Kat: Das Lady Munson-Special
    12:05: Mona der Vampir - Die Welt ist grausamer als du denkst
  • 12:20: SpongeBob Schwammkopf
    11:35: Fantastic Music Videos
    11:30: The Supercharts
  • 12:10: Telebörse
    07:00: Nachrichten
    12:15: Opus
  • 11:55: Guten Morgen

Alle Sender »

Meinung

Kulturkolumnen auf DiePresse.com »