Die Gewinner des jüngsten Kinowochenendes in Nordamerika sind zwei Animationsfilme: "Merida - Legende der Highlands" (Originaltitel: "Brave") aus dem Hause Pixar ("Toy Story") eroberte beim Filmdebüt Platz eins der Charts. Nach Studioschätzungen spielte das Zeichentrickabenteuer um die schottische Prinzessin Merida 66,7 Millionen Dollar (umgerechnet rund 53 Millionen Euro) ein. Erstmals steht bei einem Pixar-Streifen damit eine weibliche Heldin im Fokus. Heimische Kinogeher müssen sich noch etwas gedulden: Am 2. August läuft "Merida - Legende der Highlands" in Österreich an.
Der zweite Animationsfilm - "Madagascar 3" (Dreamworks) - nahm am dritten Wochenende in den Charts weitere 20,2 Millionen Dollar (ca. 16 Millionen Euro) ein. Damit schafften es die Abenteuer der New Yorker Zootiere auf der Flucht durch Europa auf den zweiten Rang. Seit dem Kinostart spielte der Streifen allein in Nordamerika schon mehr als 157 Millionen Dollar ein, rechnete der "Hollywood Reporter" vor.
Der Neueinsteiger "Abraham Lincoln Vampirjäger" in 3D musste sich mit dem dritten Rang begnügen. Das Horror-Fantasy-Spektakel unter der Regie von Timur Bekmambetov ("Wanted", "Night Watch") verdiente an seinem ersten Wochenende geschätzte 16,5 Millionen Dollar. Einer der berühmtesten US-Präsidenten, Abraham Lincoln, wird auf der Leinwand zum Vampirjäger. Dabei geht es auch um Lincolns politischen Kampf gegen die Sklaverei. Der Film soll hierzulande Anfang Oktober anlaufen.
(APA)
Cannes 2013Die 20 Filme im Wettbewerb
Filmstarts der WocheMysteriöse Millionäre, Tanzende Teufel
''The Great Gatsby''Vom Scheitern eines Spektakels
Inge Morath''Menschen'' in der Galerie Leica
Ballett im BerghainKlassischer Tanz erobert den besten Club Berlins