Mit Filmen über New Yorker Neurotiker wurde er berühmt, in den vergangenen Jahren entdeckte Woody Allen Europa oder besser gesagt Europa entdeckte ihn: Der Filmemacher konnte so Barcelona, London, Paris oder zuletzt Rom als Kulisse für seine Leinwandprojekte gewinnen. Nun hat auch die Stadt Jerusalem angeklopft. Israel will den Regisseur davon überzeugen, seinen nächsten Film in Jerusalem zu drehen. Präsident Shimon Peres und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat engagieren sich dafür. Peres hat sich zu diesem Zweck auch mit Allen getroffen, bestätigte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Auch Jerusalems Bürgermeister soll vor einigen Monaten persönlich mit Allen und seiner einstigen Muse Diane Keaton in Manhattan darüber gesprochen haben, hieß es von seinem Sprecher. Scheitern könnte das Projekt am lieben Geld: Der Filmfonds der israelischen Stadt liegt mit 400.000 Dollar weit unter dem Allen-üblichen Budget. Andererseits sprechen steuerliche Vorteile und die die vorhandene Infrastruktur für das Zustandekommen des Films. Woody Allen hat die Idee jedenfalls in Betracht gezogen, hieß es weiters. Ende des Jahres soll sich eine Delegation mit dem Filmemacher in den USA treffen, um das Projekt auf Schiene zu bringen, sagte ein Sprecher des Bürgermeisters Barkat.
(APA)
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