Das 65. Internationale Filmfestival Locarno hat am Mittwochabend mit der Uraufführung des britischen Thrillers "The Sweeney" begonnen. Insgesamt zeigt das Festival bis zur Preisverleihung am 11. August fast 300 Filme in verschiedenen Sektionen. Österreich ist in diesem Jahr sehr präsent und zeigt gleich fünf Filmen, davon zwei im Wettbewerb, und einer Hommage an die Viennale. Mehr als 800 Zuschauer finden am mittelalterlichen Marktplatz der schweizer Stadt Platz.
Österreich wird prominent vertreten
Insgesamt 19 Filme kämpfen im Internationalen Wettbewerb um den Goldenen Leoparden, 13 davon feiern in Locarno ihre Weltpremiere. Erstmals wird etwa "Der Glanz des Tages" von Tizza Covi und Rainer Frimmel zu sehen sein, einer von zwei österreichischen Beiträgen. Auch "Museum Hours" des Amerikaners Jem Cohen, der unter anderem von der österreichischen KGP Kranzelbinder Gabriele Production GmbH koproduziert wurde, hat Chancen auf den Hauptpreis. Das Wiener Filmfestival wird anlässlich seines 50. Jubiläums, das Ende Oktober gefeiert wird, mit einer eigenen Hommage gewürdigt. Gezeigt werden etwa unter dem Titel "20 Little Films" die Trailer des Festivals.
Glanz und Glamour am Lago Maggiore
Zum 65. Jubiläum setzt Olivier Père, der künstlerische Direktor des Festivals, auf Glanz und Glamour und erwartet Alain Delon und Charlotte Rampling. Zum Auftakt des Festivals betonte Père, Locarno wolle "die vielfältigen Veränderungen und Neuerungen der Filmkunst in möglichst vielen Facetten spiegeln". Der dpa sagte er: "Wir haben eine gute Position im Reigen der wichtigen Filmfestivals. Diese Position wollen wir nicht nur halten, wir wollen sie kräftigen und ausbauen."
(APA/dpa)
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