24.05.2013 13:02 Merkliste 0

"Green Mile": Schauspieler Michael Clarke Duncan gestorben

04.09.2012 | 06:17 |   (DiePresse.com)

Der 54-Jährige starb an den Folgen eines Herzinfarkts. Für seine Rolle in "The Green Mile" wurde Duncan für den Oscar nominiert.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Fast zwei Meter groß, über 140 Kilogramm schwer. Eine ärmliche Jugend in Chicagos Schwarzenviertel. Jobs als Bauarbeiter, Rausschmeißer und Bodyguard. Das hielt Michael Clarke Duncan nicht davon ab, von einer Karriere in Hollywood zu träumen. Mit einer Oscar-Nominierung für seine berührende Darstellung eines zum Tode verurteilten Häftlings in "The Green Mile" wurde Duncans Traum im Jahr 2000 wahr. Nun trauert Hollywood um den Leinwandhünen. Der 54 Jahre alte Schauspieler ist am Montag in einem Krankenhaus in Los Angeles an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Musterbeispiel für Integrität und Güte

Duncans Manager Dan Spilo sprach von einem "tragischen Verlust für alle, die diesen wunderbaren Mann kannten", berichtete das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter". Bereits im Juli hatte Duncan einen Herzinfarkt erlitten, von dem er sich nicht mehr erholte. Die Todesnachricht habe ihn tief erschüttert, sagte "The Green Mile"-Regisseur Frank Darabont laut "Hollywood Reporter". "Michael war die sanftmütigste Seele - ein Musterbeispiel für Anstand, Integrität und Güte". Kein Schauspieler habe eine Oscar-Nominierung mehr verdient als Duncan für seine Rolle als John Coffey, lobte Darabont die Darstellungskraft des damaligen Leinwandneulings.

Duncan: Zwischen Bau und Hollywood

Alle 12 Bilder der Galerie »

"The Green Mile" war Duncans erfolgreichste Rolle. Doch danach stand er regelmäßig vor der Kamera. Er spielte in Filmen wie "Planet der Affen", "The Scorpion King", "Die Insel" und "Sin City" mit. Dank seiner tiefen Stimme war er auch als Sprecher für Zeichentrickfilme wie "Bärenbrüder" und "Kung Fu Panda" gefragt.

(APA/sda )

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

7 Kommentare

Für den Oscar nominiert und doch nicht bekommen...

...zeigt nur die verlogene US-Geselschaft. Nur wer wohlverhaltende black Buddys spielt, kann mit nem Oscar rechnen.

Gast: Bello
04.09.2012 15:07
0 0

Mein Beileid!

Es geht wieder ein guter Schauspieler und ein nicht alter Mensch von uns. Mein Beileid!
Die Menschen sterben wie die Fliegen und uns wollen die Politiker einreden, nur damit man länger arbeitet und später in die Pension geht mit der Hoffnung keine Pension mehr auszahlen zu müssen, dass man länger leben. Leider lassen sich einige mit diesen Behauptungen lenken.

R.I.P

Du warst ein toller, charismatischer und sympatischer Schauspieler!

Gast: Wasserlaeufer
04.09.2012 12:14
0 0

Irgendwie erinnert mich der Michael

stark an den Ady Berber.

Mein laengst verstorbener Vater
nahm mich oft zum Ady Berber Wirtshaus
am Guertel mit. (in der Naehe der Maria vom Siege Kirche)
Ich seh den Ady noch Heute dort vor seinem Wirtshaus stehen. Das war sein Lieblingsplatz.
Er war halt noch einer
"vom alten Schlag"

http://www.youtube.com/watch?v=MDzFGdzsWtY

http://www.schwarzataler-online.at/wordpress/2010/03/in-memorian-adi-berber/

http://de.wikipedia.org/wiki/Ady_Berber

Gast: Wasserlaeufer
04.09.2012 10:17
6 0

The good ones

die young!

1 4

Die guten sterben jung..

Die Besten sterben nie!

Mein Beileid!

Aber es wird doch nicht mit Anabolika zusammenhängen? Nur so eine Vermutung... Kann natürlich auch andere Ursachen haben!