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Terminstreit: Seidl zieht Filme von der Viennale zurück

04.10.2012 | 15:32 |   (DiePresse.com)

Die Termine für die Filme am Festival sind für den Regisseur nicht akzeptabel. Die Viennale bedauert, betont aber die Autonomie des Festivals.

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Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl hat seine Filme "Paradies: Liebe" und "Paradies: Glaube" von der diesjährigen Viennale (ab 25. Oktober) zurückgezogen. Die anvisierten Termine um jeweils 18 Uhr fand der Regisseur nicht akzeptabel. "Österreichische Filme werden in den Vorabend verräumt", ärgerte sich Seidl in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem "Kurier". Die Viennale, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, bedauerte die Entscheidung außerordentlich.

"Ich schulde meine Entscheidung jedoch der Autonomie des Festivals und den Möglichkeiten einer freien Programmgestaltung", rechtfertigte sich Festivaldirektor Hans Hurch.

Seidl hatte sich für die ersten beiden Teile seiner "Paradies"-Trilogie eine Vorführung im Hauptabend gewünscht. Die beiden Filme waren in den Wettbewerben von Cannes und Venedig uraufgeführt worden, für "Paradies: Glaube" erhielt Seidl am Lido den Spezialpreis der Jury.

(APA)

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9 Kommentare

Hurch zua!

Ohne Füme gabaz di goa net!

Gfrieser ...

... zuerst Filmförderungen kassieren, dann die Primadonna spielen - das mag ich.

Aber die Filme sind Klasse.

Gast: Boris v. Feldspar
04.10.2012 19:10
1 0

Und das ist es wieder: Ego-Wrestling ...

... in der österreichischen Filmszene: abgesagt am Vorabend, aber da kommt sicher noch was im Nachtprogramm, ich schätze zunächst eine Farce und dann eine kleine Tragödie. Bitte unbedingt dranbleiben!

Also bitte

was ist ein Herr Seidl gegen einen Herrn Hurch?

Der Herr Seidl soll froh sein, dass er überhaupt eingeladen wurde.

Vielleicht sollte man dem Seidl klar machen, dass diese Veranstaltung nicht der Filmkunst dient sondern der Erhöhung österreichischer Kulturtrittbrettfahrer!

Ja, in Österreich...

...muasst erst gsturbn sein, wannst was werdn wüst!

3 2

Arroganter geht es wohl nicht mehr!

Unglaublich, als wäre 18 Uhr ein Nachmittagsprogramm.
Dann eben nicht Herr Seidl, auf gut wienerisch: Gengans schei**n!

Wer um acht Uhr

schlafengehen muss - weil Mutti Joejo sonst gnatschig wird - für den ist 18 Uhr eine Abendveranstaltung.

Gast: Gast498frhj78
04.10.2012 16:21
1 0

Angst vor Protesten

Vielleicht protestieren die Moslems

Gast: traurig
04.10.2012 15:56
3 1

oje

Sehr Schade... für mich einer der Hauptgründe, die Viennale zu besuchen...