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Filmförderung wird auf 20 Millionen Euro aufgestockt

16.10.2012 | 12:32 |   (DiePresse.com)

Im Budget 2013 sind mehr Geld für die österreichische Filmbranche, die Festspiele Erl und die Bundestheater vorgesehen. Insgesamt gehen 442,6 Millionen Euro an Kunst und Kultur.

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Für den Bereich Kunst und Kultur sieht das Budget 2013 keine großen Änderungen vor - nur die österreichische Filmbranche, die Festspiele Erl und die Bundestheater haben Grund zur Freude. Die Förderung des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) wird auf die im Regierungsprogramm vorgesehenen 20 Millionen Euro angehoben (ein Plus von 3,43 Millionen Euro). In einem Offenen Brief hatten Österreichs Filmschaffende Anfang des Monats mehr Unterstützung von der Regierung gefordert, nämlich den Förderrahmen im Filminstitut auf 20 Millionen Euro aufzustocken sowie fünf Millionen Euro für den Nachwuchs bereitzustellen. Zumindest erstere Forderung wird hiermit erfüllt. Unterschrieben wurde der Brief unter anderem von den Regisseuren Ulrich Seidl und Markus Schleinzer sowie den Schauspielern Nicholas Ofczarek und Ursula Strauss.

Mehr für Festspiele Erl und regionale Kulturprogramme

Die Infrastrukturinvestitionen der Festspiele Erl werden mit 2,5 Millionen Euro unterstützt. Und für die Bundestheater sind über die bisherige Basisabgeltung hinaus bis zu 4,5 Millionen Euro "zur Bedeckung etwaiger Mehrbedarfe veranschlagt". Zur Stärkung der regionalen Kulturprogramme gibt es zudem 500.000 Euro mehr.

Insgesamt sieht das Budget 442,6 Millionen Euro für die Kunst und Kultur des kommenden Jahres vor. "Das BMUKK ist damit weiterhin ein stabiler und verlässlicher Partner der Kunstschaffenden und Kulturinstitutionen in Österreich, und in einigen Bereichen werden wichtige Fortschritte erzielt", heißt es in einer Unterlage des Ministeriums.

Neue Budgettechnik

2011 beliefen sich die Ausgaben im Kunst- und Kulturbereich auf 438,7 Millionen Euro. Mit dem laufenden Budget 2012, für das 455,2 veranschlagt waren, lasse sich das heute vorgelegte Budget "aufgrund der neuen Budgettechnik durch die Haushaltsreform 2013 nicht (...) vergleichen", heißt es aus dem Ministerium. Damalige Zuwächse von über 20 Millionen Euro waren als "Vorlaufzahlungen", ein rein budgettechnischer Sondereffekt, deklariert worden.

(APA/Red.)

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3 Kommentare
Gast: Gmeiner A
16.10.2012 13:56
2 0

Ganz wichtig!!

Das die Filmbranche mehr erhält, damit der Rotfunk seinem Kulturauftrag nachkommen kann und Proleten Filme wie "Braunschlag" zeigen kann.

Dass damit das bodenständige Waldviertel von rot geförderten Proletendarstellern in den Schmutz gezogen wird, ist diesen Parteiabhängigen Hilfsalmosenempfängern völlig egal!

Der Rote Sumpf ist überall!

Antworten Gast: Daniel Düsentrieb
16.10.2012 20:46
0 0

Re: Ganz wichtig!!

Das arme, arme Waldviertel! Mir kommen gleich die Tränen...

Gast: gggggg
16.10.2012 13:53
3 0

Wunderbar!!!

Das passt perfekt zum jüngsten Machwerk des ´österr. Films´ (siehe die Kritik in dieser Presseausgabe: ´SaturdayNightFever wird zum Horror´ (Unbedingt lesen!)

Wieder ist es den Dilettanten gelungen, die ahnungslos-willfährigen Politiker zu manipulieren u. den Steuerzahlern weitere Millionen für den unbeschreiblichen Schund, der da produziert wird, herauszureißen. Siehe dazu meinen Kommentar zur oben erwähnten Kritik an ´Friday Night Horror´ von B. Gräftner, ab 18. 10. im Kino. Stichwort
Besucherzahlen´ !!!

Dass das Jahr 2012 für den österr. Film wieder eine einzige böse Katastrophe ist, scheint die zuständigen Stellen nicht zu tangieren. Es ist ja nicht ihr Geld, das da beim Fenster für 95% Mist hinausgeschmissen wird. Von 47 (!) geförderten Filmen hatten die weitaus meisten nicht mehr als ein paar tausend Zuseher, viele sogar weniger als tausend! Eines dieser ´Kunstwerke´ hatte sogar stolze 98 Zuschauer (!!!) Kein Witz! (Das waren zweifellos die Bekannten u. Verwandten der Filmcrew. Und nach der ´Premiere´verschwand das Werk für immer in der Schublade. Wie die meisten österr. Produktionen.)

Und die Politik schaut diesem irren Treiben nicht nur zu, sie sorgt sogar für weitere Millionen. Das ist keine Kunstförderung, das ist reine Sozialhilfe für Minder- bis Unbegabte. (Daran ändert der künstliche Hype um Haneke/Seidl gar nichts,denn auch deren Filme werden vom Publikum weitgehend gemieden. Das sog. ´österr. Filmwunder´ ist durchsichtige Propaganda. Eine Fata Morgana.)