Neuer Film von Lindsay Lohan fällt bei Kritikern durch

Der neue Fernsehfilm "Liz & Dick" falle durch seine "ungewollte Komik" auf, schreibt ein Branchenblatt.

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Lindsay Lohan – (c) AP (Kristina Bumphrey)

Die skandalgebeutelte US-Schauspielerin Lindsay Lohan hat für ihren neuen Fernsehfilm "Liz & Dick" sehr gemischte Kritiken einstecken müssen. Das Branchenblatt "Hollywood Reporter" nannte das Werk "spektakulär schlecht", es falle durch seine "ungewollte Komik" auf. In dem Film spielt Lohan Schauspiellegende Elizabeth Taylor, als sie ihre stürmische Beziehung mit dem Kollegen Richard Burton beginnt. Es war Lohans erste Rolle nach einer Reihe von Gerichtsverhandlungen. Die Showbiz-Zeitung "Variety" stufte den Film mit leichten Anklängen von Ironie als "eigentlich ziemlich gut" ein.

Beide Blätter empfahlen Zuschauern des Films, der am 25. November in den USA im Fernsehen zu sehen sein wird, aber "Trink-Spiele" als Begleitung. Schon die Dreharbeiten verliefen nach Medienberichten alles andere als reibungslos. Die "Washington Post" zitierte den Produzenten Larry Thompson mit der Aussage, die Arbeit mit Lohan sei "nichts für schwache Nerven". Die 26-Jährige hatte im Hotel Chateau Marmont, in dem sie während des Drehs wohnte, Hausverbot erhalten.

Der frühere Kinderstar erregte zuletzt weniger Aufmerksamkeit durch filmische Glanzleistungen als durch Drogenvergehen. Erst im März hatte die Schauspielerin im Bundesstaat Kalifornien eine Bewährungsstrafe wegen Diebstahls hinter sich gebracht. Die Richterin ermahnte sie damals, nicht mehr in Discos zu gehen und sich "erwachsener" zu verhalten. Lohan wurde zudem im Jahr 2007 wegen Drogenbesitzes und Alkohols am Steuer verurteilt.

(APA/AFP)

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