"Der Hobbit": Tiertod-Vorwürfe bei Dreharbeiten

Laut Tierpflegern sollen 27 Tiere in "Todesfallen" geraten und gestorben sein. Die Produzenten des Films weisen die Vorwürfe zurück. Am 28. November läuft der erste Teil der "Hobbit"-Trilogie in Neuseeland an.

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(c) REUTERS/James Fisher/Warner Bros Entertainment

Die "Hobbit"-Trilogie von Peter Jackson ("Herr der Ringe") wird wohl eine der erfolgreichsten Kinodreiteiler werden. Vor dem Kinostart des ersten Streifens hat das Fantasy-Epos nicht nur gute Presse: Nach der Klage der Autorenerben von J.R.R. Tolkien gegen die digitale Vermarktung (von Klingeltönen und Online-Spielen) werfen nun Tierpfleger den Filmproduzenten Tiersterben bei den Dreharbeiten in Neuseeland vor. So sollen 27 Tiere in "Todesfallen" wie Felsvorsprünge, Senken und kaputte Zäune geraten und an den Folgen gestorben sein, schreibt der "Spiegel".

Peter Jackson und das Produzententeam weisen die Vorwürfe zurück: "Das Wohlbefinden der Tiere wurde sehr ernst genommen". Außerdem war in dem Statement von den "höchsten Standards" bei der Tierhaltung die Rede, berichtet "The New Zealand Herald".

Bereits in wenigen Tagen, am 28. November, läuft "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" in Wellington an. Tierschützer haben für diesen Tag Proteste angekündigt. Auch bei Filmpremieren in Großbritannien in den USA und Großbritannien soll gegen die Tiertode demonstriert werden.

(Red./Ag.)

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