Das Schulmassaker von Newton hat auch einen Einfluss auf die Filmbranche. Nachdem die Hollywood-Premiere von "Jack Reacher", dem neuen Streifen von Tom Cruise, verschoben wurde, hat die Produktionsgesellschaft die feierliche Uraufführung eines anderen Blockbusters in Los Angeles gleich gänzlich abgesagt. Der neue Film von Quentin Tarantino, "Django Unchained", wird am Dienstag nur in einem kleinen Kreis gezeigt. Das berichtete die "Los Angeles Times". Für die Premierenfeier hatten sich die Hauptdarsteller Jamie Foxx, Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio angesagt.
"Unsere Gedanken und unsere Gebete sind bei den Familien der Opfer und in dieser Zeit der nationalen Trauer haben wir entschieden, auf die geplante Veranstaltung zu verzichten", erklärte ein Sprecher der "Weinstein Company".
Am 11. Dezember war der blutige Western erstmals in New York gezeigt worden. In "Django Unchained" geht es um einen ehemaligen Sklaven (Foxx), der sich gemeinsam mit einem deutschen Kopfgeldjäger (Waltz) an einem Sklavenhalter (DiCaprio) rächt. Für Jänner ist eine Premierenfeier in Deutschland geplant. Am 18. Jänner läuft "Django Unchained" in den heimischen Kinos an.
(APA)
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